Orgel­mu­sik zur Zeit der Refor­ma­ti­on

Im kom­men­den Nacht­kon­zert bei Ker­zen­schein am Frei­tag, den 7. Juli 2017 um 21 Uhr in der Stifts­kir­che zu Wunstorf wird Orgel­mu­sik aus der Zeit der Refor­ma­ti­on zu hören sein. Stifts-und Kreis­kan­to­rin Clau­dia Wort­mann spielt Musik aus dem spä­ten 15. Jahr­hun­dert bis zum Anfang des 17. Jahr­hun­derts. Kom­po­si­tio­nen von Con­rad Pau­mann und ande­ren aus dem Bux­hei­mer Orgel­buch (1460/1470), von Arnolt Schlick (1455–1525), Hans Kot­ter (1485–1541), Hans Buch­ner (1483–1538) bis hin zu Hie­ro­ny­mus Prae­to­ri­us (1560–1629) ste­hen auf dem Pro­gramm. Zuhö­ren­de wer­den die Ent­wick­lung der Klän­ge von den Anfän­gen der Orgel­mu­sik mit Stü­cken aus dem Bux­hei­mer Orgel­buch bis hin zu einer der ers­ten Cho­ral­fan­ta­si­en von Hie­ro­ny­mus Prae­to­ri­us erle­ben kön­nen.

Die Musik, die spe­zi­fisch für die Orgel kom­po­niert wur­de, stand noch in den Anfän­gen. Hat­te die Orgel frü­her lit­ur­gi­sche Auf­ga­ben, ein Vor- oder Nach­spiel zu spie­len oder eine Motet­te für einen Chor in die Orgel zu über­tra­gen und von der Orgel zu spie­len, ent­stan­den jetzt immer mehr Prä­lu­di­en, Prä­am­beln oder Bear­bei­tun­gen unmit­tel­bar für die Orgel. Die­se Musik, die in der Zeit um die Refor­ma­ti­on her­um ent­stand, klingt für unse­re heu­ti­gen Ohren und unse­re Hör­ge­wohn­hei­ten manch­mal ein wenig
fremd. Die­se Kom­po­si­tio­nen berei­te­ten aber den Weg für die Ent­wick­lung der wei­te­ren Kir­chen­mu­sik und sind daher weg­wei­send für die Orgel­mu­sik.

Ter­mi­n­in­fo
7.7.2017
21.00 Uhr
10,00 Euro, ermä­ßigt 5,00 Euro
Stifts­kir­che Wunstorf
Stifts­kir­che Wunstorf
- Anzeige -
Unterstütze die Auepost auf Steady

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.