Wunstorfer Auepost

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Freitagsmarkt in Wunstorf: Pünktlich zu Beginn des Monats April macht das Wetter, was es will.

Dienstagnachmittag in der Fußgängerzone. Die Arnswalderin des Schnitterinnenbrunnens wacht über den Marktbetrieb, während die Wunstorfer das erste Waffeleis und die ersten noch schwachen Frühlingssonnenstrahlen in der Fußgängerzone genießen.

Damwild

Das Damwild ist wieder in der Stadt.

Angestrahlter Kuhbrunnen

Etwas ist anders, wenn man nun am abendlichen Kuhbrunnen vorbeiläuft. Die Brunnenskulptur ist beleuchtet, zwei Scheinwerfer auf neu installierten Masten tauchen eines von Wunstorfs Stadtsymbolen in warmes Licht. Es ist das Abschiedsgeschenk von Bürgermeister Eberhardt an die Stadt: Statt Geschenke zu seinem Abschied hatte er um Geldspenden für die Beleuchtung des Kuhbrunnens gebeten. Übrigens: Den Namen Kuhbrunnen haben die Wunstorfer selbst geprägt. Offiziell war einst der Name Hirtenbrunnen vorgesehen.

Weihnachtsbeleuchtung

Seit November 2021 schmücken bläulich und gelb leuchtende LED-Sterne die Wunstorfer Fußgängerzone und ersetzen die bis dahin verwendeten nur indirekt angestrahlten goldenen Engelsflügel an den Laternen als primäre Adventsdekoration.

Stadtkirche in Grün

Unglaublich grün zeigt sich derzeit die untere Hälfte des Stadtkirchturms. Der stark mit wildem Wein bewachsene Turm – etwa die Hälfte des Turms ist vollständig berankt – bildet damit einen besonderen Blickfang am Marktplatz. Im Herbst steht ein weiteres Naturschauspiel an, wenn sich die Pflanzen leuchtend rot verfärben, bevor sich im Winter wieder das steinerne Grau zeigt.

Sommerfest im Stadion

Fast wie früher: Sportabzeichen werden erlaufen, Geschicklichkeitsspiele gespielt, Anstecker selbstgebastelt und Hüpfburgen behüpft.

Die ersten Sonnenstrahlen im April, das erste Eis vor der Stadtkirche

Die ersten Sonnenstrahlen im April, das erste Eis vor der Stadtkirche.

Leere Stuhlreihen im Stadttheater Wunstorf

Die Bühne steht leer, der Vorhang bleibt geschlossen, kein Besucher nimmt Platz. Der kulturelle Notstand ist ausgebrochen – und mit ihm die Weigerung, ein Grundbedürfnis des Menschen zu erfüllen.

Auf ca. 140 Metern Höhe ist der „Kalimandscharo“ seit dem ersten Salzabbau im Jahr 1898 angewachsen. Am 21. Dezember 2018 wurde der Bergbau von K+S wegen Unwirtschaftftlichkeit eingestellt. Die Grube Sigmundshall war mit knapp 1.475 Metern inzwischen das tiefste Kalibergwerk weltweit.

Auf ca. 140 Metern Höhe ist der „Kalimandscharo“ seit dem ersten Salzabbau im Jahr 1898 angewachsen. Am 21. Dezember 2018 wurde der Bergbau von K+S wegen Unwirtschaftftlichkeit eingestellt. Die Grube Sigmundshall war mit knapp 1.475 Metern inzwischen das tiefste Kalibergwerk weltweit.

Steinhuder Meer

Selig haben sich die kleinen Boote zur winterlichen Bettruhe niedergelassen und genießen die menschenbefreite Leere auf stiller See vor den Steinhuder Strandterrassen.

Maskenpflicht in der Fußgängerzone Wunstorf

Maskenpflicht in der Fußgängerzone Wunstorf

Jüdischer Friedhof in Steinhude

Auf dem jüdischen Friedhof in Steinhude nahe dem Wasserwerk Hohenholz befinden sich 62 Grabsteine.
Beigesetzt sind Bewohner der Ortschaften Steinhude, Großenheidorn und Hagenburg. Die letzte Belegung fand
1942 statt.