Wunstorfer Auepost

Politik & Wirtschaft /

Die Wunstorfer Grünen haben sich zur Fraktionsklausur getroffen und hatten Steyerbergs ehemaligen Bürgermeister zum Thema kommunaler Klimaschutz zu Gast. Viele Neumitglieder nahmen erstmals an dieser Runde teil.

Blau-Weiß statt Rot: Bereits einen Tag nachdem die neuen S-Bahnen in Wunstorf fuhren, war auch die eigene Servicestelle im Wunstorfer Bahnhof eingerichtet: Dort berät und verkauft die S-Bahn Hannover nun selbst.

Die Erinnerung an jüdische Wunstorfer, ihr Leben und ihr Schicksal sollen stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden – über die Verlegung sogenannter Stolpersteine hinaus. Das hat der Ortsrat Wunstorf am Dienstagabend einstimmig beschlossen. Der Antrag der Grünen, derartige Gedenktafeln anzubringen, wurde auf Vorschlag von Ortsbürgermeister Thomas Silbermann (SPD) mit einer Initiative von CDU und FDP zusammengeführt. Darin wird die Beteiligung von Schulen an der Erinnerungsarbeit gefordert. Federführend soll ein Arbeitskreis unter Leitung von Andreas Varnholt sein.

Einstimmig hat der Ortsrat Wunstorf am Donnerstag Vorentscheidungen für die tiefgreifende Umgestaltung der Innenstadt getroffen. In den nächsten 15 Jahren sollen aus Städtebauförderungsprogrammen insgesamt fast 18 Millionen Euro investiert werden. Hintergrund: Die Hälfte der Gebäude in der „schönsten Innenstadt der Region“ – so die Werbung – muss laut Gutachten saniert werden. Und: Der sogenannte öffentliche Raum, vor allem die Fußgängerzone, zeige „erhebliche Mängel“.

Eine sichtbare Solidaritätsbekundung für die Soldaten des Fliegerhorstes möchten FDP und CDU in Klein Heidorn errichten: Die „gelbe Schleife“ soll an den Ortseingängen angebracht werden.

Erstmals nach Jahrzehnten hat Wunstorf wieder ein explizites Citymanagement: Seit diesem Monat kümmert sich Tanja Berg um die Optimierung der Innenstadt.

Martin Ehlerding

Das Statement von Birgit Mares (Grüne) rufe ein falsches Bild von der gestrigen Ortsratssitzung in Großenheidorn hervor, sagt Ortsbürgermeister Martin Ehlerding (SPD). Es war eine Entscheidung für die Transall, aber deswegen keine Entscheidung gegen Gernika. Es habe zudem Konsens unter den Mandatsträgern geherrscht.

Die neue Zufahrtstraße zur Airbus-Halle soll „Straße der Transall“ heißen. Birgit Mares kritisiert die Ortsratentscheidung und hatte sich für die Benennung nach der spanischen Stadt Gernika eingesetzt.

Viel Bewegung in der Wunstorfer Gastronomie, viel Neues im Bereich Südstraße und viel Schuhauswahl – die Wunstorfer Wirtschaftsnachrichten im Juni 2022.

Die Frage „Wie mache ich mich selbstständig?“ versucht ein Infoabend am 16. Juni potentiellen Gründern zu beantworten.

Startschuss für vollständigen Betreiberwechsel im S-Bahn-Netz Hannover: Die Transdev Hannover GmbH fährt ab dem 12. Juni 2022 im gesamten Netz.

„Der Wahlkampf hat begonnen“: Niedersachsens FDP-Chef Stefan Birkner hat sich in der jüngsten Mitgliederversammlung des Stadtverbands Wunstorf im Hotel Wehrmann Blume verbal die rot-schwarze Landesregierung vorgeknöpft. Vier Monate vor der Landtagswahl attackierte er gezielt die SPD-Repräsentanten Stephan Weil, Grant Hendrik Tonne und Olaf Lies.

Martin Pavel bleibt CDU-Chef in Wunstorf und sieht die Partei durch einen höheren Frauenanteil im Vorstand gestärkt: U. a. Tabea Bauch wurde zu Pavels Stellvertreterin gewählt.