
Kolenfeld (red). Der Glasfaserausbau von Rasannnt, der Glasfasermarke der Stadtwerke Neustadt, schreitet nun auch in Kolenfeld sichtbar voran: Mit der Anlieferung und erfolgreichen Aufstellung einer zentralen sogenannten Point-of-Presence-(PoP-)Station ist für Rasannnt ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht in einem Ausbaugebiet, das bereits deutlich fortgeschritten ist.
Wer zuletzt beispielsweise auf der L392 unterwegs war, konnte die Vorbereitungsarbeiten und das Schauspiel auch zufällig beobachten: Die rund 20 Tonnen schwere Technikzentrale war in Salzgitter abgeholt und per Spezialtransport nach Kolenfeld gebracht worden. Für das präzise Versetzen auf das vorbereitete Fundament kam ein 160-Tonnen-Kran aus Nordhausen zum Einsatz. Innerhalb kurzer Zeit stand die PoP-Station sicher an ihrem Platz und sorgte bereits bei den Anwohnern für großes Interesse.
In Kolenfeld sind die Tiefbauarbeiten bereits weit vorangeschritten, erste Trassen hergestellt und zahlreiche Hausanschlüsse vorbereitet. Mit der nun installierten PoP-Station erhält das neue Glasfasernetz seine zentrale Schaltstelle: Hier werden die Leitungen gebündelt, gesteuert und an das überregionale Netz angebunden.

Dieter Lindauer, Chef der Stadtwerke Neustadt, betont die Vorzüge des eigenen Angebots: „Wir bauen ohne Vorvermarktungsquote und erschließen die Stadt Wunstorf mit Glasfaser. Umso schneller die Stadt Wunstorf unsere verkehrsbehördlichen Anträge bearbeitet, umso schneller schließen wir sie an unser Glasfasernetz zu günstigen Preisen an.“ Der Anschluss von Kolenfeld an die Internetknotenpunkte Hamburg und Frankfurt über die neue PoP-Station sei dafür ein wichtiger Schritt. Der Ausbau laufe planmäßig weiter, heißt es von Rasannnt.
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