Bur­nout ist kei­ne Mode­er­schei­nung

… son­dern ein Phä­no­men, das nicht nur Berufs­tä­ti­ge, son­dern z. B. auch Schü­ler trifft. Selbst in einer beschau­li­chen Regi­on wie die ums Stein­hu­der Meer, mit Seen, Fel­dern, Wald und Wie­sen, mit Nah­erho­lung direkt vor der Haus­tür, tritt er auf: der Bur­nout. Denn der Zustand ist nicht nur eine Fol­ge von zu viel Stress bei zu wenig Aus­zei­ten, son­dern Bur­nout ent­steht vor allem durch fal­schen Umgang mit Stress. Cha­kra-Kine­sio­lo­gie ist eine bewähr­te Metho­de, dem abzu­hel­fen.

Burnout ist keine Modeerscheinung, sondern ein Phänomen, das nicht nur Berufstätige, sondern z. B. auch Schüler trifft. | Symbolbild: privat
Bur­nout ist kei­ne Mode­er­schei­nung, son­dern ein Phä­no­men, das alle Alters­grup­pen betrifft. | Sym­bol­bild: pri­vat

Bur­nout macht krank

Einen Bur­nout kann jeder bekom­men – und das Tücki­sche an ihm ist: er kommt schlei­chend, ohne dass man sich des­sen bewusst ist, auf gera­dem Weg in einen Bur­nout zu schlit­tern. Wenn man merkt, dass man ihn hat, oder ein Arzt die Dia­gno­se stellt, weil man mit aller­lei Sym­pto­men in einer Pra­xis Hil­fe sucht, dann ist es schon zu spät – der Bur­nout ist da.

Die schlech­te Nach­richt: Wenn der Bur­nout erst ein­mal da ist, dann geht er so schnell auch nicht wie­der weg. Mit ein paar ein­ma­li­gen Tagen Pau­se, Ruhe und Erho­lung ist es nicht getan. Einen Bur­nout kann man nicht mit einem Urlaub kurie­ren. Aber die gute Nach­richt ist: Man kann etwas dage­gen tun – und das sogar früh­zei­tig. Wer recht­zei­tig gegen­steu­ert, kann ver­hin­dern, dass es zu erns­te­ren Fol­gen wie Depres­sio­nen und Angst­zu­stän­den kommt. Nötig ist dafür aller­dings eine Ände­rung per­sön­li­cher Sicht­wei­sen. Das ist oft nicht ein­fach und bedarf kun­di­ger Unter­stüt­zung.

Was ist Bur­nout?

Am Anfang eines Bur­nouts steht immer der Stress. Stress, der durch zu hohe Anfor­de­run­gen und per­ma­nen­te Über­for­de­rung bei zu wenig Aus­gleich und Erho­lung ent­steht – im Beruf, in der Schu­le und im All­tag glei­cher­ma­ßen. Bur­nout ist kei­ne Mana­ger-Krank­heit. Stress ist an sich nichts Nega­ti­ves, son­dern die natür­li­che Reak­ti­on des Kör­pers auf eine plötz­li­che außer­ge­wöhn­li­che Her­aus­for­de­rung. Die Leis­tungs­re­ser­ven des Kör­pers wer­den abge­ru­fen und alle kör­per­li­chen Funk­tio­nen, die nicht unmit­tel­bar gebraucht wer­den, her­un­ter­ge­fah­ren. Alle Sin­ne und Ner­ven wer­den auf Hoch­span­nung gepolt.

Info: Bur­nout
Frü­her wur­de alles unter dem Stich­wort „Depres­si­on“ oder „Ner­ven“ ein­sor­tiert, doch heu­te wird dif­fe­ren­zier­ter mit stress­be­ding­ten Erkran­kun­gen umge­gan­gen. Bur­nout, auch Burn-out geschrie­ben, wird oft als Erschöp­fungs­zu­stand begrif­fen, hat damit aber wenig zu tun. Viel­mehr ist es eine stän­di­ge Über­for­de­rung, die Stück für Stück die Ener­gie­re­ser­ven des Kör­pers ver­zehrt, bis es irgend­wann zum gro­ßen Knall kommt (daher auch die Bezeich­nung Bur­nout = Aus­ge­brannt­sein). Plötz­lich geht gar nichts mehr, der Kör­per ist wie blo­ckiert und zu kei­ner Leis­tung mehr fähig, schon gar nicht zu Höchst­leis­tun­gen. Es ist der kör­per­lich gewor­de­ne Hil­fe­ruf der See­le, etwas zu ändern.

Um gesund zu blei­ben, muss eigent­lich auf die­se Anspan­nung eine Zeit der Ent­span­nung fol­gen. Denn schon nach weni­gen Minu­ten set­zen Reak­tio­nen ein, die lang­fris­tig zu Schä­di­gun­gen füh­ren kön­nen, wenn die Anspan­nung nicht nach­lässt: geschwäch­te Immun­ab­wehr, Stö­rung der Hirn­zel­len durch erhöh­te Stress­hor­mon­wer­te, erhöh­te Anfäl­lig­keit der Magen- und Darm­schleim­haut für Geschwü­re durch ver­min­der­te Durch­blu­tung und abneh­men­de Elas­ti­zi­tät der Gefä­ße durch erhöh­ten Blut­druck und Herz­schlag.

Ursa­chen des Bur­nouts

Das Pro­blem ent­steht nun dadurch, wenn die Leis­tungs­re­ser­ven per­ma­nent ange­zapft wer­den, der Stress­zu­stand zur Nor­ma­li­tät wird, obwohl er ja eigent­lich als kör­per­li­che Not­re­ser­ve gedacht ist. Denn in der heu­ti­gen Zeit gilt Höchst­leis­tung als Tugend und Pflicht, vie­le haben die­sen Leis­tungs­ge­dan­ken als inne­ren Wert und Selbst­be­stä­ti­gung in sich ver­an­kert. Wer jedoch stän­dig über sei­ne Leis­tungs­gren­zen hin­aus­geht, ris­kiert kör­per­li­che und psy­chi­sche Erkran­kun­gen mit weit­rei­chen­den Fol­gen – direk­te Fol­gen des Bur­nouts.

Jeder 4. fühlt sich kör­per­lich oder geis­tig über­for­dert

Nach Ein­schät­zung von Exper­ten wird davon aus­ge­gan­gen, dass etwa die Hälf­te der Berufs­tä­ti­gen mit häu­fi­gen bis stän­di­gen Stress­re­ak­tio­nen kon­fron­tiert ist, doch auch jen­seits der Arbeits­welt sind die­se hohen Zah­len zu fin­den. Die Ursa­chen für eine Über­las­tung im pri­va­ten Bereich sind zwar sehr unter­schied­lich, aber sie haben genau die­sel­ben nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf das kör­per­li­che und geis­ti­ge Wohl­be­fin­den. Was allen Betrof­fe­nen am meis­ten zu schaf­fen macht, ist die jeweils ver­meint­lich aus­weg­lo­se Situa­ti­on. Über­höh­te Anfor­de­run­gen, Zeit­man­gel und stän­di­ges Mul­ti­tas­king, dazu unrea­lis­ti­sche Erwar­tun­gen an sich selbst füh­ren in die aus­weg­los erschei­nen­de Stress­si­tua­ti­on. Oft trei­ben sich Betrof­fe­ne dann sogar noch mehr an, um die­sen Zustand zu über­win­den, doch das ist eine tra­gi­sche Fehl­ein­schät­zung. Mit noch mehr Leis­tung ver­schlim­mert sich der Zustand wei­ter, Pha­sen der Erho­lung fal­len dem Gan­zen dann genau­so zum Opfer wie die Erfül­lung eige­ner Bedürf­nis­se. Gereizt­heit und die Unfä­hig­keit zu Kom­pro­mis­sen ent­ste­hen. Die Stress­spi­ra­le dreht sich wei­ter.

Das Umfeld merkt es zuerst

Die dar­aus erwach­sen­den Kon­flik­te wer­den ver­drängt, die Leug­nung und Ver­ken­nung der eige­nen Situa­ti­on führt immer mehr zum Rück­zug aus dem sozia­len Gefü­ge. Die so ent­stan­de­ne Lee­re wird dann zum Aus­lö­ser von Depres­sio­nen und Angst­zu­stän­den, und die Betrof­fe­nen bre­chen unter emo­tio­na­ler, kör­per­li­cher und geis­ti­ger Erschöp­fung zusam­men. Ange­hö­ri­ge, Freun­de oder Kol­le­gen beob­ach­ten meist als Ers­te einen Wan­del im Ver­hal­ten, das so gar nicht mehr dem sons­ti­gen Wesen der betrof­fe­nen Per­son ent­spricht. Wenn es hier gelingt, den Betref­fen­den für eine effek­ti­ve Metho­de zur Besei­ti­gung der Ursa­chen des inne­ren Kon­flikts zu sen­si­bi­li­sie­ren, kann der Teu­fels­kreis unter­bro­chen wer­den.

Cha­kra-Kine­sio­lo­gie

Je frü­her dem Bur­nout-Pro­zess ent­ge­gen­ge­steu­ert wird, des­to schnel­ler gelingt auch des­sen Über­win­dung. Das heißt im Umkehr­schluss: Ist der Bur­nout schon in vol­lem Gan­ge, dann geht es ohne pro­fes­sio­nel­le Hil­fe oft gar nicht mehr. Die Schul­me­di­zin hat heu­te deut­lich mehr Ver­ständ­nis und Erfah­rung im Umgang mit stress­be­ding­ten Lei­den wie Bur­nout, jedoch man­gelt es wei­ter­hin an Lösun­gen und Behand­lungs­for­men.

Hier setzt die Cha­kra-Kine­sio­lo­gie ganz kon­kret an. Über einen Arm­test, der den direk­ten Zugang zum Unbe­wuss­ten ermög­licht, wer­den selbst­schä­di­gen­de Glau­bens­sät­ze wie z.B. „Ich bin den ande­ren ver­pflich­tet“ oder „Ich muss das allein schaf­fen“ auf­ge­spürt.

Info: Kine­sio­lo­gie und Cha­kra
Kine­sio­lo­gie ist eine bekann­te Säu­le der Kom­ple­men­tär­me­di­zin, ver­wandt mit der Chi­ro­prak­tik und ent­hält Ele­men­te der Osteo­pa­thie und tra­di­tio­nel­len fern­öst­li­chen Medi­zin. Es ist ein rela­tiv jun­ges Heil­ver­fah­ren. Ein erwei­ter­ter Ansatz bezieht psy­chi­sche Blo­cka­den mit ein. Cha­k­ren stel­len einen zen­tra­len Bestand­teil asia­ti­scher Leh­ren für das Ver­ständ­nis der Ener­gi­en im mensch­li­chen Kör­per dar. Cha­kra-Kine­sio­lo­gie ver­bin­det die Weis­heit des Ver­ste­hens von Blo­cka­den im Kör­per mit den hand­fes­ten Metho­den der Kine­sio­lo­gie. Kör­per und Geist wer­den ganz­heit­lich behan­delt.

Mit den ver­schie­dens­ten Metho­den wer­den die­se Kon­di­tio­nie­run­gen aus dem Glau­bens­sys­tem gelöscht, sodass Platz für neue, lebens­för­dern­de­re Pro­gram­me geschaf­fen wird. Zum Bei­spiel: „Ich darf mir selbst ver­pflich­tet sein“ oder „Ich darf Hil­fe anneh­men.“ Schon nach der ers­ten Sit­zung wir­ken die­se neue Pro­gram­mie­run­gen. Genau­so, wie die nega­ti­ven Sät­ze funk­tio­nie­ren, las­sen sich die neu geschaf­fe­nen Über­zeu­gun­gen nun im All­tag umset­zen. In wei­te­ren Sit­zun­gen wird die­ser Erfolg sta­bi­li­siert. Etwa alle vier Wochen ist das Unbe­wuss­te bereit, wei­te­re Glau­bens­sät­ze aus­zu­tau­schen, hier­an ori­en­tiert sich auch der Rhyth­mus der Sit­zun­gen. Wie vie­le Sit­zun­gen ins­ge­samt gebraucht wer­den, hängt von der indi­vi­du­el­len Ziel­set­zung und der sub­jek­ti­ven Ein­schät­zung von Kli­ent und Kine­sio­lo­ge ab.

Zurück ins Leben fin­den

Die Cha­kra-Kine­sio­lo­gie bie­tet eine effek­ti­ve und nach­hal­ti­ge Metho­de, aus der Abwärts­spi­ra­le hin­aus wie­der in ein sinn­erfüll­tes und zufrie­de­nes Leben zu fin­den – und damit nicht nur den Bur­nout zu über­win­den, son­dern auch wei­te­ren Anflü­gen von stress­be­ding­ten Erkran­kun­gen von vorn­her­ein den Nähr­bo­den zu ent­zie­hen.

Andrea MeynAndrea Meyn ist Heil­prak­ti­ke­rin (Psy­cho­the­ra­pie), Cha­kra-Kine­sio­lo­gin und Rei­ki-Leh­re­rin.

Meyn-Zen­trum, Andrea Meyn & Rei­ner Specht
An der Sand­gru­be 18a, 31515 Wunstorf
0503170 58 990
www.meyn-zentrum.de

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