Wir sind "Steady"

Unab­hän­gi­ger Jour­na­lis­mus für Wunstorf und war­um wir kos­ten­los blei­ben

Als wir vor 2 Jah­ren die Wunstor­fer Aue­post aus der Tau­fe hoben, ahn­ten wir noch nicht, wie sich unser „Baby“ ent­wi­ckeln wür­de. Die ursprüng­li­che Idee, eine neue, moder­ne Zei­tung für Wunstorf Wirk­lich­keit wer­den zu las­sen, hat­te Mir­ko Baschet­ti, der seit­dem auch als Her­aus­ge­ber die Aue­post ver­ant­wor­tet. Er such­te nach Mit­strei­tern und fand sie zunächst in Dani­el Schnei­der, mit dem er gemein­sam die Idee in die Tat umsetz­te.

Seit­dem sind zahl­rei­che wei­te­re Autoren mit Herz und Begeis­te­rung für Wunstorf dazu­ge­sto­ßen und arbei­ten täg­lich mit viel Idea­lis­mus und Lei­den­schaft für einen star­ken Lokal­jour­na­lis­mus in unse­rer Stadt. Und das bis­her wei­test­ge­hend ehren­amt­lich. Mir­ko betreibt im Haupt­job eine Wer­be­agen­tur, Dani­el ist eigent­lich Lek­tor, und auch die übri­gen „Aue­post­ler“ arbei­ten bis­lang unent­gelt­lich dar­an, dass Nach­rich­ten für Wunstorf geschrie­ben, Hin­ter­grün­de auf­ge­deckt und Geschich­ten erzählt wer­den kön­nen.

Wir möch­ten eurem Infor­ma­ti­ons­be­dürf­nis gerecht wer­den, mehr Hin­ter­grün­de auf­de­cken und neue For­ma­te ent­wi­ckeln. Doch das geht nur, wenn wir die Aue­post „mone­ta­ri­sie­ren“, wie es im Fach­jar­gon so schön heißt. Es zählt also der schnö­de Mam­mon, Koh­le, Pinke­pin­ke, Money, Geld, Pin­un­sen, Zas­ter.
Ihr habt uns durch euren Zuspruch, den viel­fäl­ti­gen Dis­kus­sio­nen auf Face­book und den nack­ten Zugriffs­zah­len ermu­tigt, den nächs­ten Schritt zu gehen. Wir möch­ten mehr Zeit für die Aue­post auf­wen­den, Redak­ti­ons­räu­me bezie­hen und Autoren bezah­len kön­nen.

Ein Weg ist, dass Gewer­be­trei­ben­de Wer­bung schal­ten und unse­re Kanä­le nut­zen, um ihre Bot­schaft oder Dienst­leis­tung zu ver­brei­ten. Ein ande­rer Weg seid IHR durch finan­zi­el­le Unter­stüt­zung.

Der Zugang zur Aue­post ist kos­ten­los und wird es blei­ben! Wir hal­ten nichts von einer „Bezahl­schran­ke“. Wir wol­len, dass der Zugang zu Infor­ma­tio­nen für ALLE frei bleibt. Wir wol­len mün­di­ge, inter­es­sier­te und neu­gie­ri­ge Leser. Wir errei­chen Schü­ler genau­so wie nach Ame­ri­ka aus­ge­wan­der­te Men­schen oder Senio­ren, die unse­ren News­let­ter abon­niert haben. Jeder Leser liegt uns am Her­zen, und wir wol­len nie­man­den auf­grund sei­nes Geld­beu­tels oder des tech­ni­schen Auf­wands von Infor­ma­tio­nen über sei­ne Lieb­lings­stadt aus­schlie­ßen.

Aus die­sem Grund haben wir uns dem Pro­jekt STEA­DY ange­schlos­sen, wel­ches trans­pa­rent über unse­re Zie­le berich­tet und für uns frei­wil­li­ge Zah­lun­gen der Leser über­nimmt.

Ihr könnt eines von drei Pake­ten aus­wäh­len und so eure Sym­pa­thie und finan­zi­el­le Unter­stüt­zung aus­drü­cken. Die Bezah­lung erfolgt dabei monat­lich über STEA­DY via Pay­Pal, Bank­ein­zug oder Kre­dit­kar­te.
Dadurch ermög­licht Ihr uns, mehr Zeit in die Aue­post zu ste­cken, euch mehr und bes­ser zu infor­mie­ren und einen star­ken, loka­len Jour­na­lis­mus zu eta­blie­ren, der Miss­stän­de auf­de­cken, Gege­ben­hei­ten hin­ter­fra­gen und Kri­tik üben kann.
Dein Abo kannst du natür­lich jeder­zeit und ganz ein­fach kün­di­gen!

DAN­KE für Eure Unter­stüt­zung!

Euer Mir­ko sowie das gesam­te Autoren­team der Aue­post!

- Anzeige -
Unterstütze die Auepost auf Steady

10 Kommentare
  1. Eckhard Neufert meint

    WUN­DER­BARSCHÖN so weiss ich immer was in “ mei­nem WUNSTORF “ so los ist – DAN­KE

  2. Kaifi Sportslodge meint

    Es ist eine Berei­che­rung für alle Wunstor­fer die nicht von alt­ein­ge­ses­se­nen Medi­en nur Stan­dards erfah­ren wol­len. Schö­nes For­mat viel­sei­tig und neu­tral ohne sich zu scheu­en auch die schwie­ri­gen The­men anzu­pa­cken! Respekt und viel Erfolg!!

  3. Kirsten Riedel meint

    Ja, fin­de ich gut. Ich mag die Aue­post. Nicht gut fin­de ich, so zu tun, als wür­den ande­re Medi­en, die ihre Mit­ar­bei­ter tarif­ge­recht bezah­len, nicht unab­hän­gig sei­en.

  4. Wunstorfer Auepost meint

    Das behaup­ten wir ja auch gar nicht. Jedes Pres­se­er­zeug­nis hat in Wunstorf sei­ne Berech­ti­gung. Wir beschrei­ben ledig­lich unse­re stand­fes­ten Merk­ma­le, dass wir für einen star­ken, unab­hän­gi­gen Jour­na­lis­mus ste­hen..
    Wenn die SPD Wunstorf von sich behaup­tet „sozi­al“ zu sein, spricht sie die­ses den ande­ren Par­tei­en doch auch nicht ab, oder? 🙂

    1. Kirsten Riedel meint

      Die For­mu­lie­rung ist ein wenig miss­ver­ständ­lich. Ich bin sicher, dass das nicht so gemeint war.

    2. Wunstorfer Auepost meint

      Eine sol­che Behaup­tung wür­den wir uns nie­mals anma­ßen.

  5. Grit Decker meint

    Bes­ser spät als nie“:
    So gebe ich erst heu­te mei­nen „Senf“ dazu.

    Unab­hän­gi­ger Jour­na­lis­mus“ impli­ziert für mich eine Bericht­erstat­tung, die die ver­schie­de­nen – und folg­lich unter­schied­li­chen- Posi­tio­nen zu einem Sachverhalt/einer Per­son auf­greift und nicht ein­sei­tig berich­tet.

    Denn das erweckt nicht aus­schließ­lich bei mir ein sich-auf-eine-Sei­te stel­len, also eine ein­sei­ti­ge Posi­tio­nie­rung, die es im unab­hän­gi­gen und inves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus nach mei­ner Mei­nung nicht geben darf.

    Als Bei­spiel erlau­be ich mir, den kur­zen Kom­men­tar zur Ein­füh­rung der neu­en Direk­to­rin der hie­si­gen Kli­nik anzu­füh­ren, der aus­schließ­lich posi­tiv für das KRH-Psych­ia­trie Wunstorf aus­fiel.
    Für mich war nicht ein­mal ansatz­wei­se zu erken­nen, dass dort „ver­nünf­ti­ge“ Recher­che­ar­beit geleis­tet wur­de.

    Da ist noch sehr viel Luft nach oben.
    (Und nicht nur im eben geschil­der­ten Bei­spiel)

    Ein Luft­raum, den es zu nut­zen gilt:
    Im Sin­ne eines wirk­lich unab­hän­gin­gen, infor­ma­ti­ven, auf­klä­ren­den und somit mei­nungs­bil­den­den Jour­na­lis­mus.

    1. Mirko Baschetti meint

      Die „Recher­che­ar­beit“ kön­nen wir eben lei­der noch nicht bei allen Arti­keln leis­ten, da die AUE­POST der­zeit noch ehren­amt­lich betrie­ben wird. Des­halb ist finan­zi­el­le Unter­stüt­zung ja so wich­tig, um dafür mehr Zeit auf­brin­gen zu kön­nen. Bei sol­chen „her­ein­flat­tern­den“ Pres­se­mit­tei­lun­gen ent­fer­nen wir zumin­dest alle selbst­be­ju­beln­den Adjek­ti­ve. 🙂

      1. Grit Decker meint

        Hier stel­le ich erneut fest, dass es bedau­er­lich ist, dass Ihr aus mir nicht bekann­ten Grün­den nicht mehr über nach­fol­gen­de Kom­men­ta­re infor­miert:
        nicht aus­schließ­lich ich kann natür­lich nicht stän­dig online sein; heißt nichts ande­res, als das hin­zu­ge­kom­me­ne Bei­trä­ge zeit­ver­zö­gert gele­sen wer­den.

        Eine mög­li­che erneu­te Stel­lung­nah­me kommt dann oft auch sehr spät.

        Doch nun zu Mir­kos Ant­wort:
        Dass die so wich­ti­ge Recher­che­ar­beit auch aus Zeit­knapp­heit oft nicht geleis­tet wer­den kann bzw. nur unzu­rei­chend erfolgt, ist mir bewusst.
        Neben feh­len­der Fach­kom­pe­tenz (z.B. kein ent­spre­chen­des Stu­di­um) ist die­ser Zeit­man­gel mei­ner Ansicht nach kei­ne Begrün­dung, dass Pres­se­mit­tei­lun­gen letz­ten Endes 1:1 über­nom­men wer­den.

        Ledig­lich „Selbst­be­weih­räu­che­run­gen“ raus­zu­neh­men ist defi­ni­tiv nicht genug!

        Ich ken­ne mich in den Vor­schrif­ten zur even­tu­el­len Pflicht, Pres­se­mit­tei­lung wei­ter­zu­ge­ben, nicht aus, doch fin­de ich es mehr als frag­wür­dig, dass Inhal­te so wie im von mir kri­tu­sier­ten Arti­kel von Euch über­nom­men wer­den.

        Unab­hän­gi­ger Jour­na­lis­mus“ zeich­net sich in mei­nen Augen auch dadurch aus, dass ich auch als „nur“ Hob­by-Jpur­na­list eine Mel­dung auch mal nicht über­neh­me und „dru­cke“, bevor ich wider bes­se­ren Wis­sens „ins sel­be Horn tute“.

        1. Mirko Baschetti meint

          …dass es bedau­er­lich ist, dass Ihr aus mir nicht bekann­ten Grün­den nicht mehr über nach­fol­gen­de Kom­men­ta­re infor­miert“.
          Die­se Funk­ti­on muss­ten wir aus Daten­schutz­grün­den kurz­fris­tig deak­ti­vie­ren, um sie ent­spre­chend der neu­en DSVGO anzu­pas­sen.

          Pres­se­mit­tei­lun­gen die­nen auch uns dazu, über „Fak­ten“ infor­miert zu wer­den. Wenn also ein neu­er ärzt­li­cher Direk­tor ins KRH beru­fen wird, sind wir ja dank­bar über die Benach­rich­ti­gung die­ses Fakts. Da hält sich „Recher­che­ar­beit“ in Gren­zen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.