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Ein Bundesverdienstkreuz geht nach Großenheidorn: Elisabeth Stege für soziales Engagement geehrt

16.02.2024 • Redaktion • Aufrufe: 1118

Für ihr langjähriges soziales und kommunalpolitisches Engagement hat Elisabeth Stege das Bundesverdienstkreuz bekommen. Die stellvertretende Regionspräsidentin händigte es Stege heute in Hannover aus.

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Redaktion
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Stellv. Regionspräsidentin Petra Rudszuck, Elisabeth Stege, stellv. Bürgermeisterin Wunstorf Kirsten Riedel und Ortsbürgermeister Großenheidorn Martin Ehlerding (v. l.) bei der Aushändigung | Foto: Region Hannover/Ines Schiermann

Großenheidorn/Hannover (red). Elisabeth Stege engagiert sich seit mehr als 20 Jahren im sozialen Bereich und seit sieben Jahren in der Kommunalpolitik. Sie ist in der Stadt Wunstorf hauptsächlich für ihren Einsatz im Wunstorfer Freundeskreis für Suchtkranke bekannt und leitet diese Selbsthilfegruppe seit vielen Jahren. Zusätzlich gründete sie im Jahr 2011 noch eine weitere Selbsthilfegruppe, die sich speziell um Cannabis- und Alkoholabhängige kümmert. Dabei sticht heraus, mit welcher Offenheit Elisabeth Stege über das Thema spricht und auch in der Öffentlichkeit über ihre eigene Suchterfahrung mit allen persönlichen Höhen und Tiefen berichtet.

Dank Elisabeth Stege ist der Freundeskreis weit über die Stadtgrenzen Wunstorfs hinaus bekannt und hat schon vielen Betroffenen und deren Angehörigen zu einem neuen Leben verhelfen können.  Stege war zudem Suchtbeauftragte im Klini­kum Wunstorf. Von 2010 bis 2014 war sie Vorsitzende des Landesverbandes der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe in Niedersachsen e.V. Im selben Zeitraum war sie auch im Vor­stand der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft Sucht (ELAS) im Diakonischen Werk in Hannover. Im Jahr 2014 wechselte sie in den Vorstand des Bundesverbandes der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe. Sie hat seit 2008 im Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit des Bundesver­bandes als Entsandte des Landesverbandes Niedersachsen mitgearbeitet. In diesem Rahmen hat Stege maßgeb­lich an der Erstellung der zweimal jährlich erscheinenden Ver­bandszeitschrift „Freun­deskreis-Journal“ mitgearbeitet. Darüber hinaus war sie an der Erstellung von mehr als 20 Informationsmaterialien wie Flyern, Faltblättern und Bro­schüren beteiligt, die kostenlos an Hilfesuchende und Interessierte abgegeben wer­den.

Seit 2014 ist Stege stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbands der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe. Durch ihr Wir­ken trägt sie prägend zur inhaltlichen Ausrichtung der Verbandsarbeit bei. 2011 und 2016 hat sie an bun­desweiten Projekten mitgewirkt. 2012 arbeitete sie im Bereich Aus- und Fortbildung am Manual und an der Seminarreihe „Schwierige Themen in der Sucht-Selbsthilfe“ mit. An der Planung und Durchführung der verbandsinternen Ausbil­dungsreihe zur Grup­penbegleitung für interessierte Mitglieder war sie in den Jahren 2018 und 2019 ebenso beteiligt wie an der Kampagne „Freundeskreise bekannter ma­chen“ im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Letzteres Themenfeld ist auch ihr Schwer­punktbereich als stellvertretende Bundesvorsitzende. So betreut sie unter anderem Info-Stände und steht als begehrte Interviewpartnerin zur Verfügung.

Hilfe für Suchtkranke

Elisabeth Stege ist eine Persön­lichkeit, die stets die In­teressen von Frauen und Angehörigen auch über die Verbands­grenzen hinaus in der Suchtselbsthilfe vertritt. Durch ihr engagiertes Auftreten für eine positive Wahrneh­mung von suchtkranken Menschen in der Gesellschaft kommt ihr für viele Menschen ein Vorbildcharakter zu. Darüber hinaus ist die Großenheidornerin seit 2016 kommunalpolitisch aktiv. Zunächst engagierte Stege sich von 2016 bis 2021 für die SPD im Ortsrat Großenheidorn. In diesem Zeitraum war sie im Beirat der Jugendfreizeitstätte „Altes Küsterhaus“. Anschließend übernahm sie ein Mandat im Stadtrat. In dieser Funktion vertritt Elisabeth Stege die Interessen der Bürger im Sozialausschuss und ist als Vertreterin der Verbands­versammlung des Zweckverbandes Volkshochschulen Hannover Land sowie im Ver­ein Schaumburger Landschaft e.V. aktiv. Ihr besonderes und breites Engagement wurde deshalb mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt.

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