Wunstorfer Auepost

Politik & Wirtschaft /

Der neue Caterer für das Wunstorfer Stadttheater steht fest: Das Team der „Manufaktur Villa Meyer“ wird ab kommendem Monat bei Vorstellungen bewirten. Auf die Ausschreibung beworben hatten sich mehrere Interessenten.

Die Agrardieselsubventionen für die Landwirte bleiben gestrichen. Stattdessen kommen andere steuerliche Entlastungen und Bürokratieabbau. Aus der Opposition wird dies als Mogelpackung kritisiert.

In einer „kollegialen Aktion“ sollen knapp 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Hannover in der Wunstorfer Stadtsparkasse aushelfen. In allen Stabsstellen der Hausbank der Stadt fehlen Arbeitskräfte. Das Nothelferteam ist im Juni abgeordnet worden. Der Einsatz ist zeitlich begrenzt.

Die Werbegemeinschaft Wunstorf setzt sich weiter für den Ausbau des Nordwalls zum zentralen Ankunftsort für die Innenstadt ein. Wie das aussehen könnte, lässt sich nun direkt in der Fußgängerzone betrachten: Schaufenster der früheren Gerry-Weber-Filiale zeigen prominent eine Skizzierung der Ideen.

Über Millionenbeträge hatte der Stadtrat am vergangenen Mittwoch das letzte Wort: Die neue Albert-Schweitzer-Grundschule kann gebaut werden. Das 20-Millionen-Projekt wurde ohne Debatte und einstimmig im Rat beschlossen. Auch die Entscheidung für die neue Grundschule Luthe für 15 Millionen Euro fiel einstimmig – nach mehreren Wortmeldungen. Das gilt auch für die Handlungsgrundlage zum Radverkehrskonzept, das in den nächsten Jahren für 12 Millionen Euro umgesetzt werden soll. Die umstrittene Satzungsänderung für Kitas wurde wie erwartet vertagt. Die Steinhuder Wirtschaft soll weiter Tourismusbeitrag zahlen. Für die Wunstorfer Innenstadt wird neues Fördergeld bereitgestellt.

Eigentlich hätte er größer sein sollen – doch mancher findet auch den nun eröffneten kleinen „City Beach“ vor der Stadtkirche schon zu viel des Guten. Den Nutzern ist das egal – schon vor dem offiziellen Startschuss waren die ersten Liegestühle besetzt.

Die Volksbank residiert in Wunstorf nicht mehr in der Fußgängerzone – nur die Geldautomaten bleiben vorerst. Am Montag wurde die neue Filiale an der Hagenburger Straße geöffnet.

Von „rauen Zeiten“ hat Bürgermeister Carsten Piellusch (SPD) schon mehrfach gesprochen. Jetzt zeichnet sich ab, was das konkret für den Haushalt der Stadt bedeuten kann: Auf breiter Front sinkende Steuereinnahmen haben ein Defizit von mehr als 13 Millionen Euro für 2025 zur Folge.

Die umstrittene Satzung zu neuen Regelungen für die beiden städtischen Kindertagesstätten wird den Rat am Mittwoch nicht erreichen: SPD und CDU wollen mit ihrer Mehrheit die Entscheidung vertagen. Fest steht auch: So, wie von der Stadtverwaltung vorgelegt, wird der Satzungstext nicht bleiben. Bis nach der Sommerpause sollen Fragen, Kritik und Anregungen von Eltern aufgenommen und berücksichtigt werden.

Einstimmig hat der Sozialausschuss des Rates am Mittwochnachmittag die Entscheidung über die neuen Regelungen für Elternbeiträge und Benutzung der Kindertagesstätten der Stadt ohne Beschluss „als beraten“ eingestuft. Alle Fraktionen wollen nach einer turbulenten Sitzung über Kritik und Anregungen von Eltern erneut beraten. Das letzte Wort hat der Stadtrat.

Das Auepost-Wahlstudio zur Europawahl 2024. Alle Ergebnisse und Auffälligkeiten zur Wahl in Wunstorf und den Ortsteilen.

Klimaveränderungen zwingen alle und jeden zum Umdenken. Auch Wunstorf als Stadt ist gefordert. Der Einzelne kann viel tun, aber auch Kommunen müssen aktiv werden. So ist die Idee entstanden, ein Schutzkonzept für das Klima mit der seit 2023 vorgeschriebenen Wärmeplanung zu verknüpfen. Wesentliche Aspekte sind die Beteiligung von Experten der Hamelner target GmbH und der Bürger. Der Startschuss fällt am Dienstag. Schon am Montag startet das ebenso ambitionierte BarneLAB.

Der Jahnplatz soll nicht bebaut werden. Das hat der Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung gegen eine Stimme von der AfD beschlossen. Es sollen dort weder Wohnhäuser noch „Sonderbauten“ entstehen. Das weitere Vorgehen soll zwischen den Fraktionen und mit Interessierten gründlich beraten werden. Festlegungen für das Freibadgelände gibt es nicht. Die beiden Anträge von CDU/FDP/Grüne und SPD waren zuvor zurückgezogen worden.