Got­tes­dienst mit öku­me­ni­scher Lai­en­kan­zel zum Refor­ma­ti­ons­tag

Wunstorf (red). In der Rei­he „Öku­me­ni­sche Lai­en­kan­zel zum Refor­ma­ti­ons­tag“ lädt die Stifts-Kir­chen­ge­mein­de Wunstorf am 31. Okto­ber wie­der zu einem span­nen­den Got­tes­dienst ein: Land­wirt Vol­ker Hahn aus Hagen wird aus sei­ner Sicht Stel­lung zur Refor­ma­ti­on neh­men. Hahn ist vie­len aus sei­nen Bei­trä­gen zur Situa­ti­on der Land­wirt­schaft aus den Medi­en bekannt. Weni­ger bekannt dürf­te vie­len Wunstor­fern sein, dass er auch als Orga­nist aktiv ist und regel­mä­ßig Got­tes­diens­te im Neu­städ­ter Land beglei­tet. In die­ser Funk­ti­on war er im Früh­jahr auch schon ein­mal in der Stifts­kir­che zu hören.

Wäh­rend die Refor­ma­ti­on bei den Bau­ern des 16. Jahr­hun­derts zunächst gro­ße Erwar­tun­gen aus­ge­löst hat, brach­te Luthers schrof­fe und ver­spä­te­te Reak­ti­on auf den Bau­ern­krieg eine gro­ße Ent­frem­dung mit sich. Heu­te sind es eher Fra­gen um Indus­tria­li­sie­rung, Mas­sen­tier­hal­tung und roman­ti­sie­ren­de Pre­dig­ten zur Bewah­rung der
Schöp­fung, die zu Kon­flik­ten zwi­schen Land­wirt­schaft und Kir­che bei­tra­gen. Vor allem städ­tisch gepräg­te Men­schen haben den Bezug zur Her­stel­lung ihrer Nah­rung weit­ge­hend ver­lo­ren. Zum Abschluss des Fest­jah­res zum 500. Jah­res­tag der Ver­öf­fent­li­chung von Luthers The­sen erwar­tet die Gemein­de also noch ein­mal eine span­nen­de Aus­ein­an­der­set­zung.

Ter­mi­n­in­fo
31.10.2017
18.00
Stifts­kir­che Wunstorf
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