Wunstorfer Auepost

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An der Nordstraße hat der Abriss dreier Altbauten am Rand der Fußgängerzone begonnen. Das Unternehmen Hus de Groot will dort ein Wohn- und Geschäftshaus für fünf Millionen Euro bauen. Das Projekt hat eine weitgehende Sperrung der Speckenstraße ausgelöst und eine kommunalpolitische Debatte um die Gebühren für die Aufstellung des Bauzauns. Der Investor soll 44.000 Euro für die Sondernutzung zahlen.

Das Wunstorfer Hallenbad ist wieder regulär in Betrieb – und einige neue Gesichter sind an Bord. Unvorhergesehene Schließungen wegen Personalmangel im „Elements“ sollen damit der Vergangenheit angehören.

Vor einem Dreivierteljahr waren noch viele leerstehende Geschäfte in Wunstorf zu sehen – das soll Vergangenheit sein. Die Stadtverwaltung meldet nur noch 2 Geschäftsleerstände, die aktuell länger andauern. Ansonsten tut sich gerade viel in der Innenstadt.

Auf einmal kämpfen zwei verschiedene Unternehmen um Glasfaseranschluss-Kunden in Wunstorfer Ortsteilen: Rasannnt fährt den Plänen von Opik in die Parade. Jetzt kommen Bagger doppelt in die Straßen. Im Wunstorfer Rathaus ist man davon kalt erwischt worden und lehnt Parallelausbau ab.

Es gibt Wunstorf nicht nur eine bekannte Location zurück, sondern hat noch viel mehr vor: Das „Küsters“ öffnet Anfang Oktober neu – inklusive „Wunstorf-Bier“ und einem ordentlichen Schuss WTF. Das Betreiberpaar hat einen nicht ganz unbekannten Namen.

Das „Wunstorf Elements“, das Wunstorfer Hallenbad samt Saunalandschaft, kann nach unfreiwilligem monatelangen Stillstand wieder öffnen: In gut einem Monat geht es wieder los mit dem Badebetrieb in der Barne. Konkretes zum geplanten Umbau gibt es noch nicht.

Das Wunstorfer Hallenbad, das KRH und viele Wohnviertel in Wunstorf werden künftig keine Gasheizung mehr benötigen: In der Stadt soll ein Fernwärmenetz entstehen. Tiefengeothermie oder Flusswärme könnte als Energieträger dafür genutzt werden.

In Kolenfeld ist eine Firma nebenbei unter die Eisverkäufer gegangen. Direkt am Geschäftssitz von „dreist“ gibt es nun 24 Stunden am Tag für alle Softeis am SB-Automaten. Nur Polizisten und Müllmänner im Dienst könnten Schwierigkeiten bekommen.

Lena Finch gibt die Leitung des Wunstorfer Flüchtlingsheimes ab – vorübergehend.

Die schöne Zeit im kleinen schicken Laden an der Nordstraße ist bald vorbei: Das Team von der Idenser Dorfmanufaktur muss den Standort in der Innenstadt räumen, weil der Abriss des Hauses bevorsteht. Investor Rainer de Groot will sein Projekt jetzt umsetzen. Auf den Grundstücken 5, 7 und 9 entsteht ein Neubau.

Zwischen der Wunstorfer Werbegemeinschaft und der Stadt kündigt sich eine weitere Auseinandersetzung an: Der Zusammenschluss der Gewerbetreibenden wünscht sich „eine respektvolle Weiterentwicklung“ der Fußgängerzone und einen „Umbau, der allen nutzt”. Am 14. August soll es einen „dringlichen Informationsaustausch“ geben.

Der kommende Umbau der Wunstorfer Fußgängerzone soll die Innenstadt fit machen für das nächste halbe Jahrhundert. Bei den Händlern der Innenstadt herrscht jedoch mitunter große Skepsis. Manche Läden könnten dadurch dauerhaft verschwinden, so die Befürchtung.

Ein gutes halbes Jahr nach der Übernahme der Wunstorfer Stadtsparkasse beginnt die Sparkasse Hannover, Zeichen zu setzen: Das Gebäude am Marktplatz wird komplett abgerissen, und an derselben Stelle entsteht für 18 Millionen Euro ein Neubau mit Backsteinfassade und markanten Giebeln. Während der Bauphase ab 2026 betreibt das Institut drei Ausweichquartiere in unmittelbarer Nähe – für weitere zwei Millionen.