Wunstorfer Auepost
[Anzeige]

Interaktive Tafeln für Wunstorfer Schulen: Stadt setzt weiteren Schritt des Digitalpakts um

15.03.2022 • Redaktion • Aufrufe: 989

Weitere vier Schulen der Stadt wurden am Wochenende mit elektronischen Tafeln in den Klassenräumen versorgt. 33 der Geräte wurden zunächst installiert.

15.03.2022
Redaktion
Aufrufe: 989
Thomas Mädler und Oliver Pusch, IT-Servicemanager für die Schul-IT der Stadt Wunstorf mit den Lehrerinnen Barbara Burgholz und Femke Makol sowie Schulleiterin Sabine Tönsing (v. l.) der Albert-Schweitzer-Schule vor einer der neuen interaktiven Tafeln | Foto: Stadt Wunstorf

Wunstorf (red). Am Wochenende war das Licht in vielen Klassenräumen von Wunstorfer Schulen eingeschaltet, obwohl kein Schulbetrieb stattfand. Der Grund waren Installationsarbeiten an der IT-Infrastruktur, genauer die Inbetriebnahme von elektronischen Tafeln. Nun leuchtet es nicht nur aus den Deckenlampen, sondern auch von der Stirnseite mancher Räume: Sowohl die Otto-Hahn-Schule als auch die Albert-Schweitzer-Schule, die Oststadtschule und die Grundschulen in Bokeloh und Steinhude wurden mit der Technik ausgestattet. Insgesamt wurden 33 der interaktiven Tafeln installiert. In den nächsten Tagen wird noch die Grundschule Luthe mit vier Geräten ausgestattet. Damit wären dann weitere 5 Grundschulen und die Haupt- und Realschule versorgt.

Weitere Tafeln kommen

Für die Stadt Wunstorf war es ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung ihrer Schulen. „Die Maßnahme dieses Wochenendes umfasst ein Kostenvolumen von rund 140.000“, erklärt Bürgermeister Carsten Piellusch. „Weitere Tafeln werden noch im Laufe des Jahres folgen.“

Bereits im Herbst 2021 wurde das Hölty-Gymnasium mit 20 interaktiven Tafeln ausgestattet: Außerdem erhielten die Modulbauten der Stadtschule, in der einige Schülerinnen und Schüler während des Umbaus zur Ganztagsschule untergebracht sind, sechs mobile, flexibel einsetzbare Tafeln. Auch die Grundschule Bokeloh erhielt ein Gerät, das als Pilotmodell für die weitere Planung diente. Das gesamte Vorgehen wird schließlich mit den einzelnen Schulen sowie in einer Arbeitsgruppe, an der alle Schulen in Trägerschaft der Stadt Wunstorf mitwirken können, abgesprochen. Außerdem investiert die Stadt Wunstorf aktuell mehr als 900.000 € in die Verkabelung der Schulgebäude. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie hierfür rund 100.000 Euro aufgewendet.

Der Digitalpakt ist ein Programm aus Bundes- und Landesmitteln, das die Schulen in digitaler Hinsicht fit für die Zukunft machen soll. Die Stadt Wunstorf erhält hierfür einen Förderbetrag von rund 1,6 Mio. €. Weitere 2,4 Mio. € steuert sie selbst bis zum Jahre 2024 bei. Hinzu kam ein Sonderfördermittelprogramm für die Kinder aus bedürftigen Familien, das 2020 nach dem ersten Lockdown aufgelegt und seitens der Stadt mit einem Umfang von mehr als 160.000 € umgehend umgesetzt worden war. Außerdem wurden in einem Umfang von fast 180.000 € mobile Endgeräte für Lehrkräfte beschafft und den Pädagogen für ihre Unterrichtsvorbereitung und -durchführung zur Verfügung gestellt. Wahlweise erhielten die Lehrerinnen und Lehrer iPads oder Notebooks.
[Anzeigen]
Auepost wird unterstützt von:

Kommentare


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kontakt zur Redaktion

Tel. +49 (0)5031 9779946
info@auepost.de

[Anzeigen]

Artikelarchiv

Auepost auf …