Gegenentwurf zu Verwaltungsplänen

Steinhude will kein Bauland anstelle des Schulzentrums

Steinhuder Ortsrat und Tourismusförderung haben eigene Vorschläge für Gestaltung und Nutzung von Badeinsel-Toiletten und Steinhuder Schulzentrum erarbeitet.

Badeinsel-Gastronomie
Bis­lang sind die Toi­let­ten auf der Bade­in­sel im Gas­tro­no­mie-Pavil­lon inte­griert, die Ver­wal­tung will sie auf den Fahr­rad­park­platz ver­le­gen | Foto: Dani­el Schnei­der

Stein­hu­de (red). In einer mehr­stün­di­gen Klau­sur­sit­zung haben die Mit­glie­der des Orts­ra­tes Stein­hu­de und der Geschäfts­füh­rer der Stein­hu­der Meer Tou­ris­mus GmbH (SMT), Wil­li Reh­bock, gemein­sa­me Vor­stel­lun­gen für Gas­tro­no­mie und Sani­tär­ein­rich­tun­gen auf der Bade­in­sel und Vor­ga­ben für die wei­te­re Nut­zung des Schul­zen­trums ent­wi­ckelt.

Viele Interessen müssen unter einen Hut

Auf der Bade­in­sel sol­len die Belan­ge der Bade­gäs­te, der Kin­der und ihrer Eltern auf dem Spiel­platz, der Sport­trei­ben­den, der Spa­zier­gän­ger und der Besu­cher von der Was­ser­sei­te gemein­sam bedacht wer­den. Ziel müs­se sein, einen Raum für Erho­lung zu erhal­ten, der durch eine sai­so­na­le Gas­tro­no­mie ergänzt wird. Dabei sind auch Belan­ge des Natur­schut­zes ange­mes­sen ein­zu­be­zie­hen. Es besteht dabei gro­ße Einig­keit, dass Flä­chen und Gebäu­de auf kei­nen Fall pri­va­ti­siert wer­den sol­len.

Schulzentrum-Sportanlagen sollen bleiben

Das Schul­zen­trum Stein­hu­de erfüllt für die Stein­hu­der zur­zeit auch all­ge­mei­ne Funk­tio­nen als Ort für Ver­eins­ak­ti­vi­tä­ten und kul­tu­rel­len Aus­tausch. Kon­sens ist bei den Orts­rats­mit­glie­dern daher auch, dass die Sport­be­rei­che auf jeden Fall zu erhal­ten und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln sind. Eine Umwand­lung in Bau­land sei ange­sichts der begrenz­ten Flä­chen für die tou­ris­ti­sche Ent­wick­lung aus­zu­schlie­ßen. Für die Nach­nut­zung sol­len tou­ris­ti­sche und kul­tu­rel­le Zwe­cke vor­ran­gig sein.

Bis nach der Som­mer­pau­se sol­len die Ergeb­nis­se zu einem gemein­sa­men Posi­ti­ons­pa­pier fort­ent­wi­ckelt wer­den, das kla­re Vor­ga­ben für die Wei­ter­ent­wick­lung der Gas­tro­no­mie auf der Bade­in­sel und für mög­li­che Nach­nut­zun­gen des Schul­zen­trums for­mu­liert.

- Anzeige -
Werben auf auepost.de
1 Kommentar
  1. Grit Decker sagt

    Als nicht direkt Betrof­fe­ne -ich lebe nicht im Wunstor­fer Orts­teil Stein­hu­de, son­dern zen­trums­nah- muss ich mich in die­ser Ange­le­gen­heit bedeckt hal­ten, so dass ich hier aus­schließ­lich sagen darf, dass sich die Plä­ne, so wie sie in die­sem Arti­kel dar­ge­stellt wer­den, in mei­nen Augen gar nicht mal als dumm dar­stel­len.

    Klar, dass für Wunstorf und im Beson­de­ren Stein­hu­de die Tou­ris­ten eine ganz erheb­li­che wirt­schaft­lich-finan­zi­el­le „Quel­le“ sind, den­noch möch­te zumin­dest ich nicht, dass für die uns durch­aus wich­ti­gen und letz­lich will­kom­me­nen Gäs­te die Gegend „rund ums Meer“ kom­plett bebaut wer­den.

    Das muss nicht sein:
    die „Hie­si­gen“ müs­sen auch mal Ruhe haben dür­fen vor -Ach­tung: Iro­nie!- „Über­frem­dung“ durch ansich will­kom­me­ne Urlauber*innen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.