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Müll in Idensen: Schaumburger sollen draußen bleiben

30.07.2021 • Redaktion • Aufrufe: 768

Idensen hat nun einen Wertstoffsammelplatz weniger …

30.07.2021
Redaktion
Aufrufe: 768
Altglas
Altglascontainer in Wunstorf (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Idensen (red). Ende Juni hatte der Ortsrat Idensen in die Wege geleitet, dass die Wertstoffinsel im Süden des Ortes, an der Straße Im Busche, geschlossen wird. Der Grund dafür war, dass die Altglas- und Altpapiercontainer hauptsächlich von Ortsfremden genutzt wurden, etwa aus dem angrenzenden Landkreis. Die Idensener selbst nutzten hingegen hauptsächlich die Wertstoffinsel in der Ortsmitte.

Die Stadtverwaltung ist dem Wunsch nun nachgekommen und baut den Wertstoffsammelplatz ab. Die Container für Altglas und Altpapier wurden bereits entfernt, und auch die Einhausung wird in Kürze zurückgebaut werden, wie die Stadt mitteilte.

Es verbleiben die Container in der Ortsmitte

Die Einwohner werden daher gebeten, ab sofort den Containersammelplatz Zur Großen Loh/Mehrzweckhalle für die Entsorgung von Papier und Glas zu nutzen.

Die Zuständigkeit der Wertstoffentsorgung endet an den jeweiligen Landkreisgrenzen: Während für Wunstorf die Wertstoffhöfe und -sammelplätze der Region Hannover (aha) anzusteuern sind, ist für die Samtgemeinden Bad Nenndorf und Sachsenhagen das System des Landkreises Schaumburg (aws) maßgeblich.
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Kommentare


  • Homberti sagt:

    „…dass die Wertstoffinsel…, geschlossen wird. …hauptsächlich von Ortsfremden genutzt wurden…“ => Die Wertstoffinsel wird geschlossen weil sie nicht von den „Richtigen“ genutzt wird?? Also die „Falschen“ trennen Ihren Müll, dürfen ihn aber nicht mehr an dem eigentlich dafür vorgesehenen Ort entsorgen?? Ich dachte immer Mülltrennung/-verwertung/-vermeidung sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. War wohl ein Irrtum.

  • Basti g. sagt:

    Ein Europa :-) und die idenser verstehen sich nicht mit Ortsfremden ! Leute merkt ihr noch was

  • Grit D. sagt:

    Eine sehr treffliche Methode, den Bürgerinnen und Bürgern deren lobenswertes Verhalten des Willens zur Mülltrennung so richtig schmackhaft zu machen…
    *sehr irritiert guck*

  • Iris sagt:

    Wohne in Mesmerode, habe Shg Kennzeichen, darf ich jetzt in der Region Hannover keine Wertstoffplätze mehr benutzen??? finde den Fehler…..

    • Grit D. sagt:

      Moin @Iris,

      Dürfte davon abhängig sein, welcher- Entschuldigung- Sesselfur*** in der Entscheidungsposition das Sagen hat.
      *grollig guck*

      Lassen Sie sich davon bitte nicht gänzlich das Wochenende vergällen!

  • Basti g. sagt:

    Da hat sich bestimmt ein anwohner beschwert wegen Lärm usw. Auf der Straße wurde ja auch eine Schikane aufgebaut damit weniger Lärm entsteht aber ganz im Gegenteil bremsen und beschleunigen macht mehr Lärm!

  • Grit D. sagt:

    Ich kann- und will!- mich nicht gegen meinen Eindruck „,Schildbürgerstreich vom Allerfeinsten“ wehren.

    Den Betroffenen dürfte das Lachen im Halse stecken bleiben; bei mir als nicht in Idensen Lebende zeigt sich ein ziemlich breites Grinsen ob der leicht (?) dusseligen Obrigkeit, die diesen Dünnsinn verzapft hat.

  • Dieter D. sagt:

    Nur mal drei Ideen zum Nachdenken:
    1. Die Wertstoffinseln heißen nicht ohne Grund so: Papier/Pappe und Glas sind Wertstoffe, d.h. sie haben einen tatsächlichen wirtschaftlichen Wert für die Recyclingindustrie. Dass die Bürger, gleich welchen Landkreises, dort ihre Wertstoffe abgeben, führt zu einem Wirtschaftskreislauf an dem viele Jobs hängen und der die Umwelt schont.
    2. Sofern hier ein Mülltourismus aus Schaumburg stattfand, so hindert die Auflösung der Wertstoffinsel niemanden daran, nicht auch bis zur Ortsmitte oder bis nach Mesmerode oder Bokeloh zu fahren, um dort die Wertstoffe abzugeben. Wahrscheinlich ist, dass die Schaumburger ihre Wertstoffe abgeben, wenn sie ohnehin nach Wunstorf zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren.
    3. Seit kürzlich bei den Papiertonnen die Deckel fest verschlossen sind, und man nur eine Einwurföffnung wie beim Briefkasten hat, ist es quasi nicht mehr möglich Papier und Pappe adäquat zu entsorgen. Viele Menschen stellen ihre Kartons mit dem gesammelten Papier dann einfach neben die Container, anstatt sie dort reinzuwerfen – wie sie es bei unverschlossenem Deckel wahrscheinlich getan hätten. Dieses Problem sollte die Stadt einfach mal angehen und überall die Deckel wieder aufschließen! Würde auf jeden Fall gegen Pspiermüll helfen!

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