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Steinhuder Feuerwehr im Dauerstress bei der Wasserrettung

29.07.2021 • Redaktion • Aufrufe: 829

Gleich dreimal war die Steinhuder Feuerwehr heute zur Wasserrettung alarmiert worden – in einem Fall konnte einem gekenterten Katamaranfahrer geholfen werden.

29.07.2021
Redaktion
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Surfbrett am Steinhuder Meer
Die Feuerwehr auf der Suche nach vermissten Surfern auf dem Steinhuder Meer (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Für Touristen an Land war es an diesem Donnerstag am Steinhuder Meer recht stürmisch, aber für Surfer herrschte umso idealeres Wetter. Während manche kleinere Boote durchaus schon einmal Probleme bekamen und Wasser lenzen mussten, hatten Surfer ideale Bedingungen. Die Sportler kalkulierten heute mit Windstärke 6 auf dem Steinhuder Meer – die in Böen auch erreicht wurde.

Wasserrettung alarmiert

Für die Steinhuder Feuerwehr bedeutete das böige Wetter gleich drei Alarmierungen. Um viertel vor vier fuhren die Einsatzkräfte zum ersten Mal mit Blaulicht zu den Strandterrassen und machten im Bootshaus das Feuerwehrboot startklar, um Richtung Mardorfer Uferseite auszurücken. Dort wurde ein Surfer vermisst. Gemeinsam mit der Wettfahrtvereinigung und der DLRG wurde nach dem Vermissten gesucht, bevor die Leitstelle mitteilte, dass der Surfer wieder wohlbehalten an Land angetroffen worden war. Die Suche konnte somit nach etwa einer halben Stunde abgebrochen und nach Steinhude zurückgekehrt werden.

Die Wasserrettung der Steinhuder Feuerwehr rückt zur Suche nach einem vermissten Surfer aus

Doch lange blieb das Einsatzboot nicht im Schuppen: Gut zweieinhalb Stunden später rückten die Wasserretter erneut aus: An der Badeinsel war kurz nach 18 Uhr ein Boot gekentert; die Wettfahrtvereinigung war als Erstes zur Stelle und richtete die Jolle wieder auf.

Eine gute Stunde später dann der dritte Alarm: Gegen halb acht am Abend kenterte diesmal am Nordufer ein Katamaran. Die Feuerwehrleute halfen dem erschöpften Segler beim Aufrichten und Wiederbesteigen des Bootes, so dass der Mann ohne weitere Hilfe selbst zurück zum Hafen fahren konnte.

Ehrenamtlich unterwegs

Die Feuerwehr erinnerte in Bezug zum ersten Einsatz daran, dass neben der Meldung eines Vermissten auch die „Entwarnung“ wichtig ist: Beim Wiederantreffen von auf dem Steinhuder Meer vermisst gemeldeten Personen sollte entsprechend Bescheid gegeben werden, damit Rettungskräfte unnötige Einsätze abbrechen können. Denn nicht selten kommt es vor, dass weiter nach Personen gesucht wird, die längst wieder in Sicherheit sind. Das entlastet die Feuerwehrleute, die allesamt ehrenamtlich unterwegs sind und neben ihren eigentlichen Berufen auch auf dem Steinhuder Meer Leben retten und Hilfe leisten. Und es bindet keine Kräfte, die womöglich woanders dringend gebraucht werden. Dass schnell auch andere Menschen Hilfe benötigen, hat der heutige Einsatztag wieder einmal bewiesen.

Wasserrettung Feuerwehr Steinhude
Feuerwehr Steinhude im Einsatz | Foto: Daniel Schneider
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