Zur Schließung der Kalihalde

Der Sig­munds­hal­ler allein im Regen

Kaliwerk Sigmundshall
Das Kali­berg­werk „Sig­munds­hall“ in Bokel­oh wird Ende des Jah­res geschlos­sen. | Foto: Mark­schei­der –  CC BY 3.0

Am 29. Novem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res habe ich hier das ers­te Mal etwas zur Schlie­ßung des Kali- und Salz­wer­kes Sig­munds­hall geschrie­ben. Vie­le Men­schen, vor allem Berg­leu­te, haben mir damals mit war­men Wor­ten gedankt, dass ich aus­ge­spro­chen habe, was so vie­len von ihnen auf dem Her­zen lag.

Etwas mehr als sechs Mona­te ist das nun her, und ich hät­te nicht gedacht, dass ich noch ein­mal zu die­sem The­ma öffent­lich das Wort ergrei­fen wür­de. Im Gegen­teil. Ich habe so man­ches Mal gedacht, dass es für uns als Fami­lie eines Werks­an­ge­hö­ri­gen sicher bes­ser ist, in die­ser Situa­ti­on nichts zu sagen. Den Ball flach zu hal­ten. Was weiß ich denn schon vom Umgang mit Kon­zer­nen? Ich bin die Bas­tel­tan­te aus dem Dorf­kin­der­gar­ten, die zufäl­li­ger­wei­se vor 13 Jah­ren einen Berg­mann gehei­ra­tet hat. Ich bin kein Glo­bal Play­er. Ich bin Ehe­frau, Mut­ter und sozu­sa­gen Betrof­fe­ne. Nichts sagen war der Plan, und doch ist es nun mal wie­der so ganz anders gekom­men, als ich dach­te – wenn auch nicht anders, als ich es erwar­tet habe.

Mehr als sechs Mona­te wis­sen die mehr als 900 Mit­ar­bei­ter nun schon, dass es ihren Arbeits­platz, so wie sie ihn ken­nen, bald nicht mehr geben wird. Wir haben, wie wohl vie­le betrof­fe­ne Fami­li­en, in die­sen sechs Mona­ten jedes erdenk­li­che Sze­na­rio durch­ge­spielt. Das ist durch­aus nicht ange­nehm. Befra­gen Sie mich gern zum nord­rhein­west­fä­li­schen Schul­sys­tem und bezüg­lich der Immo­bi­li­en­prei­se rund um Ful­da, Duis­burg  und Gras­le­ben. Fra­gen Sie mich nach Zug­ver­bin­dun­gen und Fahr­zei­ten, Miet­spie­gel und dem Arbeits­markt im Erzie­hungs­we­sen. Ich kann Ihnen dar­über eben­so Aus­kunft geben wie zum aktu­el­len Markt­wert unse­res Ein­fa­mi­li­en­hau­ses, den finan­zi­el­len Ver­bes­se­rungs­mög­lich­kei­ten mei­ner aktu­el­len Arbeits­stel­le und dem orts­na­hen Arbeits­markt für fach­frem­de Arbeit­neh­mer. Wir ver­brin­gen einen Groß­teil unse­rer frei­en Zeit näm­lich seit Ende Novem­ber damit, uns zu infor­mie­ren und abzu­wä­gen, was mensch­lich und finan­zi­ell für unse­re Fami­lie ver­tret­bar ist und wie es wei­ter­ge­hen kann. Die rest­li­che Zeit machen wir uns Sor­gen.

Das alles hät­te ein schnel­les Ende fin­den kön­nen und sol­len, wenn der Kon­zern, bei dem mein Mann beschäf­tigt ist, end­lich mal den lang ver­spro­che­nen Sozi­al­plan vor­ge­legt hät­te. Wenn man wüss­te, für wen es inner­halb des Kon­zerns noch Ver­wen­dung gibt – und wo. Wenn man dann ggf. ent­schei­den könn­te, ob man blei­ben will oder nicht – und zu wel­chen Kon­di­tio­nen. Hat der Kon­zern aber nicht. Nicht nach zwei, nicht nach vier und auch nicht nach sechs Mona­ten. Bis­lang war es anschei­nend nicht mög­lich, eine Eini­gung zwi­schen Kon­zern und Betriebs­rat zu erlan­gen und den Mit­ar­bei­tern wenigs­tens ein wenig Pla­nungs- und eben auch Zukunfts­si­cher­heit zurück­zu­ge­ben. Mit dem Juni ver­strich die auf den Ter­min der Werks­schlie­ßung abzie­len­de Kün­di­gungs­frist der Mit­ar­bei­ter mit mehr als 20 Jah­ren Werks­zu­ge­hö­rig­keit, und nun, im Juni, wird es auch kei­ne Kün­di­gun­gen für die kür­zer beschäf­tig­ten Mit­ar­bei­ter (mit 6-mona­ti­ger Kün­di­gungs­frist) geben. Es gibt Gerüch­te.

So vie­le, dass man damit Bücher fül­len könn­te. Aber auf­grund eines Gerüchts oder einer Ver­mu­tung fällt kein Mensch bei Ver­stand so weit­rei­chen­de Ent­schei­dun­gen wie einen Job­wech­sel. Gera­de wenn man den Job, den man hat, eigent­lich liebt und nur mit gro­ßen finan­zi­el­len Ein­bu­ßen woan­ders unter­kom­men könn­te.

Aber kann dann eine unaus­ge­spro­che­ne Kün­di­gung nicht Grund zur Freu­de für alle Beschäf­tig­ten und ihre Fami­li­en sein? Aus mei­ner Sicht ganz klar: NEIN! Wer sich mal umhört und mit den Mit­ar­bei­tern spricht, fin­det schnell her­aus, dass das „nichts wis­sen“ als noch schlim­mer emp­fun­den wird, als wenn man „end­lich mal wüss­te, dass man sei­nen Job los ist“. Sie ken­nen den Spruch ja: „Lie­ber ein Ende mit Schre­cken, als ein Schre­cken ohne Ende!“

Wer nicht abwar­ten woll­te oder konn­te und sich für den Janu­ar 2019 (nach Betriebs­schlie­ßung also) schon nach Arbeit umge­se­hen hat, der wird nun ent­schei­den müs­sen, ob er selbst kün­digt oder abwar­tet. Nun, wo eine frist­ge­rech­te Kün­di­gung durch den Arbeit­ge­ber zum avi­sier­ten Ter­min nicht mehr vor­ge­se­hen ist. Denn bei eige­ner Kün­di­gung ver­zich­tet er ent­we­der auf eine even­tu­el­le Abfin­dung zuguns­ten eines wahr­schein­lich schlech­ter bezahl­ten Jobs. Oder er ver­prellt einen mög­li­chen neu­en Arbeit­ge­ber und sitzt die Sache auf Sig­munds­hall wei­ter aus, ohne zu wis­sen, was danach kommt – und wann die­ses „danach“ über­haupt ein­trifft.

Das ist „gro­ßes Kino“ von Unter­neh­mens­sei­te. Es drängt sich der Ver­dacht auf, dass man dar­auf war­tet, dass die Mit­ar­bei­ter den Kopf ver­lie­ren, um Abfin­dun­gen ein­zu­spa­ren. Ein biss­chen wie ein Anstarr-Wett­be­werb auf dem Schul­hof. Wer gibt eher auf? Nur dass es hier nicht um den Sta­tus des Klas­sen­hechts geht, son­dern um die Exis­tenz von Men­schen und ihren Fami­li­en.

Das manch einer nicht ohne Abfin­dung gehen will, ist ver­ständ­lich. Wir reden hier von jah­re­lan­ger Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit. Von Arbeit unter extre­men Bedin­gun­gen. Wir spre­chen davon, dass sich das Ren­ten­ein­tritts­al­ter für die­je­ni­gen, die nicht in der Gru­be blei­ben, schlag­ar­tig ein gro­ßes Stück weit nach hin­ten ver­schiebt. Egal, wie lan­ge sie schon auf die knapp­schaft­li­che Ren­te mit 55 hin­ar­bei­ten. Die Leu­te gehen in schlech­ter bezahl­te Jobs, hän­gen ihre spe­zi­fi­sche Qua­li­fi­ka­ti­on ggf. an den Nagel und wis­sen ja auch gar nicht, ob sie dort, wo sie lan­den, als „unge­lern­te Kraft“ die Pro­be­zeit über­ste­hen – wenn sie über­haupt etwas fin­den. Es sind ja nicht nur 10 Leu­te, die da jetzt Arbeit suchen wer­den. Es sind vie­le. Sehr vie­le.

Als die ers­ten Mona­te ohne Aus­sicht auf einen Sozi­al­plan oder irgend­ei­ne ver­bind­li­che Aus­sa­ge des Kon­zerns ver­gin­gen, hat­te ich noch sozi­al­ro­man­ti­sche Bil­der im Kopf. Davon, wie sich nun bald alle Wür­den­trä­ger, sei es der Wunstor­fer Bür­ger­meis­ter oder der nie­der­säch­si­sche Minis­ter­prä­si­dent, ein­schal­ten wür­den. Wie damals Ger­hard Schrö­der bei der Phil­lip Holz­mann AG. Erin­nern Sie sich? Davon, wie man sich um die Berg­leu­te küm­mern wür­de, die Zei­tun­gen nach­fra­gen und Druck machen wür­den. Heu­te lache ich selbst über mei­ne Nai­vi­tät. Die paar Män­ne­kens da in Bokel­oh sind nun wohl anschei­nend nicht von gro­ßem und sagen wir mal „orts­über­grei­fen­dem“ Inter­es­se. Zumin­dest bis­lang. Selbst im loka­len Käse­blatt lese ich im Bezug auf Bokel­oh weit mehr von der Idee des Dorf­la­dens als von der Werks­schlie­ßung von einem der größ­ten Arbeit­ge­ber der Regi­on und ihren Kon­se­quen­zen.

Und dar­um woll­te ich mich heu­te noch­mal zu Wort mel­den. Weil die Schlie­ßung von Sig­munds­hall zwar zei­tungs­tech­nisch gese­hen schon ein alter Hut, aber seit dem ers­ten Auf­schrei Ende Novem­ber 2017 für die Men­schen auf dem Schacht so gut wie nichts pas­siert ist. Außer Zeit­schin­de­rei.

Und ein biss­chen hof­fe ich immer noch dar­auf, dass der Poli­tik auch ohne anste­hen­de Wahl mal in den Sinn kommt, dass man zu die­ser Zeit noch was ande­res machen kann als Gruß­wor­te auf Schüt­zen­fes­ten zu spre­chen, und dass das aktu­el­le Som­mer­loch in den Print­me­di­en groß genug ist oder am Ende die Men­schen die­ser Regi­on doch noch wich­tig genug sind, um da in Kas­sel mal scharf nach­zu­fra­gen, wann die Berg­män­ner und Arbei­ter auf Sig­munds­hall end­lich die Fak­ten krie­gen, die man ihnen schon so lan­ge ver­spricht. In die­sem Sin­ne und hof­fent­lich zum letz­ten Mal in die­sem Kon­text:

Glück auf!

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28 Kommentare
  1. Nadine Floegel meint

    Wah­re Wor­te! Es ist eine Frech­heit was da mit unse­ren Män­nern und Fami­li­en gemacht wird !

    1. Marianne Rode-Flögel meint

      Ich stim­me dir voll zu!

  2. Nina Göntgen meint

    Toll geschrie­ben, Vanes­sa.
    Ich wün­sche euch ganz viel Glück und Kraft die rest­li­che Zeit zu über­ste­hen. Und vor­al­lem wün­sche ich allen, dass sie eine Abschluss­ver­wen­dung fin­den.

  3. Simon Mann meint

    Sehr gut geschrie­ben, bin selbst davon betrof­fen und genau das was sie aus­spre­chen ist der sprin­gen­de Punkt.
    Glück Auf ⚒

  4. Marion Nowak meint

    Ja, wo sind die Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker um die Beschäf­tig­ten zu untertüt­zen und zu bera­ten? Ihnen die Rücken zu stär­ken? 120 Jah­re haben die Beschäf­tig­ten des Wer­kes Sig­munds­hall zu guten Steu­er­ein­nah­men und zu guter Infra­struk­tur in unse­rer Gemein­de bei­getra­gen.

  5. J.j meint

    Vie­len Dank für die Wahr­heit !

  6. Nicole Lingner meint

    Dan­ke, Vanes­sa!

  7. HD meint

    Ich bin selbst betrof­fen und habe ges­tern auf der außer­or­dent­li­chen Betriebs­ver­samm­lung erfah­ren wie mit unse­rem Betries­rat unge­gan­gen wird. Er sprach von behin­de­rung der Betriebs­rats­ar­beit. Der AG macht ein sei­ti­ge unse­riö­se Ange­bo­te die schlech­ter sein sol­len wie zur Zeit im Ent­wurf des SP ver­han­delt wer­den!

  8. Maik Rauke meint

    Dan­ke für die wah­ren Wor­te sehr gut geschrie­ben bin selbst betrof­fen. Glück Auf

  9. Nora meint

    Mein Mann war auch betrof­fen, hat aber schwe­ren Her­zens den Absprung in eine ande­re Fir­ma geschafft!
    Ohne werks­schlies­sung wären wir immer mit sig­munds­hall ver­bun­den gewe­sen und nicht auf den Gedan­ken gekom­men nach einer ande­ren Arbeits­stät­te zu suchen!
    Tud mir für alle betrof­fe­nen leid und den Arti­kel habe ich mit einem dicken Kloß im Hals gele­sen!!!

  10. A.G. meint

    Wah­re Wor­te, die das „Cha­os „für alle Betrof­fe­nen Kali­kum­pel und ihre Fami­li­en tref­fend beschrei­ben. Aber offen­sicht­lich inter­es­siert sich ein bör­sen­no­tier­tes Unter­neh­men eben doch nur für das Befin­den der Aktio­nä­re.
    Soviel zur viel­be­schwo­re­nen „Anstän­dig­keit und Moral“ und der „Sor­ge „um die Mit­ar­bei­ter.
    Im Übri­gen stellt sich auch die Fra­ge nach der Gewerkschaft.Wo ist denn da die Unter­stüt­zung? Von der Poli­tik wird nichts kom­men .…kein Wahl­jahr .
    Ich wün­sche allen Sig­munds­hal­lern und ihren Fami­li­en wei­ter die Kraft ‚die­ses Kas­per­thea­ter durch­zu­ste­hen . Und dem Betriebs­rat wei­ter­hin Stand­fes­tig­keit.

  11. Heinz Hodann meint

    Der Bericht ist super geschrie­ben .

  12. Marion Deiters meint

    Dag­gi Tel­li, Arne Erik Tel­le­ria Mar­loth

  13. Jenny Nülle meint

    Jan Budes­heim

    1. Jan Budesheim meint

      Dan­ke. Hab’s schon selbst gefun­den. Sie hat das auf den Punkt gebracht, nur viel zu nett.

      1. Urs meint

        Recht hast Du
        Genau so sehe ich es auch!

  14. Petra Sommer meint

    Klas­se! Hof­fent­lich lesen das die Ver­ant­wort­li­chen!

  15. HD meint

    Der AG hat das 0,7fache Monats­ge­halt pro Dienst­jahr als Abfin­dung ange­bo­ten mit Decke­lung. Und ein Vor­stand­mit­glied bekam 3,1 Mio für 3 Jah­re nicht geleis­te­te Arbeit. Für die 40gste Wochen­stun­de gabs auch noch kei­ne Ver­gü­tung. Und zwar seit Janu­ar 2017. Das ANÜ – Gesetz will die K+S mit hil­fe unse­rer Gewerk­schaft auch wie­der aus­he­beln und schreit nach Fach­ar­bei­ter­man­gel. Ja ja die Klei­nen klein hal­ten, und die Gro­ßen grö­ßer machen. Das passt.
    Das ist unser Arbeit­ge­ber.
    Ich kann den Betriebs­rat ver­ste­hen wenn er zu man­chen The­men vor Gericht geht.

  16. Marco Angelini meint

    Eigent­lich soll­te jedem klar sein, dass der klei­ne Berg­mann und der Fabrik­ar­bei­ter einem Welt­kon­zern ziem­lich am Arsch vor­bei geht! Der Mohr hat sei­ne Schul­dig­keit getan, der Mohr kann gehen! So ein­fach ist das! Ich hat­te selbst über 20 Jah­re Schacht aufm Buckel, bin aber (zum Glück) seit 10 Jah­ren weg… Herz­lich will­kom­men in der Rea­li­tät! Kein Kon­zern MUSS eine Abfin­dung zah­len oder einen Sozi­al­plan auf­stel­len! Wer sich nun also nicht lang­sam auf die Suche nach nem neu­en Job macht, der darf evtl. noch das Licht aus­schal­ten… Trau­rig, aber wahr! Die fet­ten Zei­ten in Bokel­oh sind vor­bei! Jah­re­lang 500–600% Gewinn pro Ton­ne Salz ein­ge­fah­ren, reicht nun schein­bar nicht mehr! Ich wür­de alles hin­wer­fen und die Rest­ar­beit den Schlips­trä­gern aus Kas­sel über­las­sen!

  17. Jenny Nülle meint

    Dan­ke für ihre Wor­te Frau Schön!!! Wirk­lich! Ich hof­fe sie fin­den beim rich­ti­gen Gehör…

  18. Marianne Rode-Flögel meint

    Genau auf den Punkt gebracht! Die Män­ner waren immer für das Kali­werk da, haben teil­wei­se ihre Fami­li­en hin­ten­dran­ge­stellt. Hier geht es um Men­schen, sie soll­ten wert­schät­zen­der behan­delt wer­den. Auch unse­re Fami­lie ist davon betrof­fen!

  19. Michael Heinisch meint

    Es ist auch erstaun­lich , das sich die Gewerk­schaft mitt­ler­wei­le kom­plett raus hält. Aber die haben ja noch nie wirk­lich was für uns getan

  20. Janina Frenzel meint

    Die­ser Text berei­tet wirk­lich Gän­se­haut und rührt ganz schön!

  21. Inge Dralle meint

    Cha­peau, Frau Schön!
    alles auf den Punkt gebracht. Lei­der wird es Ihnen nichts nut­zen, die Ver­ant­wort­li­chen wer­den sich hin­ter Flos­keln ver­ste­cken. Wie immer, wenn es um die „klei­nen Leu­te“ geht.
    Ich habe ihren Bericht zufäl­lig gele­sen. Toll!

  22. sabine K. meint

    Mein Mann war 27 jah­re unter Tage ‚dann wur­de er schwer krank und wur­de von K plus S abge­fer­tigt .Der Betriebs­rat war in 3 jah­ren Krank­heit kei­ne Hil­fe ‚haben sich ein­mal erkun­digt wie es ihm gin­ge .Trau­rig sowas.
    Und dann als er für den Betrieb „“„nicht mehr arbei­ten konn­te ‚wur­de er ohne Leis­tun­gen hän­gen gelassen.Die zuste­hen­de Urlaubs­ab­gel­tung muss­te man ein­kla­gen und dann hat K plus s einen Läp­pi­schen Ver­gleich von 50 % gezahlt. das nach 27 jah­ren .…solan­ge man dem Schacht Geld ein­bringt ist man gut und sonst taugt man nichts. das wer­den die Arbei­ter noch mer­ken. Gros­ser Arbeit­ge­ber mit wenig sozia­len Adern.

  23. Brigitte Runge meint

    Lie­be Vanes­se, Du hast super toll die Situa­ti­on, die Euch betrifft, beschrie­ben und den Nagel auf den Kopf getrof­fen. Wenn Wah­len ans­tu­en­den, dann wuer­den unse­re Poli­ti­ker auf der Mat­te ste­hen und Druck machen. Aber so.…..der Mohr hat sei­ne Schul­dig­keit. Kali und Salz wird es aus­sit­zen und Ihr seid die Leid­tra­gen­den. Ich wuen­sche Dir, Dei­ner Fami­lie und allen Leid­tra­gen­den ganz viel Kraft und Ener­gie fuer einen Neu­an­fang.

    1. Vanessa Schön meint

      Dan­ke, Bri­git­te! ❤️

  24. Flachländer meint

    Es gibt Gerüch­te, daß der Betriebs­rat mehr­fach bereits ver­ein­bar­te Teil­ei­ni­gun­gen wie­der vom Tisch gefegt hat und gene­rell irgend­wo jen­seits von „hart­nä­ckig“ und nahe an „hals­star­rig“ agiert. Inzwi­schen wur­de bekannt­ge­ge­ben, daß die Eini­gungs­stel­le ange­ru­fen wer­den muß­te, um über­haupt noch Aus­sich­ten auf Sozi­al­plan und Inter­es­sen­aus­gleich zu behal­ten.
    Bei aller berech­tig­ten Kri­tik am Arbeit­ge­ber – anschei­nend hat sich der Betriebs­rat irgend­wie ver­rannt und weiß nicht, wie er wie­der in die Spur kom­men soll. Ich hof­fe, ich lie­ge da falsch und es gibt bald eine gute Lösung für die Beleg­schaft!

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