Hoppenstedt spricht mit Werksleitung und Betriebsrat

Wie geht es weiter mit dem Kaliwerk Sigmundshall?

Nach Bekanntwerden der vorzeitigen Schließung des K+S-Werkes Sigmundshall in Bokeloh hat Bundestagsabgeordneter Dr. Hendrik Hoppenstedt jetzt das Gespräch mit der Werksleitung und dem Betriebsrat gesucht.

Hoppenstedt im Gespräche mit Betriebsrat und Werksleitung
Thomas Amberg, Annegret Brandes, Dr. Hendrik Hoppenstedt und Matthias Schrader (v. l.) | Foto: privat

Bokeloh (red). Werksleiter Matthias Schrader, Betriebsratsvorsitzende Annegret Brandes und Betriebsratsmitglied Thomas Amberg erörterten mit dem Wahlkreisabgeordneten Hoppenstedt die aktuelle Situation für das Werk und die 730 Beschäftigten.

Wegen mangelnder Perspektiven droht Arbeitslosigkeit

Brandes und Amberg haben dabei besonders langjährige Mitarbeiter im Blick, die durch ihre lange Betriebszugehörigkeit für den Bergbau zwar fachlich sehr qualifiziert sind, wegen mangelnder Perspektiven der Branche aber Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt hätten. Hoppenstedt bot, auch in Abstimmung mit seinem Landtagskollegen Sebastian Lechner, Unterstützung für den weiteren Prozess an. Gemeinsam wolle man sich im Rahmen der politischen Möglichkeiten für das Werk und seine Beschäftigten einsetzen.

„Jetzt muss es vor allem darum gehen, Optionen für die Nachnutzung in enger Abstimmung zwischen Konzernleitung und Betriebsrat zu entwickeln. Nach meinem Eindruck arbeiten beide Seiten mit Hochdruck an Lösungen.“Hendrik Hoppenstedt

Im Werk Sigmundshall werden in knapp 1500 m Tiefe Rohsalze gefördert, die zu landwirtschaftlichem Dünger und Industriesalz weiterverarbeitet werden. Der Standort schließt Ende dieses Jahres, weil die Förderung unwirtschaftlich geworden ist und die Vorräte im Salzstock nach mehr als 100 Jahren Bergbau zu Ende gehen.

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