Wunstorfer Auepost
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Wenn aus Glück Ernüchterung wird: Badeinsel-Anwohnerin Britta Bruns im Interview

13.09.2022 • Achim Süß • Aufrufe: 1650

„Als ich von geplanten Sperrungen gehört habe, konnte ich mein Glück kaum fassen“, sagt Badeinsel-Anwohnerin Britta Bruns. Inzwischen ist das Glück der Ernüchterung gewichen.

13.09.2022
Achim Süß
Aufrufe: 1650
Britta Bruns (kl. Foto, privat) ist Steinhuderin, Badeinselanwohnerin, Gästeführerin und kennt sich aus im touristischen Anziehungspunkt

Steinhude (as). An drei Juli-Wochenenden hat die Stadt an der Badeinsel in Steinhude in einem „Reallabor“ Sperrungen, Umleitungen und gezielten Busverkehr erprobt. Ziel: Das Verkehrs- und Park-Chaos im Sommer verhindern, Konflikte vermeiden. Die Stadt dazu auf ihrer Internetseite: „Aus dem Stadtexperiment lernen wir, wie wir nachhaltige und sichere Mobilität in Zukunft gemeinschaftlich gestalten … Auf dem Papier lässt sich vieles planen: Aber wie fühlt sich eine Veränderung des Stadtraums in der Realität an? Veränderungsprozesse leben durch den Test in der Wirklichkeit. Ein Experiment kann nicht scheitern.“ Anlieger-Vertreterin Britta Bruns hat ihre eigene Meinung.

An einem touristisch geprägten Ort zu leben, sei sie gewohnt, sagt die 60-Jährige. Sie arbeitet am Meer als Gästeführerin und kennt so neben den Bedürfnissen von Urlaubern und Tagesgästen auch die Probleme des Tagestourismus. Zudem ist sie direkte Anliegerin der Badeinsel. So war es für sie folgerichtig, sich für einen Platz im sogenannten Ortsspezifischen Arbeitskreis (OAK) zu bewerben. Darin haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit Politik, Touristik, Polizei und Anliegervertretung 2021 die Arbeit aufgenommen. Bruns: „So weit die Theorie.“

Wunstorfer Auepost: Frau Bruns, Sie haben den Umgang der Planer mit den Anliegern beim sogenannten Stadtexperiment in einem Gespräch mit der Redaktion vor kurzem als unzumutbar bezeichnet. Sie beklagen Respektlosigkeit. Was ist passiert?
Bruns: Erst einmal möchte ich mich für Ihr Interesse an unserer Arbeit bedanken. Bislang läuft die Anliegervertretung – bestehend aus zwei weiteren Anwohnern und mir, eigentlich der ganze sogenannte Ortsspezifische Arbeitskreis (OAK) – unterm Radar. Ich glaube kaum, dass es viele gibt, die von uns wissen. Ich habe in der Auepost gelesen, die Verkehrssituation im Ort würde eher von Neubürgern beklagt. Das kann ich nicht bestätigen. In meiner Straße und umzu leben viele Ältere schon länger, als es die Badeinsel gibt. Nach Jahrzehnten voller Hinweise auf Missstände und Bitten um Veränderung an Politik und Stadt haben viele schlicht aufgegeben zu hoffen, dass dafür ein echter Wille besteht. Zudem ist es nicht nur gefühlt so, dass der Individualverkehr mit dem Auto und auch die Zahl der Autos noch immer zunehmen. Mich freute zu lesen, dass es künftig umfängliche Sperrungen geben soll. Ich wünsche mir allerdings eine echte Einbindung der späteren Betroffenen, also der Steinhuderinnen und Steinhuder, in solche Planungen.

Warum „unzumutbar“?
Der Umgang der Verwaltung mit Bürgerinnen und Bürgern, damit auch deren Vertretern in der Kommunalpolitik, für die sie am Ende des Tages tätig sein soll, ist definitiv nicht mehr zeitgemäß und geht gar nicht! Mir fällt dazu ein Satz aus einer Beschlussvorlage der Stadt ein. Darin hieß es „Die Anwohner werden zu gegebener Zeit über die Maßnahme unterrichtet.“ Das kann doch nicht ernsthaft Haltung und Sprech von 2022 sein! Die Experimentierphase wurde vor einem Monat beendet, wir haben im letzten OAK einmal mehr die Nachbefragung Anwohnender eingefordert und auf die Wichtigkeit hingewiesen. Die Verwaltung sah diese Notwendigkeit nicht und teilte mit, wir müssten seitens der Anliegervertretung wie schon im letzten Jahr tätig werden, wenn wir eine Abfrage wünschten. Man würde uns mit einer Packung Druckerpapier unterstützen. Das ist despektierlich und entbehrt jedes weiteren Kommentars.

Sie fühlen sich übergangen? Es gibt doch den Arbeitskreis.
Ja. Und die Einbeziehung vor Ort Lebender ist eine große Chance – in diesem Fall nicht nur für ein „Meer“, sondern auch für mehr Miteinander. Motto: Weg von DIE hin zu WIR. Umso erstaunter war ich, dass über den Arbeitskreis nicht berichtet wurde. Die Stadt Wunstorf hätte damit Sympathien wecken, Steinhuderinnen und Steinhuder für sich einnehmen und für das Projekt begeistern können. Ein echtes Plus zu bisheriger Politik und Handeln der Verwaltung.

Sie sind nicht einverstanden mit dem, was Rathaus und Kommunalpolitik tun?
Das muss man differenzieren, sonst bauen auch wir Fronten auf. Es geht wohl eher um die Haltung der Verwaltung, ihre Planungen unabhängig durchzuführen, auch die Kommunalpolitik ist davon betroffen, dass mangelnde Kommunikation bei Planungen und Maßnahmen gefühlt vor vollendete Tatsachen stellen. Aktuelles Beispiel dafür scheint ja auch der Bau der Sporthalle in der Barne zu sein. Mit einmal mehr katastrophalen Folgen für Anwohnende und Umwelt durch Wegfall alten Baumbestandes dort. Hier wurde offensichtlich auch die Politik erst mit der fertigen Beschlussvorlage konfrontiert. Das erzeugt bislang in der Bevölkerung eher Gegenwehr statt Verständnis – aus dem Gefühl von Willkür und Ohnmacht heraus. Diese Gegenwehr kann sich dann sogar gegen Maßnahmen richten, die zum Wohle Anwohnender sind. Wenn man die Bevölkerung nicht einbindet, können mögliche Verbesserungen unter Umständen gar nicht gesehen werden. Aktuell nehme ich es so wahr: Droht Veränderung, sind Betroffene eher in Hab-Acht-Position, die Fronten sind klar und werden auch nicht aufgeweicht.

Haben Sie konkrete Beispiele?
Die Einrichtung eines eingeschränkten Halteverbotes für die Straße Metjenkamp an der Badeinsel … Dort wurden Schilder unangekündigt quasi über Nacht angebracht. Zu der Zeit saßen wir im OAK zusammen und hatten direkt davor erfragt, wie es denn im Jahr 2021 mit dem Parken im Metjenkamp außerhalb des Stadtexperimentes weitergehen solle. Einige Anwohnende hielten uns für die Verbotsschilder für verantwortlich und beschwerten sich. Inzwischen wirkt die Maßnahme zwar teilweise, wenn auch an Schönwettertagen Parksuchverkehr und Falschparken weiter an der Tagesordnung sind. Das Vertrauen in unsere Möglichkeiten, die Interessen unserer Nachbarinnen und Nachbarn im OAK zu vertreten, wurde enttäuscht. Wir haben gefragt, warum es keine Ankündigung für die Schilder gegeben habe. Es wurde uns schlicht mitgeteilt, die Stadtverwaltung habe keine Informationspflicht.

Wie ist das bei Ihren Nachbarn angekommen?
Die Anliegervertretung ist wegen dieses Verhaltens regelrecht zwischen die Fronten geraten. Das ist kontraproduktiv. Wir waren gebeten worden, Aktionen zur Belebung gesperrter Flächen ins Leben zu rufen. Es hat viele Ideen gegeben, bis hin zu einem Straßenfest. Diese Motivation war dann gegen null gesunken. Dass Frustration und Resignation dominieren, wundert mich nicht. Für mich ist völlig unverständlich, warum die Verwaltung, aber auch die Politik im Zusammenspiel mit der Verwaltung, diese Ressourcen von Kreativität und Einsatz vor Ort so verschwendet oder gar unterbindet. Meines Wissens sind wir die erste Bürgerbeteiligung dieser Art gewesen. Vielleicht muss die Verwaltung schlicht noch üben, bis es da runder läuft. Die Kommunikation inner- und außerhalb des OAK seitens der Verwaltung muss aber mindestens ungeschickt genannt werden. Viele Dinge haben wir erst aus der Presse erfahren.

Aber Sie waren doch anfangs so zuversichtlich …
Als ich von geplanten Sperrungen gehört habe, konnte ich mein Glück kaum fassen. Ich habe große Hoffnungen in die Ausgestaltung gesetzt. Ich hatte bereits im Vorfeld zahlreiche Gespräche mit Beteiligten und Anwohnerinnen und Anwohnern, es gab ein starkes Wir-Gefühl. Die Stadt hatte in unserer Straße die Einrichtung von Parkplätzen geplant, was eine Welle des Protestes erzeugte. Das ist Gott sei Dank vom Tisch. So waren aber viele motiviert, sich vor Ort einzubringen, ein Netzwerk wurde gebildet und unterstützte die Anliegervertretung im OAK anfangs sehr engagiert. Ein weiteres Beispiel ist die überlegte Einrichtung einer Fußgängerzone im touristischen Hot-Spot Ortszentrum Steinhude. Dies würde die Urlaubs- und Aufenthaltsqualität deutlich heben. Reflexartig kam Gegenwehr von Geschäftsleuten, die sich um sinkende Besucherzahlen sorgten. Dabei zeigen doch sogar Großstädte wie Barcelona mit ihren Superillas´, in denen Autoverkehr ausgesperrt wird, dass dort die kleinen Geschäfte selbst in Corona-Zeiten überlebten. Bummeln und Shoppen sind viel angenehmer, der Aufenthalt verlängert sich, im ruhigen Café an der Ecke schmeckt der Kaffee viel besser. Mir übrigens auch!

Britta Bruns stammt aus Seelze und arbeitet in eigener naturheilkundlicher Praxis in Steinhude. Als „Inhuckerin“ lebt sie seit zwölf Jahren nahe der Badeinsel, kennt das Meer aber seit Kindertagen – und entschied sich deshalb auch mit ihrem Mann, in Steinhude nach einem Lebensplatz zu suchen. „Nachdem ich lange auf Helgoland gelebt und gearbeitet hatte, und weil wir hier mitten in einem Naturparadies am Wasser sein können, fiel unsere Wahl auf diesen Ort zum Leben“, sagt die studierte Meeresbiologin, „und auch meinem Mann, der ebenfalls Biologe und Ornithologe ist, war die Nähe zum Wasser wichtig.“

Der Arbeitskreis der direkt Betroffenen ist für Sie also das richtige Instrument? Wie dürfen sich Leserinnen und Leser diesen Arbeitskreis konkret vorstellen?
Welche konkrete Form der Einbindung von Bürgern gewählt wird, darüber sollte gesprochen werden. Beim Stadtexperiment geht es nach dem Verständnis der Anwohnender ja um sie: Verkehrslenkung, Unterbindung von Parksuchverkehr und Parken der Tagestouristen in den Wohnstraßen rund um die Badeinsel – das alles betrifft sie unmittelbar. Davon war aber in Pressemitteilungen und selbst in der Auswertung 2021 kaum oder gar nicht die Rede. Im OAK ist für die Evaluation des Experiments um die Befragung der Anlieger gebeten worden. Reaktion: Kopfschütteln. Die war schlicht nicht vorgesehen. Als Wissenschaftlerin verstehe ich unter einem Experiment die sorgfältige Wahl von Material und Methoden, um abschließend belastbare Ergebnisse zu erzielen. Wird eine der Hauptkomponenten nicht berücksichtigt, kann das Ergebnis kaum aussagekräftig genannt werden. Die Verkehrs- und Besucherlenkung bewegt nicht nur die Experten, sondern vor allem die Betroffenen!

Ihre Schlussfolgerung?
Wir haben uns selbst der Sache angenommen und mittels Postwurf alle unmittelbar Betroffenen aufgerufen, ihre Erfahrungen während der Straßensperrungen zu schildern. Wir haben keinen standardisierten Online-Fragebogen entwickelt. Das sahen wir nicht als unsere Aufgabe – wobei die innerhalb des OAK auch nie wirklich geklärt wurde. Ich weiß bis heute nicht, wer Entscheidungsträger in Bezug auf das Stadtexperiment ist.

Wie sind Sie vorgegangen?
Wir wollten wissen, was gut und was weniger gut gelaufen ist, welche Möglichkeiten zur Verbesserung gesehen wurden, um diese Eindrücke wiederum in den OAK zu tragen. Hier leben viele Ältere, die nicht im Netz aktiv sind, an einer Online-Befragung nicht teilnehmen würden und deren Stimmen auch gehört werden sollten. Das war zeitaufwändig, viele haben mitgeholfen, alle Anliegervertreter und Helfer standen bereit, so dass jede und jeder einen Ansprechpartner fand. Es gab Antwortmails, Textnachrichten, aber vor allem viele Gespräche über den Gartenzaun, in jedem Fall aber ein Meinungsbild. Das alles habe ich in einer Präsentation zusammengefasst und OAK und Verwaltung zur Verfügung gestellt.

Mit welchem Ergebnis?
Wir wurden belächelt. Es habe keinen nachweisbaren Rücklauf gegeben. Aber selbst zu diesem Zeitpunkt wollte ich das Gelingen des Stadtexperiments nicht gefährden. Auch dann nicht, als unangekündigt Teile meiner Präsentation im Ortsrat von einer Verwaltungskraft vorgetragen wurden, während ich im Publikum saß. Ich habe mir einmal mehr die Frage gestellt, ob ich nur zur Dekoration dort sitze.

Wie ist jetzt der aktuelle Stand?
Es ist gut, dass sich die Verwaltung nun besonnen hat – wie wir wiederum aus der Presse erfuhren. Gut, dass wir noch keine Arbeit in ein Konzept gesteckt haben … Wie kann es sein, dass im sogenannten Reallabor experimentiert wird, die Expertise vor Ort befindlicher Menschen aber keine Rolle spielt? Immerhin sind genau diese Menschen die, die von künftigen Maßnahmen unmittelbar betroffen sein werden. Es scheint der Verwaltung nun klar, dass eine Befragung im wahrsten Sinn viel weitere Kreise ziehen muss. Gut, wenn die Stadt eine umfänglichere Befragung übernähme. Bislang haben wir trotz Nachfrage aber keine konkrete Antwort, lediglich Aussagen in Presseberichten.

Ihr persönliches Fazit des Stadtexperimentes 2022?
Ein solcher Testlauf ist schneller umsetzbar als eine fertig konzipierte Maßnahme. Diskussionen oder Arbeitskreise, die nicht auf Augenhöhe stattfinden, sind Alibi-Veranstaltungen und wenig sinnvoll. Das scheinbare Narrativ der Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sind keine Experten, muss geändert werden! Natürlich sind Anwohnende weder Stadtplanerinnen und Stadtplaner noch Bauingenieurinnen und Bauingenieure. Sie haben aber eine viel wichtigere Expertise: sie sind vor Ort und kennen ihre unmittelbare Umgebung wie niemand sonst. Wie selbst mit im Ort Lebende diese nicht wahrnehmen können. Wird dieses Wissen nicht genutzt, ist das pure Ressourcen-Verschwendung und schlicht nicht mehr zeitgemäß. Und kostet am Ende vielleicht sogar doppelt, wenn Planungen an Bürgerprotest oder Einwänden der Politik scheitern! Wichtig ist mir, zu sagen, dass ich die Idee „Stadtexperiment“ gut finde, denn es bedeutet eine potentielle Veränderung. Darin liegt eine Chance, ein „Weiter so!“ darf es nicht geben!

von Achim Süß
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Kommentare


  • #FüreingutesMiteinander sagt:

    Ein sehr differenzierter und reflektierter Blick auf das Thema. Obwohl Frau Bruns sicher Gründe hätte, deutlicher kritischer über Politik und Verwaltung zu sprechen. Trotz aller Enttäuschung wünsche ich Frau Bruns weiterhin Durchhaltevermögen und Gesprächsbereitschaft. Ein tolles Beispiel dafür, dass bürgerschaftliches Engagement gar nicht hoch genug gewertschätzt werden kann – zumindest wenn sich so offensichtlich sachkundige und differenzierende BürgerInnen einbringen. Danke!

  • Birgit sagt:

    Danke an Frau Bruns für ihren Mut und ihre Beharrlichkeit, die Probleme des Stadtexperiments unter die Lupe zu nehmen und Missstände aufzuzeigen. Ich selbst habe an die Stadt geschrieben unter der Prämisse der Einhaltung eines „Sanften Tourismus“, der sich weitgehend mit Belangen von Natur und Mensch auseinandersetzt und der eine Regelung vorzusehen hat, auch Ge- oder Verbote auszusprechen wie eben die Überlastung einer Touristenregion durch Verkehrsbelastung, Dreck, Abgase und Überinanspruchnahme. Die Rückantwort war, dass diese Belange „durchaus als nützliche Informationen dienend“ weiterverarbeitet würden. Ich hoffe auf eine entsprechende Resonanz.

    Es ist sicherlich eines der vorrangigsten Probleme, ein sinnvolles Mit- und Füreinander von Anwohnern und Tourismus zu gestalten. Aber die dazu gehörende „selbstverständliche Inanspruchnahme“ der Natur, hier Badeinsel, ohne Bezug auf ihren Schutz und ihr natürliches Habitat auch für Tiere, geht gar nicht. Hier sei die Verdreckung von Strand und Wasser anzusprechen, die sich auch auf die gesamte Umgebung ausweitet.

    Ebenso die Unverfrorenheit, trotz Parkverbot die Bürgersteige zuzuparken, frech am Abend sich dazuzugesellen, wo nach 18.00 Uhr ja „alles wieder frei wird“, und bis in den Abend hinein zu lärmen, Dreck zu machen und durch Verkehrslärm wieder eine Ruhestörung der dort Wohnenden zu produzieren. Habe selbst Müll gesammelt und weiß um diese Unverfrorenheiten.

    Es geht hier um die Gestaltung eines Gesamtbildes, was die Bedürfnisse aller erfüllen soll. Dazu gehört nicht nur die Parksituation, es gehört dazu der Respekt vor Natur- hier vor Insel und Co., denn das lässt große Wünsche offen.

    Die Überbevölkerung dieses Ortes durch Touristen und ihre motorischen Anhängsel geht nur durch klare Statements wie Ansagen „Hier ist es voll. Großräumige Umfahrung wird angeordnet. Vorab informieren!!!“ Und kein Geplänkel um irgendwie „neue Parkmöglichkeiten“, wo dann wieder die Natur herhalten muss.

    Und solche Aussprüche wie „die Gastronomie leidet unter …“. Kaum einer der mit vollgepackten Fresspaketen beladenen Badeinseltouris wird wohl jemals ein Restaurant besuchen! Dazu ist ihr Tisch auf der Insel wohl reichlich gedeckt.

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