Wunstorfer Auepost

Das alte Wunstorf

Nachdem die englischen Flugzeuge bereits abgezogen wurden, die deutschen jedoch noch nicht eingetroffen waren, konnten die Wunstorfer mit ihren Rollschuhen die Landebahn nutzen.

Die Postkarte stammt um 1900, als der Wunstorfer Ortsteil noch „Colenfeld“ hieß. Auf der orthographischen Konferenz von 1901 wurde bereits die Vereinheitlichung der Buchstaben „C“ in „K“ in Ortsnamen beschlossen. Auf der gezeichneten Postkarte sind zu sehen: Gasthof zum wilden Mann, Mönchshof, Wiepkings Hof, Bohrturm.

Der Brunnen mit der „Arnswalder Schnitterin“ wurde am 24. Mai 1981 beim alljährlichen Treffen der polnischen Partnerstadt Arnswalde aufgestellt. Es ist die Zeit des Brunnenbaus gewesen, in der neben dieser noch der „Hirtenbrunnen“ sowie der „Stadtbrunnen“ entworfen und aufgestellt wurden. Wunstorf war daraufhin „Brunnenstadt“.

Unbekümmert spielen Kinder mit Pappkartons in der ab 1965 neu erbauten „Barnestadt“.

Wenn es in den 60er Jahren in Wunstorf regnete, wurden die Pflastersteine in der Hindenburgstraße schon mal geflutet.

Ein Blick in die Südstraße der 60er Jahre, als diese noch aus Kopfsteinpflaster bestand. Der VW „Käfer“ hatte noch das für Wunstorf zuständige Kennzeichen „NRÜ“ – Neustadt am Rübenberge.

Die "Mergelbahn", auch "Lorenzug" genannt, transportierte von 19xx bis 19xx den Rohstoff aus der Kalkmergelgrube in Kolenfeld ins Zementwerk nach Wunstorf. Mergel enstammt der Kreidezeit und wurde neben der Zementproduktion später auch zur Herstellung von Asbestzement verwendet. | Foto: Stadtarchiv Wunstorf, Nachlass Armin Mandel

Die „Mergelbahn“, auch „Lorenzug“ genannt, transportierte den Rohstoff aus der Kalkmergelgrube in Kolenfeld ins Zementwerk nach Wunstorf. Mergel entstammt der Kreidezeit und wurde neben der Zementproduktion später auch zur Herstellung von Asbestzement verwendet.

Als die Südaue noch in ihrer ursprünglichen Form mitten durch Wunstorf verlief, badeten die Wunstorfer hier sehr gerne. Nach der Begradigung und Umleitung entstand 1933 am Jahnplatz gegenüber der Polizei an dieser Stelle das Freibad. Doch seit dem Jahr 2013 ist auch diese Bademöglichkeit stillgelegt – das Freibad blickt seinem Abriss entgegen.