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Bankeinbruch in der Langen Straße

10.03.2023 • Redaktion • Aufrufe: 7992

Auf Wertsachen hatten es Bankräuber abgesehen, die in der vergangenen Nacht in der Langen Straße aktiv waren. Sie gelangten durch eine aufgebrochene Seitenscheibe in den Keller der Stadtsparkasse und verschafften sich Zugang zu Schließfächern.

10.03.2023
Redaktion
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Polizeifahrzeug in der Langen Straße (Archiv) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). In der vergangenen Nacht wurde in die Hauptgeschäftsstelle der Wunstorfer Stadtsparkasse in der Langen Straße eingebrochen. Ein oder mehrere Täter, die bislang unbekannt sind, waren im Zeitraum zwischen Donnerstagabend um 18 Uhr und dem heutigen Freitagmorgen um 7 Uhr gewaltsam in das Bankgebäude eingedrungen.

Nach dem Zerstören einer Seitenscheibe gelangten der oder die Täter in die Bank und suchten das Untergeschoss des Gebäudes auf. Hier wurde die Tür eines Metallschrankes aufgebrochen, hinter dem sich diverse Schließfächer befanden. In den Fächern lagerten jedoch keine Wertgegenstände, sondern nur Sparbücher. Ob etwas entwendet wurde, steht bislang noch nicht fest.

Sparkonten gesperrt

Wie die Polizei mitteilte, wurden die möglicherweise betroffenen Sparbücher vorsorglich gesperrt – sie wären damit für den oder die Täter ohnehin nutzlos.

In den eigentlichen Sicherheitsbereich und damit auch in den Tresorraum drang niemand ein. Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Hannover sicherte am Vormittag Spuren am Tatort.

Über dieses Fenster waren der oder die Täter in der Nacht eingedrungen

Das Polizeikommissariat Wunstorf bittet mögliche Zeugen, die etwas beobachtet haben und Hinweise zum Bankeinbruch geben können, sich unter Telefon (05031) 9694-0 zu melden.

Zuletzt war die Stadtsparkasse Wunstorf im Juli 2017 und im Dezember 2018 zum Ziel von Bankräubern geworden. Zu Jahresbeginn war dann ein neuer Geldautomatenstandort, dessen Überreste in diesen Tagen beseitigt wurden, durch Sprengung zerstört worden.
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Kommentare


  • Wunstorfer sagt:

    Da sind also unbekannte Täter „im Zeitraum zwischen Donnerstagabend um 18 Uhr und dem heutigen Freitagmorgen um 7 Uhr“ durch ein aufgebrochenes Fenster in die Stadtsparkasse eingebrochen. OK, da kann die SSK nichts für.

    Auf jeden Fall aber ist das wirklich seeehr „interessant“! Man kann also durch ein Fenster in die Sparkasse einbrechen und dann auch noch in den Keller gelangen – und dabei löst man anscheinend noch nicht einmal eine Alarmanlage aus, sodass es bis zu 13 Stunden (!) keiner merkt!? Unfassbar!

    Offenbar hat die Stadtsparkasse (wenn wohl hoffentlich auch ungewollt) irgendwie ein Herz für Verbrecher!? Anders lässt sich das wohl alles nicht mehr erklären. Erst die „Einladung“ an die Geldautomatensprenger durch den „tollen“ Standort des „Geldautomatenkubus“ bei Burger King und jetzt sowas…

  • Manschli sagt:

    Wenn ich will, komm ich überall rein, auch in eine Sparkasse, pfff wo ist Die denn gesichert??? Egal, pech gehabt

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