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Wunstorfer GroKo: Drängende Verkehrsthemen kommen auf die Tagesordnung

22.01.2022 • Redaktion • Aufrufe: 729

Die Themen E-Ladeinfrastruktur und Bahntrasse Hannover–Bielefeld wollen SPD und CDU im Wunstorfer Stadtrat auf die Agenda setzen.

22.01.2022
Redaktion
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ICE durch Wunstorf
Ein ICE fährt durch Wunstorf (Archiv) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Die SPD-CDU-Koalition im Stadtrat Wunstorf greift die Warnrufe aus Kolenfeld auf und wird im ersten Quartal des Jahres zwei aus ihrer Sicht drängende Verkehrsthemen auf die politische Agenda der Stadt setzen: Den Ausbau der städtischen Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität und die Positionierung der Stadt Wunstorf in der Diskussion um den Verlauf der geplanten Bahntrasse zwischen Hannover und Bielefeld.

Beinahe jährlich verdoppele sich die Anzahl der zugelassenen E-Autos bundesweit. Auch die elektronische Fahrradmobilität nehme weiter zu. Das gelte auch für Wunstorf. „Deshalb benötigen wir mehr öffentliche Ladesäulen und mehr private Lademöglichkeiten in unserer Stadt“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Ehlerding. Die Stadtverwaltung arbeite derzeit an einem Konzept für die Entwicklung der Ladeinfrastruktur in Wunstorf. „Das begrüßen wir sehr. Wir wollen uns noch im ersten Quartal das Konzept der Verwaltung vorlegen lassen, damit es in den Ratsgremien diskutiert werden kann“, so Ehlerding. Das Ziel der beiden Fraktionen sei der zügige Ausbau einer alltagstauglichen wie auch leistungs- und zukunftsfähigen E-Mobilitäts-Infrastruktur. „Wunstorf wird hier einen starken Beitrag leisten.“

Klare Positionierung

Ein zweites Thema, das aus Sicht der Koalitionäre drängt, ist die Festlegung der Position der Stadt im Hinblick auf die Planungen der Bahn zur umstrittenen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Bielefeld und Hannover. „Wir müssen uns hier als Stadt schnell und klar positionieren, wenn wir mitgestalten und nicht nur Zuschauer sein wollen“, fordert die CDU-Fraktionsvorsitzende Christiane Schweer. Mögliche Grobkorridore für einen Trassenverlauf wurden von der Bahn vorgestellt. Danach könnten Wunstorf-Süd und Kolenfeld erheblich vom Neubau der Trasse betroffen sein. Das trifft auf den Widerspruch von SPD und CDU. Die Bahntrasse sollte stattdessen dicht entlang der A2 führen, und zwar südlich der Autobahn, sagte Schweer weiter. Das wäre aus Sicht der Stadt der verträglichste Verlauf. Dafür müsse sich Wunstorf jetzt nachdrücklich einsetzen. „So unterschiedlich diese Verkehrsthemen auch sind, sie verdienen jetzt unsere höchste Aufmerksamkeit“, sind sich beide Fraktionsvorsitzenden einig.

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