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Darf’s ein Zeichen mehr sein? Schneiderin überrascht Wunstorfer Feuerwehr mit besonderer Geste

06.12.2023 • Redaktion • Aufrufe: 3433

Eigentlich sollte sie nur die neue Dienstkleidung der Wunstorfer Kernstadt-Feuerwehr fertigstellen. Doch den Auftrag nutzte die Wunstorfer Schneiderin, um ein besonderes Zeichen zu setzen – auch wortwörtlich.

06.12.2023
Redaktion
Aufrufe: 3433
Dennis Heidorn, Ayse Horasan und Kai Stricks (v. l.) | Foto: Feuerwehr Wunstorf

Wunstorf (red). Gibt es unter den aktuell vielen schlimmen Nachrichten auch einmal wieder gute? Es gibt sie, und doch hat auch diese ursprünglich etwas mit einem schlimmen Ereignis zu tun.

Am 26. September 2023 brach auf der Bahnstrecke in Wunstorf ein Brand an einem Güterwaggon aus, der zu schwerwiegenden Ereignissen hätte führen können. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wunstorf waren neben weiteren Kräften aus der Stadtfeuerwehr und zusätzlichen Wehren zur Stelle und leisteten einen beispiellosen Einsatz, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und Schlimmeres zu verhindern.

Großes Stadtwappen auf der Brusttasche

Unterdessen nähte die Wunstorfer Schneiderin Ayse Horasan an Feuerwehr-Dienstjacken. Sie hatte den Auftrag zur Vervollständigung der neuen Bekleidung für die Ortsfeuerwehr erhalten. Doch in der Nacht des Brandes war ihr bewusst geworden, welchen Wert die Arbeit der freiwilligen Feuerwehrleute hat. Auch ihre Schneiderei in der Georgstraße liegt nicht weit entfernt von der Stelle, wo sich der Waggonbrand zu einer großen Katastrophe hätte entwickeln können.

Aus Dankbarkeit für die Arbeit der Feuerwehr beschloss Horasan, über den eigentlichen Auftrag hinauszugehen, und setzte mit einer besonderen Geste ein Zeichen: Sie nähte das Stadtwappen kostenlos auf die Dienstjacken.

Für die Feuerwehr war es eine als herzlich empfundene Anerkennung und Wertschätzung. Diese blieb nicht unerwidert: Organisator Kai Stricks und der stellvertretende Ortsbrandmeister Dennis Heidorn überreichten Ayse Horasan persönlich Blumen und ein Präsent.

Korrektur: Der Begriff „Anfertigung“ wurde nachträglich in „Vervollständigung“ geändert und ein „mit“ entfernt, um weiteren offensichtlichen Missverständnissen vorzubeugen.

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Kommentare


  • Kurt Brettermeyer sagt:

    Soll man das glauben?

    Diese Dienstjacken soll eine Änderungsschneiderin aus der Georgstraße angefertigt haben?
    Darüber hinaus modifiziert die Dame den erteilten Auftrag eigenmächtig ohne Rücksprache?

    ABER: Auf dem Bild erkennt man leicht, dass es Jacken der Marke S-Gard Schutzkleidung sind, da das Etikett noch dran ist.

    Morgen dann: Polizeiuniformen mit blinkenden Einhörnern im Regenbogen-Look…..

    Munter bleiben!

    • Lydia Bertani sagt:

      Und die passenden Wappen hatte die Dame dann ganz zufällig herumliegen?

      War das Anbringen dieser Wappen nicht eventuell genau der erteilte Auftrag?

      Wie kommt es zu so einem Artikel, da diese Jacken doch offensichtlich professionelle Marken-Feuerwehr-Berufskleidung sind und nicht von dieser Dame angefertigt wurden? Was will man damit bewirken?

      Zitat:
      „Unterdessen nähte die Wunstorfer Schneiderin Ayse Horasan an Feuerwehr-Dienstjacken. Sie hatte den Auftrag zur Anfertigung der neuen Bekleidung für die Ortsfeuerwehr erhalten.“

    • - sagt:

      Die Kleidung sollte fertiggestellt werden, sprich das Wappen auf die Brust genäht werden…
      Um Homer Simpsons zu zitieren: „Waren und Dienstleistungen kann man gegen Geld eintauschen.“
      Die gute Dame, ihres Zeichens Schneiderin, hat es umsonst gemacht.

      • Horst Müller sagt:

        „Aus Dankbarkeit für die Arbeit der Feuerwehr beschloss Horasan, über den eigentlichen Auftrag hinauszugehen, und setzte mit einer besonderen Geste ein Zeichen: Sie nähte kostenlos das Stadtwappen mit auf die Dienstjacken.“

        Ich denke, Sie haben den Artikel nicht gelesen, denn was war dann der „eigentliche Auftrag“, über den mit dem zusätzlichen Aufnähen des Feuerwehr-Stickers, der aber hier Stadtwappen genannt wird, hinausgegangen wurde?

      • Bokeloher sagt:

        Das was Sie schildern, findet sich so nicht im obigen Text.
        In dem steht eine andere Geschichte.
        Ich wundere mich ebenso wie Kurt B.

    • Dackel-Else sagt:

      Ich denke nicht.

      „Feuerwehr Wunstorf“ Sticker sind es selbstverständlich auch, die man zufällig noch in der Schublade hatte? Hat ja jeder rumliegen, um mal spontan zu dekorieren.
      Im Text dieses Artikels ist nur von „Stadtwappen“ die Rede.

      Mal im Ernst: Ist schon wieder der 1. April? Wer denkt sich sowas aus?

  • Enver Cöl sagt:

    Lieber Herr Brettermeyer
    Ich gehe ganz stark davon aus, sie hätten diese Anzeige durchgelesen und sich wieder gemütlich zurück gelehnt, WENN die Schneiderin KEINEN Kopftuch um hätte,und KEINEN Muslimischen Namen hätte.
    Aber da siese Anzeige der Tatsachen entsprechen, wollen Sie es nicht wahr haben und versuchen mit Ihrer ungebildeten Kommentar andere mit heranzuziehen.

    mein Rat an Sie: gehen Sie etwas auf die Autobahn spielen, bis die blinkenden Eichhörnchen Sie abholen.

    P.s WIR moslems wünschen ALL den Christlichen Mitmenschen, eine wundervolle Weihnachtszeit

    • Anonymous sagt:

      So wie ich das sehe, kritisiert Herr Brettermeyer die Änderungsschneiderin nicht im Geringsten, sondern allein den Artikel, dessen Aussage auch für mich nicht zum Ersichtlichen passt.
      Dass es bei Ihnen seltsame Beissreflexe auslöst, die Sie aber unzutreffenderweise Herrn Brettermeyer unterstellen, ist sehr interessant wie nicht nachvollziehbar.

  • Feuerwehr Wunstorf sagt:

    Liebe Kommentatorinnen und Kommentatoren, wir freuen uns, dass Sie Artikel über die Feuerwehr Wunstorf so aufmerksam lesen, dass Ihnen sogar kleine Undeutlichkeiten auffallen. Selbst wenn unsere Ursprungsmeldung oder die Mitteilung der Auepost für Sie missverständlich ist, was genau veranlasst Sie eigentlich zu einer solch unpassenden Kritik?
    Frau Horasan hatte den Auftrag, die Wappen samt Feuerwehr Wunstorf Schriftzug auf die beschafften Jacken zu nähen und hat sich nach dem Einsatz entschieden, dies kostenlos zu tun. Wie Sie schon offensichtlich festgestellt haben, war der Auftrag nicht, eigens Jacken zu kreieren und dies liegt auf der Hand.
    Wir freuen uns sehr über die Geste und die damit ausgedrückte Wertschätzung. Nicht aber über solche spitzfindigen Bemerkungen.

    Für die kommenden Feiertage wünschen wir Ihnen allen mehr Wärme und Toleranz für Ihre Mitmenschen.

    • Bokeloher sagt:

      Liebe Feuerwehr Wunstorf,

      Kritik wurde, so wie ich das durch komplettes Lesen des Artikels nebst aller Kommentare weder an der Schneiderin, noch an der Feuerwehr geübt.
      Noch jetzt, auch näch „Korrektur“ des Artikels trägt dieser den Titel „Darf’s ein Zeichen mehr sein? Schneiderin überrascht Wunstorfer Feuerwehr mit besonderer Geste“, was deutlich macht, dass diese Story vermitteln wollte und es sogar jetzt noch tut, dass es die Idee der Schneiderin war, einen Ursprungsauftrag kreativ zu erweiteren, indem sie „ein Zeichen mehr“ auf die Dienstjacken nähte.
      Da dies, so wie Sie schildern, der eigentliche Auftrag war, hat der Autor dieser Story eine gänzlich andere Geschichte daraus gemacht, die jetzt notdürftig zurückgerudert wurde.

      Das jetzt durch die Auepost entfernte „mit“ macht es komplett ersichtlich:

      „Aus Dankbarkeit für die Arbeit der Feuerwehr beschloss Horasan, über den eigentlichen Auftrag hinauszugehen, und setzte mit einer besonderen Geste ein Zeichen: Sie nähte kostenlos das Stadtwappen MIT auf die Dienstjacken.“

      Unpassende Kritik kann ich nur an einer Stelle finden, indem man dem, der das Märchen aufdeckte, Rassismus unterstellt.

      Wenn sich die Feuerwehr genau diesen Text erdacht hat, dann darf diese selsbtvertändlich kritisiert werden. Das ist aber sicherlich nicht der Fall?

    • Andreas R. sagt:

      Durch Ihren Kommentar lassen Sie erkennen, dass Sie mit dem ursprünglichen Artikel einverstanden waren, da Sie die in meinen Augen sehr berechtigte Hinterfragung und Faktenfeststellung als unpassende Kritik bezeichnen. Was ursprünglich „auf der Hand lag“, zeigen die unveränderten Zitate des Artikels in den Kommentaren.

      Damit leisten Sie der Feuerwehr, wie auch der Schneiderin einen Bärendienst, da damit der Eindruck entsteht, diese Geschichte sei eine abgestimmte Gemeinschaftsproduktion zwischen Feuerwehr, Schneiderin und Auepost.

      Denn was leider fehlt: Weder die Feuerwehr, noch die Schneiderin haben frühzeitig auf die wahre Geschichte hingewiesen, die Sie nun offenlegten.

  • Elke sagt:

    Ein Wort im Artikel war womöglich unglücklich, aber es ist schon erschreckend, wie manche Leute gleich und durch Mutmaßungen versuchen, die Schneiderin und auch die Feuerwehr in einem schlechten Licht dastehen zu lassen.
    Wahrscheinlich alles fake news, Lügenpresse, ….. Die Feuerwehr gehört zum etablishment und führen Mitbürgerinnen und Mitbürger anderer Herkunft nicht ohnehin stets böses im Schilde?

    Denkt mal drüber nach, wo wir uns hinbewegen oder gar schon angekommen sind.

    • Anonymous sagt:

      @Elke
      Nicht nur ein Wort im Artikel ist/war unglücklich. Warum reden Sie das klein?
      Welche Mutmaßung war konkret unzutreffend? Nennen Sie diese gern.
      Außerdem hat niemand die Feuerwehr und die Näherin kritisiert. Das dichten Sie selbst erschreckend dazu.
      Welchem Zweck dienen die von Ihnen erwähnten mutmaßlichen Wahrscheinlichkeiten? Sollen diese bisher nicht genannten Kontext geschickt hinzufügen?

      Denken Sie mal drüber nach, wohin Ihre Marginalisierungen führen.

  • Wunstorfer Auepost sagt:

    Wir haben den ursprünglichen Artikeltext leicht angepasst, damit keine weiteren Missverständnisse entstehen.

    • Lydia Bertani sagt:

      Liebe Auepost,

      von wem stammt der nun geänderte Ursprungstext?

      Ist dieser Text vorher mit den Betroffenen abgestimmt und als gut befunden worden?

      • Wunstorfer Auepost sagt:

        Der Text wird von uns verantwortet, wir haben damit eine Pressemitteilung der Wunstorfer Feuerwehr verarbeitet und Teile daraus übernommen. Was wir aus Pressemitteilungen machen (inklusive gewollt doppeldeutiger Formulierungen wie z. B. in der Überschrift), dafür kann die Feuerwehr nichts.

  • Basti g. sagt:

    Die gute Frau hat super Arbeit geleistet ! Vielleicht haben das mit den neuen jacken einige von euch falsch verstanden

    • Bokeloher sagt:

      Solange Sie nicht erwähnen, wie Sie es laut unverändertem Ursprungstext verstanden haben, lässt sich kaum erkennen, ob Sie es nicht falsch verstanden haben.
      Um die Qualität der Näharbeit ging es auf jeden Fall nicht, was nahelegt, dass Sie eventuell nochmals genau hinsehen müssten.

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