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Erste Erkenntnisse aus dem Stadtexperiment Badeinsel

10.09.2021 • Redaktion • Aufrufe: 641

Die ersten Ergebnisse des Stadtexperiments Badeinsel liegen vor: An schönen Tagen steuern von über 3.000 Besuchern 40 Prozent mit dem Auto den Lindenhopsweg an.

10.09.2021
Redaktion
Aufrufe: 641
Badeinselbrücke
Besucher verlassen die Badeinsel (Archiv) | Foto: Daniel Schneider

Steinhude (red). Im Sommer wurden an vier Wochenenden im Zeitraum vom 24.07.2021 bis 15.08.2021 Badeinselgäste angesprochen und zur Teilnahme am Onlinefragebogen zum Stadtexperiment animiert. Zusätzlich war die Teilnahme über einen QR-Code möglich. Nun stehen die ersten Ergebnisse der 316 ausgefüllten Fragebögen fest und auch der Gewinner in der Tombola wurde mittels Zufallsgenerator gezogen.

Die Stadt Wunstorf zeigt sich mit der Beteiligung mehr als zufrieden – es konnten ca. 2.000 Postkarten verteilt werden, zusätzlich haben die Interviewer – Mitarbeiter von Stadt und Steinhuder Meer Touristik GmbH – interessante Gespräche mit den Badeinselgästen geführt und auf diese Weise einen zusätzlichen Einblick in die Situation vor Ort erhalten.

Die Ergebnisse

Hauptverkehrsmittel
Der überwiegende Teil der Badeinselgäste (55 Prozent) kommt mit dem Fahrrad oder zu Fuß. 40 Prozent der befragten Badeinselgäste kommen mit dem Auto zur Badeinsel. Der ÖPNV wird sehr selten als Verkehrsmittel auf dem Weg zur Badeinsel genutzt.

Aufenthaltsdauer und Zweck des Besuchs
Die Hälfte der Befragten verbringt 1 bis 3 Stunden auf der Badeinsel. Während etwa 30 Prozent mit dem Zweck „Baden“ die Insel aufsuchen, ist auch der Spielplatz (10 Prozent) beliebt. Darüber hinaus wird die Badeinsel als Ziel eines Spaziergangs (30 Prozent) oder einer Radtour (10 Prozent) aufgesucht.

Badeinselbesuchsgründe
Graphik: Auepost

Gästeaufkommen
Das Gästeaufkommen hängt stark mit dem Wetter zusammen. Am sonnigsten Tag wurden weit über 3.000 Gäste gezählt. Aber auch an weniger schönen Tagen lag die Besucherzahl zwischen 1.000 und 1.500 Gästen.

„Wir haben jetzt eine sehr gute Datengrundlage, um das Stadtexperiment für kommendes Jahr vorzubereiten. Mit den Zählungen der Badeinselgäste können wir die Angebote zielgerichtet gestalten. Dabei sind vor allem die Badeinselgäste, die mit dem KFZ angereist sind, für uns wichtig, da dies unsere Zielgruppe für das Stadtexperiment im kommenden Jahr ist“, sagte Stadtbaurat Alexander Wollny. Die Ergebnisse aus der Befragung werden aktuell ausgewertet und dann im verwaltungsinternen und ortsspezifischen Arbeitskreis diskutiert.

Im Rahmen des Stadtexperiments Badeinsel sollen nun im Sommer 2022 Mobilitätsalternativen wie z. B. ein Busshuttle angeboten werden, um die Fahrten mit dem Auto innerhalb von Steinhude zu minimieren. Dafür soll ein größerer Bereich um die Badeinsel für den allgemeinen KFZ-Verkehr zugangsbeschränkt sein. Die Ergebnisse der diesjährigen Befragung geben den Planern dafür Aufschluss über Angebotswünsche, Angebotszeiträume und die Anzahl der Badegäste, die motorisiert zur Badeinsel kommen.
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Kommentare


  • Anonymous sagt:

    Da bin ich aber gespannt wie die 40% aufgeteilt sind. Das werden zum größten Teil die Eltern mit Kindern(+wagen) sein. Die werden sich über einen winzigen Bus in weiten Zeitabständen freuen der wer weiss wo seine Anlaufpunkt haben wird. Man sollte die Nachbarschaft schon mal weiträumig nach der Sperrung des Parkplatzes über zugeparkte Straßen informieren.

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