Wunstorfer Auepost

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Vorfreude aufs Wunstorfer Wirtschaftswochenende: Das Ausstellungsgelände auf dem Schützenplatz wächst heran. Für das 20. WuWiWo am kommenden Wochenende wird derzeit aufgebaut.

Das Wunstorfer Citymanagement ruft auch in diesem Jahr vor Ostern in der Wunstorfer Fußgängerzone die „Hoppelwochen“ aus: Bei der Suche nach goldenen Ostereiern können Gutscheine gewonnen werden.

Ein Mann, ein Plan: Manfred Becker will den Steinhuder Wochenmarkt neu aufstellen. Der Steinhuder Ergotherapeut hat einen Plan und große Zuversicht. Am 23. März soll das Projekt in einer Ecke des Scheunenviertels starten. Sechs Marktbeschicker sind zum Auftakt dabei.

Das Wunstorfer Wirtschafts-Wochenende wird am 13. und 14. April wie gewohnt auf dem Schützenplatz stattfinden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Der edle Filz-Hut im Schaufenster, Kinderschuhe in Reih und Glied, Mützen, Schals und Bikini – freundliche, motivierte Frauen, die bei der Suche helfen oder Spenden annehmen: Der neue Kleiderladen der Diakonie an der Nordstraße präsentiert sich in einem restaurierten Haus, in bester Lage und mit professioneller Ausstattung fast wie eine Boutique. Dass das alles eine sozial orientierte Einrichtung mit Ware aus zweiter Hand ist, merkt niemand. Nicht überraschend, dass Bürgermeister Carsten Piellusch von einer „ganz tollen Sache“ spricht.

Nach 30 Minuten stand die Werbegemeinschaft auf neuen Beinen: Bernd Heidorn (70) hatte die Führung übernommen – die Auflösung der 50 Jahre alten Interessenvertretung war abgewendet. Mit Heidorn schert der frühere Bürgermeister Axel Eberhardt (71) in den Vorstand ein. Auch Jörn Knop ist neu. Für Kontinuität stehen die bisherigen Vorstandsmitglieder Rüther, Schaer, Ludowig und Weber. Mit Heidorn und Eberhardt engagieren sich zwei prominente CDU-Kommunalpolitiker. Ihr gemeinsames Ziel: die Versöhnung mit der Stadt.

Worum geht’s eigentlich genau beim Streit um Wunstorfs „Neue Mitte“? Viele in der Stadt haben längst den Überblick verloren. Das vermutet der nun gehinderte Projektentwickler Björn Hiss auch bei Entscheidern aus Politik und Verwaltung, kann sich das fehlende weitere Entgegenkommen anders kaum erklären. Sicher scheint nur: Ein neues modernes Stadtquartier in Bahnhofsnähe wie ursprünglich erhofft wird es so nicht geben. Wir fassen zusammen, wie es dazu kam, und wagen eine Prognose.

Die Werbegemeinschaft Wunstorf besteht fort – denn ein neuer Vorstand wurde gefunden. Bernd Heidorn wurde am Donnerstagabend einstimmig zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt.

Seit zwei Jahren gibt es ihn auch in Wunstorf, und mit Sport Hiller lebt ein altbekannter Geschäftsstandort wieder auf: In der Hindenburgstraße findet man vom Laufschuh bis zum Fußballtrikot nun wieder alles, wo früher bereits ein Sportladen war. Doch dort erwartet die Kunden nun eine Überraschung. Was ihn von anderen Sportgeschäften unterscheidet, wie es zum „Wow-Effekt“ kommt und warum er bewusst keine Filiale in der Innenstadt gewählt hat, erzählt Unternehmer Marcel Hiller der Auepost.

Anfang Januar wurde der 52. Wunstorfer Weihnachtsmarkt abgebaut. Dass es der letzte gewesen sein könnte, will niemand glauben. Aber ob und wie es konkret weitergeht, hängt von den kommenden Weichenstellungen bei der Werbegemeinschaft ab. Für Schaustellerfamilie Dormeier, seit einem Jahrhundert im Metier, steht viel auf dem Spiel.

Der Nachholtermin steht: Werbegemeinschaft Wunstorf und Forum Stadtkirche laden für den 24. Januar zum Infoabend in die Stadtkirche ein: Die Öffentlichkeit soll damit selbst einen direkten Einblick in das neue Innenstadtgutachten bekommen.

Der Gesprächsfaden zwischen Stadt und Werbegemeinschaft Wunstorf scheint nicht ganz abgerissen zu sein: Am Mittwoch, 24. Januar 2024, treffen beide Seiten zusammen, um sich von den Verfassern über das Gutachten zur jüngsten Kundenbefragung in der Innenstadt informieren zu lassen. Am frühen Abend stellen die Experten die Untersuchung dann während einer öffentlichen Veranstaltung in der Stadtkirche vor.

Trotz Krise im Gewerbe und explodierender Kosten: Der Bauverein Wunstorf macht seinem Namen Ehre und schafft bis zum Sommer 2024 insgesamt 15 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen in der Innenstadt. Aus dem alten Verwaltungsgebäude an der Langen Straße wird ein Wohnblock nach modernsten Maßstäben – einschließlich Mieterstrom. Investitionskosten: 3,5 Millionen Euro.