Ein Tra­bi im All­tag

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Ein wasch­ech­ter Tra­bi, par­don, Tra­bant 601 (Son­der­aus­stat­tung), in Wunstorf – größ­ten­teils in Ori­gi­nal­far­be „Papy­rus­weiß“, heu­te wür­de man wohl Bit­ter­feld-Beige dazu sagen. Nur Küh­ler­ein­fas­sung, Schein­wer­fer­hal­te­run­gen und hin­te­re Stoß­stan­ge sind blau nach­la­ckiert, was die Ori­gi­nal­la­ckie­rung zusätz­lich betont.

Das Auto zieht sofort die Auf­merk­sam­keit auf sich, nicht nur wegen sei­ner im heu­ti­gen Stra­ßen­bild auf­fäl­li­gen Form und Far­be. Denn die­se Renn­pap­pe sieht nicht gera­de wie ein Samm­ler­stück aus, son­dern wie ein aktiv genutz­tes Fahr­zeug – wie durch­ge­hend seit 1986.

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Stil­echt am Heck der DDR-Län­der­auf­kle­ber, nicht ganz so stil­echt vor allem der deka­dent-west­lich gepräg­te Auf­kle­ber rechts neben dem Kof­fer­raum­schloss. Der Auf­kle­ber „Held der Arbeit“ spricht weni­ger für einen Trä­ger des Ordens, son­dern ver­rät viel­mehr den lei­den­schaft­li­chen Ostal­gie-Fan.


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Andreas Balleier Fotografie

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