Wunstorfer Auepost

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Blau-Weiß statt Rot: Bereits einen Tag nachdem die neuen S-Bahnen in Wunstorf fuhren, war auch die eigene Servicestelle im Wunstorfer Bahnhof eingerichtet: Dort berät und verkauft die S-Bahn Hannover nun selbst.

Erstmals nach Jahrzehnten hat Wunstorf wieder ein explizites Citymanagement: Seit diesem Monat kümmert sich Tanja Berg um die Optimierung der Innenstadt.

Die Frage „Wie mache ich mich selbstständig?“ versucht ein Infoabend am 16. Juni potentiellen Gründern zu beantworten.

Startschuss für vollständigen Betreiberwechsel im S-Bahn-Netz Hannover: Die Transdev Hannover GmbH fährt ab dem 12. Juni 2022 im gesamten Netz.

Die Wunstorfer Südstadt wird mit Glasfaseranschlüssen der Telekom versorgt.

Fahrzeugteile für die Elektroversion des VW-Transporter werden in Wunstorf gefertigt: Am Dienstag wurde der neue Produktionsstandort des Zulieferers Valeo offiziell eröffnet.

Am 1. Juli fällt die EEG-Umlage auf Stromtarife weg. Auch bei den Wunstorfer Stadtwerken wird der Strom nun günstiger für die Bestandskunden. Ab kommendem Jahr drohen jedoch starke Preissprünge.

Wie K+S mitteilt, beginnen nun die Arbeiten zum Pipelinebau vom Hafen zum Schacht Kolenfeld. Ein weiterer Teil des benötigten Salzwassers soll so zur aufgegebenen Grube Sigmundshall gelangen. Da die Leitung entlang des Mittellandkanals – größtenteils unterirdisch – auch ein Wasserschutzgebiet durchquert, werden besondere Sicherheitsmaßnahmen eingebaut.

Zug fährt vor Publikum über Bahnübergang

Überraschende Wende beim Transport von Salzlauge zum Kalischacht: Die Kali und Salz AG will die Züge bei Rückfahrten verkürzen. Damit sollen die Wartezeiten der Spezialzüge an der Fritz-Reuter-Straße vermieden werden. Für die Anlieger würde die Lärmbelästigung erheblich reduziert, die bis jetzt während der Standzeiten von den Loks direkt neben den Wohnhäusern ausgeht.

Am Wochenende hatte die Werbegemeinschaft Wunstorf ein verkaufsoffenes Wochenende mit einer Autoschau abgehalten.

Fräulein Fröhlich

Muss das Geschäft „Fräulein Fröhlich“ schließen, wenn in der Südstraße Geschäftshäuser abgerissen werden? Die Inhaberin gibt Entwarnung …

Altes Viongelände

Stadt und Investor setzen die Verhandlungen über das Wohnbauprojekt Neue Mitte auf dem ehemaligen Vion-Gelände fort: Beide Seiten haben sich überraschend geeinigt, die Frist zur Ausübung des städtischen Vorkaufsrechts um einen Monat zu verlängern. Das Projekt ist Chefsache – Bürgermeister Carsten Piellusch (SPD) und „Neue Mitte Wunstorf“-Chef Björn Hiss verhandeln direkt.

Das Flüchtlingswohnheim

Das Thema Neue Mitte bleibt problematisch: Stadt und Investor haben sich noch nicht auf eine gemeinsame Lösung für die Bebauung der Vion-Industriebrache am Luther Weg geeinigt. Damit ist die Ausübung des städtischen Vorkaufsrechts für die sechs Hektar große Fläche nicht vom Tisch. Am Montag, den 9. Mai, muss der Verwaltungsausschuss erneut beraten.