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Friseure in Wunstorf vor Lockdownlockerung angezeigt

01.03.2021 • Redaktion • Aufrufe: 316

Infektionszahlen weiterhin nicht wirklich gut – doch ab heute dürfen Friseure wieder die Kundschaft bedienen. Mancher hatte sich zuvor schon einen „Termin“ geholt …

01.03.2021
Redaktion
Aufrufe: 316

Wunstorf hat nun zwanzigmal so hohe Infektionszahlen wie zu Beginn des Lockdowns im Dezember. Dennoch dürfen auch in unserer Stadt die Friseure ab heute wieder öffnen. Der Blumen- und Gartenhandel hatte bereits am 13.2. wieder aufgeschlossen.

Maskenpflicht Alter Markt

Maskenpflicht in der Innenstadt | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Der Frühling naht, doch der Lockdown dauert an, die Infektionszahlen bleiben hoch – oder steigen sogar noch, obwohl das Land nun bald ein Vierteljahr im zweiten Lockdown ist. Regionspräsident Hauke Jagau sagte vor dem Wochenende wörtlich: „Die Zahlen sind nicht wirklich gut“, und appellierte an alle, weiter vorsichtig zu sein und immer dann, wenn es in der Öffentlichkeit „unübersichtlich“ werde, eine Maske zu tragen.

Friseure angezeigt

Trotzdem werden die bereits beschlossenen Teillockerungen gültig, obwohl ursprünglich eigentlich erst ab einer Inzidenz von unter 35 wieder geöffnet werden sollte: Seit heute haben etwa auch die Friseure wieder geöffnet. Das scheint unabhängig vom tatsächlichen Infektionsgeschehen dringlich zu sein: In den letzten Wochen war es in Wunstorf bereits zu mehreren anonymen Anzeigen gekommen, dass Friseure Hausbesuche unternommen hätten – der aufmerksamen Nachbarschaft entging nichts. „Friseurmeisterin XY hat bei Familie Z am soundsovielten um 12 Uhr die Haare geschnitten“, wurde dann beispielsweise gemeldet.

Vom Musterschüler zum Problemfall

Wunstorf bildet in der Statistik unterdessen weiterhin den Problemfall in der Region Hannover – nachdem die Zahlen hier wochenlang unauffällig geblieben waren, stiegen sie wegen zwei Corona-Ausbrüchen in Seniorenpflegeeinrichtungen rasant – neben Bewohnern hatte sich auch Pflegepersonal angesteckt -, so dass Wunstorf in der Region zu den Kommunen mit den höchsten Neuinfektionszahlen zählt. Aktuell liegt die Inzidenz der 7-Tages-Neuinfektionen in der Stadt bei 123,3, in der gesamten Region pendelt sie dieser Tage um die 100 und liegt heute bei 107.

Wäre der Wunstorfer Wert für die gesamte Region maßgeblich, so hätte man sich in den vergangenen Tagen beinahe einem Inzidenzbereich genähert, ab dem nach Bund-Länder-Vereinbarung Ausgangssperren für die Einwohner ins Auge gefasst werden könnten. Da derlei Einschränkungen jedoch wegen des Verflechtungsraumes in der Region nicht isoliert vorgenommen werden und sich das erhöhte Infektionsgeschehen in der Stadt durch punktuelle Ausbrüche erklären lässt, sind für Wunstorf allein keine weiteren Maßnahmen in Sicht.

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Kommentare


  • Homberti sagt:

    „…der aufmerksamen Nachbarschaft entging nichts.“ => StaSi 2.0 ist da! Nur müssen offensichtlich keine IM’s mehr angeworben werden, heutige Denunzianten machen das freiwillig und ohne Honorar! Wie tief wollen so einige noch fallen? Armselig!

    • Frank sagt:

      Du hast völlig Recht, mit deinem Kommentar. Wie tief kann man nur sinken

    • Detlev Ackermann sagt:

      On wir und über solche angeblichen Denunzianten hier aufregen oder nicht, deshalb wird auch nicht Einer(!) davon ablassen und das ist am Ende auch gut so!

      Diese sogenannten Leute handeln ja NICHT aus typisch niederen Bewegunggründen sondern helfen mit, das Infektionsgeschehen zu begrenzen.

      Bin ich der Einzige hier, der soweit denken kann?

      Sie sind nun sicher keine Helden, aber eine entsolidarisierte Gesellschaft aus Erstwelt-Edelmenschen, die nur sich selber sehen, braucht solche „Helfer“, damit das hier möglichst bald ein Ende hat. Es sind eher zu Wenige, denke ich.

    • Henrich Jung sagt:

      Herr/Frau/Divers Homberti,

      eigentlich ist Ihr Text ja keines Kommentars würdig, aber:

      1. Der, der bewusst und vorsätzlich bestehendes Recht bricht, ist toll.

      2. Der, der darauf hinweist, ist doof.

      Habe ich das so richtig zusammengefasst?

      • Homberti sagt:

        Herr/Frau/Divers Henrich Jung,

        „eigentlich ist Ihr Text ja keines Kommentars würdig“ => Warum antworten Sie dann darauf?

        „1. Der, der bewusst und vorsätzlich bestehendes Recht bricht, ist toll.“ => Wer hat denn Ihrer Meinung nach „bestehendes Recht“ gebrochen? Das geht aus Ihrer Antwort leider nicht hervor. Ich kann daher nur vermuten dass (laut obigem Artikel) ein Friseur – Ihrer Meinung nach – ein „Rechtsbrecher“ sein soll? Ist das so gemeint?

        „2. Der, der darauf hinweist, ist doof.“ => Im obigen Artikel steht nichts von einem „Rechtsbruch“!
        Es wird von denunzierenden Nachbarn berichtet, Zitat: „…der aufmerksamen Nachbarschaft entging nichts.“

        „Habe ich das so richtig zusammengefasst?“ => Nein, denn offensichtlich haben Sie weder den Inhalt des Artikels noch meinen Kommentar verstanden, oder Sie haben beides fehlinterpretiert, oder…

  • KM sagt:

    Gebe Ihnen Recht Homberti. Denken Sie daran, unser Ministerpräsident in Niedersachsen hatte dies Verhalten ja mal angeregt.

  • Michael Lange sagt:

    A.H. Hoffmann von Fallersleben kannte schon vor mehr als 150 Jahren was den Deutschen Michel so umtreibt: „Der größte Lump in diesem Land, das ist und bleibt der Denunziant.“
    … und immer schön anonym in der Deckung bleiben. Asozial!

  • Grit D. sagt:

    Denunziantentum ist- ich sag’s ruhig auf deutsch- schlichtweg zum Kotz***!

    Somit will ich mich den vorangehenden Kommentaren sehr gerne anschließen.

    Ob es sinnvoll ist, dass angesichts der weiterhin „üppigen“ Zahlen die Friseursalons öffnen dürfen, sei dahingestellt.
    Da wird jeder seine eigene Meinung zu haben.

    Auch wenn ich mir zum Richten meiner „Corona-Matte“ nicht zwingend die ersten gänzlich überlaufenden Wochen in so ziemlich allen Salons aussuchen werde, kann ich durchaus nachvollziehen, dass etliche ihre DIY-Dramen fachgerecht beseitigen lassen wollen.

    Egal wie man dazu steht:
    Nach meiner Überzeugung sind IN den Frieseur-Geschäften Hygienekonzepte eher umzusetzen und einzuhalten- alleine bereits aus Eigeninteresse der dort Tätigen- als in den im Shutdown wie „Pilze aus dem Boden“ schießenden „konspirativen Hinterzimmer-Salons“.

  • Bernd W. sagt:

    Ich denke mal, armselig sind diese Kommentare.
    Da wird das Land runter gefahren, viele Menschen haben dadurch Existenzängste und dann gibt es welche, die sich nicht an die Regeln halten und dann auch noch für so existenzielles wie z. B. Haare schneiden, oder Feiern, etc. Was passiert, jemand der dieses Verhalten nicht hinnehmen möchte, aus welchen Gründen auch immer, wird verteufelt. Verkehrte Welt, es geht ja um nichts.
    Ausleihen von Zitaten, wie hier von Hoffmann von Fallersleben, sollten erst mal von dem der Sie nutzt durchdacht werden. Dann käme so mancher zu dem Schluss, dass er damit daneben liegt.
    Guten Abend

    • Homberti sagt:

      „…sollten erst mal von dem der Sie nutzt durchdacht werden.“ => Vielleicht hätten Sie mal ihren Kommentar durchdenken sollen.
      „…viele Menschen haben dadurch Existenzängste…“ => Haare schneiden ist durchaus existenziell! Was glauben Sie eigentlich WARUM Frisöre „bar auf Tatze“ arbeiten?? Es soll tatsächlich auch Frisöre geben die ihre Rechnungen – egal wie – bezahlen MÜSSEN! Oder glauben Sie ernsthaft daß alle Frisöre so viele Rücklagen haben um mehrere Wochen Verdienstausfall zu kompensieren? Vielleicht ist ihr Kommentar aber auch nur ein mimimimi weil Sie weder einen Friseur-Termin bekommen haben noch einen „bar Tatze“ Friseur kennen!

    • Silke sagt:

      Hallo Bernd,
      ich stimme Dir absolut zu. WAHRE WORTE!!!

  • Merlind Schillig sagt:

    Ich schäme mich für meine Mitmenschen…wie tief wollt ihr denn noch sinken?

    • Grit D. sagt:

      So manches bietet auch mir reichlich Anlass zur Fremdscham- da liegt #Merlind Schillig mit ihrer entsetzt wirkenden Frage nicht falsch. Leider.

  • Boulangier sagt:

    Viele Bürger auch Wunstorfer sind oder waren der Meinung, dass Verhältnisse wie in der DDR bei uns nicht möglich wären. Jetzt zeigt sich, dass der normale Bundesbürger sich viel angepasster und unterwürfiger verhält. Denunzieren und vorauseilender Gehorsam sind wesentlich ausgeprägter. Der DDR Bürger war von Hause kritisch da ca. 80% der Bevölkerung die Staatsmacht ablehnten.
    Sicher spielte auch das höhere Bildungsniveau mit rein. Heute ist eine grosse Masse auf RTL2 Niveau bzw. Mediengläubig und nicht mehr in der Lage zu hinterfragen. Denunzianten sind die neuen Helden.

  • Manschli sagt:

    Ja Leute, das stimmt; der Denuzant, ist der größte Teufel überhaupt!!! Fürchterlich, andere Leute anzuscheissen, egal ob grad Frisör oder nicht; man man, was für ein teilweise, armselig verkommenes Volk ist der Deutsche bloß geworden:-(??? Vom Anstand, sind Einige weit entfernt; außerdem, hat der Egoismus, in den letzten 20 Jahren extrem zugenommen, es regiert der pure Neid!!! Aber was solls, armselig oder nicht, solch Spinner wirds auch in Zukunft immer geben, leider:-(!?

  • ich sagt:

    Liebe Vorredner, was man hier so lesen muss, ist nur noch zum fremd-schämen. Wenn ein Mensch einen anderen verletzen will ruft man doch auch die Polizei! Nichts anderes geschieht hier, denn Hausbesuch vom Friseur ist nunmal versuchte Körperverletzung und Bruch geltenden Rechtes.

    • Arthur Arthuro sagt:

      Lieber Schreiber. -ich –
      In Spanien, Österreich, Schweiz usw. überall hatten die Frisöre auf.
      Der übervolle Bus oder die volle Bahn sind völlig ungefährlich ??? (nur weil es Drosten sagt?)
      Erkennbar ist doch, dass die Mehrzahl der staatlich angeordneten Massnahmen jeder Logik entbehren.
      Natürlich hält sich der „artige“ und nicht selbst denkende Bürger an alles und verurteilt jeden Kritiker. Ist ja auch so gewünscht.
      Ihr Spitzname -ich‘ ist besser Diederich Hessling?
      Es grüßt der sie schon voll vereinnahmte vorauseilende Gehorsam!

    • Grit D.. sagt:

      @ ich

      Sie mögen rein juristisch gesehen- ob dem tatsächlich so ist wird ausschließlich ein Absolvent*in des entsprechenden Studiums beurteilen können- recht haben.

      Die Coronavirus-Pandemie treibt merkwürdige Blüten…

      Unter menschlich/sozialen Gesichtspunkten betrachtet bleibt es beim peinlichen Denunzieren, für das sich JEDER schämen solle!

  • Micha sagt:

    Liebe Vorredner und Schreiber…ich möchte zu dem Thema Mal etwas sagen: hier hat jeder irgendwie Recht! Aber jemand „anschwärzen“ weil einem…und ich betone es ausdrücklich… FACHKRAFT IM HANDWERK…die Haare Zuhause schneidet…wo liegt da das Problem??? Ich bin Handwerker in einem Systemrelevanten Bereich…Systemrelevant: Ich kann dieses Wort nicht mehr hören…. und muss zum Kunden…weiß ich ob der Kunde krank ist…oder der Kunde ob ich vielleicht??? Hat hier einer Mal verfolgt wie viele Grippe-Tote wir letztes Jahr hatten…die gibt es anscheinend nicht mehr!!!

    • Blackwoman sagt:

      Ich finde hier einige Kommentare zum abgewöhnen.
      Der Supermarkt hat geöffnet und ich lese nie, dass Verkäufer oder Kassierer corona haben.
      Handwerker dürfen in die Wohnung kommen.
      Einzelhandel ist geschlossen da frage ich mich langsam wieviel Geschäfte noch Insolvenz anmelden müssen.
      Ich finde jeder sollte das tun was er möchte wenn er oder sie sich schützt mit Maske und Hygiene.

  • Micha sagt:

    @ich
    Frage: Wo ist den der Bruch von geltendem Recht???
    Laut Verordnung darf EINE Person aus einem FREMDEM Haus einen Haushalt besuchen! Schon Mal das Wort „Friseurbesuch“ gehört??? Und Körperverletzung…so ein Schwachsinn hab ich ja noch nie gehört… FREIWILLIG sich die Haare schneiden lassen ist keine Körperverletzung von dem der die Arbeit ausführt!!
    So wie Sie schreiben,müssten Sie im Guinessbuch der Rekorde stehen…als Mensch mit den längsten Haaren der Welt!!!

  • Frank Grube sagt:

    Alles zu schließen und hoffen es geht vorbei konnte nicht klappen. Supermärkte sind auf wo sich so hunderte Menschen den ganzen Tag ein und aus gehen ist OK? Ein Baumarkt Friseure und so weiter….. wo immer weniger menschen hin gehen ist Lebensgefährlich kann man nur lachen. Die zahlen steigen auch wenn alles zu hat hmmm.??? Es ist eine Natürliche Selektion der Natur.

    • Grit D. sagt:

      @ Frank Grube

      „Es ist eine natürliche Selektion der Natur“ vermag ich nicht wirklich zu verstehen, was genau Sie/Du damit auszusagen gedachtest.

      Sollten damit die Todesfälle der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus sterben mussten gemeint gewesen sein, wäre das an Menschenverachtung nicht zu toppen.

      Als grundsätzlich vom Positiven Ausgehende, hoffe ich dass der Satz von Dir/Ihnen SO nicht gemeint gewesen ist.

  • Micha sagt:

    @Frank Grube
    ….Ein Mann ganz nach meinem Geschmack!!
    Der Lockdown so wie er ist…Schwachsinn!! Ich war 2 Wochen vor diesem Lockdown…schön mit nem Freund in Hannover Steak essen…danach im Brauhaus… Die Gastronomen haben schon nach dem ersten Lockdown reagiert… Und aus meiner Sicht gut! OK…das flirten fällt schwer,aber ist ok…ein wenig normalität würde jedem gut tun!!!

  • Micha sagt:

    @Grit D.
    Ich glaube in diesem „Forum“ hat bisher niemand etwas Menschenverachtendes gesagt…sind Meinungen! Und das steht jedem in diesem Land zu…freie Meinungsäusserung…ausser es sind Radikale, Ausländerfeindliche,etc Sprüche…sehe ich hier nicht…sorry!

  • Grit D. sagt:

    @ Micha
    Freies Land= freie Bürger*innen= freie Meinung.
    Darüber muss nicht diskutiert werden.

    Impliziert selbstverständlich, dass Meinungen und Ansichten zum Ausdruck gebracht werden, die nicht unisono mit den eigenen gehen (können).
    Das MUSS – von wem auch immer- ausgehalten werden. Punkt.

    Inakzeptables wie ausländerfeindliche Äußerungen habe ich zumindest in den Kommentaren zu diesem Artikel hu meiner Erleichterung nicht lesen müssen.

    Meine Anmerkung an #Frank Grube (>12.36 Uhr) beinhaltete NICHT, dass ich ihm Menschenverachtung unterstelle- kann und will ich nicht-, sondern lediglich, dass ich dessen Satz (>“Natürliche Selektion“) in dessen genauen Bedeutung nicht zu verstehen vermag.
    Nicht mehr und nicht weniger.

    Ob der Autor sich dazu äußern wird, entzieht sich selbstverständlich meines Wissens:
    ich beherrsche nicht die fragwürdige Kunst in die Glaskugel gucken zu können

  • Micha sagt:

    @Grit D.
    …. Wenn man wieder darf: Cappuccino in der Innenstadt von Wunstorf? Persönlich …lass ich mich auch gern eines besseren Belehren…aber wohl eher nicht! …bin Beratungsresisten

    • Grit D. sagt:

      @ Micha
      1.
      Schauen wir mal.
      Es steht leider zu befürchten, dass es lange- sehr lange dauern wird, bis uns „Fräulein Corona“ so schnöde Alltäglichkeiten wie im Café o.ä. ein Getränk zu sich nehmen zu können/dürfen endlich wieder erlauben wird.

      2.
      Grundsätzlich stehe ich kontroversen doch im entsprechenden Ton geführten Diskussionen offen gegenüber.

      „Beratungsresistenz“ ist jedoch ein gewichtiger Grund für mich, mich nicht in dann letzten Endes sinnfreien Diskussionen zu begeben.

      Und wirklich wichtig dürfte derzeit sein, dass wir ALLE gesund durch die kommenden Wochen und Monate kommen.

      Dafür Dir/Ihnen- uns allen- vom Guten nur das Beste :)

  • Timo T. sagt:

    Ach na ja, das ist alles nun mal die Folge, wenn ein Ministerpräsident zur Denunziation geradezu aufruft. Dem wird nun fleißig seitens des deutschen Michels gefolgt. Zumindest für uns weit nach dem Krieg Geborenen interessant und für uns nicht in der DDR beheimatet Gewesenen zu sehen, wie alles so seine Anfänge nimmt. Kannte man ja sonst nur aus langweiligen Geschichtsbüchern. Erstaunlich bleibt halt nur, dass sowas nun gerade von einem Ministerpräsidenten einer Partei kommt, deren Mitglieder ja in früheren Regimen mit Denunziation sehr schlimme persönliche Konsequenzen erlitten haben. Ich denke die Kriegsgeneration der SPD rotiert im Grab, wenn sie sehen, dass ihre Enkel nichts gelernt haben. Fremdscham hat 3 Buchstaben!

  • Micha sagt:

    @Timo D.
    …über Krieg sollten nur die reden die ihn erlebt haben! So wie du schreibst…haben wir beide das nicht erlebt…ich bin dankbar dafür!!! Hier geht es um nen Virus…und Meinungen…

    • Grit D. sagt:

      @ Micha

      Hier gibt’s von mir uneingeschränkte Zustimmung:
      1. Wir, die die Schrecken und Grauen des 2. Weltkriegs- teils auch die des 1.- nicht wie unsere Großeltern erleiden mussten, sollten uns zu dem Thema hier sehr zurücknehmen, denn

      2. geht’s hier um die zum Teil ausgesprochen schwerwiegenden Folgen der Maßnahmen in der Coronavirus-Pandemie.

      So sollten sich meiner Meinung nach die Kommentare zumindest hier ausschließlich darauf beziehen.
      Danke,

      • Micha sagt:

        @Timo D.
        Ich bin kein Politiker…meine Kollegen denken alle gleich…die Kunden auch…was bringt es? Nichts! Die Regierung wurde gewählt…in unserem Sinne zu entscheiden…Boah…sind die weit davon entfernt…Steuererhöhungen… Verständlich…irgendwo muss dass Geld ja kommen…aber Lockdown?? Na ich werde wohl noch mit 70 Jahren auf den Knien rumrutschen um meine Rente zu verdienen…um Fehler der „Regierung“ auszubügeln!!

    • Timo T. sagt:

      Hallo Micha,

      das finde ich eine sehr interessante Interpretation! Also sprechen wir Jedem der Jahrgang jünger als 1945 ist ab, sich gegen Dinge auszusprechen und vor ebensolchen zu mahnen, die Kennzeichen solcher politischen Systeme sind. Da werden sich viele politische Verbände freuen, da dürfen dann nur noch die 76 Jährigen auf die Rednerliste. Ich werde das bei der nächsten politischen Gedenkveranstaltung im Deutschen Bundestag mal den Fraktionen schreiben, dass sich bitte nur die auf die Rednerliste setzen lassen, die entsprechende Erfahrung mitbringen. Bisserl realitätsfremd. Vor Alkoholmissbrauch darf nur warnen, wer selber mal Alkoholiker war. Klasse:-))

  • Wod Katitte sagt:

    Wer sich schützen will bleibt zuhause, geht nur für das Nötigste raus oder lässt sich beliefern. Aber lastet die Verantwortung für eure eigene Gesundheit nicht der Allgemeinheit auf!

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