
Wunstorf (red). Wie immer am ersten Tag nach Totensonntag wird der Wunstorfer Weihnachtsmarkt eröffnen. Diesmal genau einen Monat vor Heiligabend, am 24. November 2025, wird der Weihnachtsmarkt starten und dann bis zum 30. Dezember geöffnet sein. Nur an Heiligabend selbst und am 1. Weihnachtsfeiertag wird pausiert. Die täglichen Öffnungszeiten sind von 11 bis 20 Uhr, sonntags von 13 bis 20 Uhr.
Der Weihnachtsmarkt ist eine große Weihnachtstradition in der Kernstadt. Seit Jahrzehnten wird das Angebot inmitten der Fußgängerzone organisiert und veranstaltet. Die Stadtverwaltung unterstützt beim Aufhängen der Weihnachtsbeleuchtung an den Laternen und beim Aufbau der kleinen Holzbuden, die der Werbegemeinschaft gehören, über den Baubetriebshof. Aber insgesamt verantwortet wird der Weihnachtsmarkt von der Werbegemeinschaft.
Deshalb war man in den Reihen der Händlergemeinschaft irritiert, dass auf der städtischen Webseite auf einmal von „unsere Weihnachtsmärkte“ die Rede war. Die Stadt hat dort eine Übersicht über in Wunstorf stattfindende Weihnachtsmärkte veröffentlicht, jedoch ohne zu erwähnen, wer die jeweiligen Märkte organisiert. So hatte sich offenbar der Eindruck ergeben, die Stadt selbst würde als Veranstalter auftreten. Das kam in der Werbegemeinschaft nicht gut an.
Werbegemeinschaftvorsitzender Bernd Heidorn unterstreicht deshalb im Gespräch mit der Presse: „Der Weihnachtsmarkt in Wunstorf ist der Weihnachtsmarkt der Werbegemeinschaft!“ Die Schausteller und Budenbeschicker würden dabei natürlich die Hauptarbeit leisten.

Rund um den Weihnachtsmarkt wurde ein umfangreiches Programm zusammengestellt – unter anderem mit Livemusik, Kasperletheater und Bläserkreisauftritten. Täglich um 18.30 Uhr öffnet der „Weihnachtsmann“ persönlich zudem ein Türchen im Adventskalenderspiel, bei dem Preise unter den Teilnehmern direkt auf dem Weihnachtsmarkt verlost werden.
Das Kernteam bei der Weihnachtsmarktorganisation bilden Christoph Rüther und Michael Schaer, die den Weihnachtsmarkt auch in den zurückliegenden Jahren immer organisierten – und die sich bereiterklärt haben, trotz ihres Rückzugs aus dem Vorstand weiterhin die weihnachtlichen Fäden in Händen zu halten, so Heidorn. Christoph Rüther gibt den Dank direkt an die große Weihnachtsmarktfamilie weiter: „Wir sind stolz, dass alle aus dem Vorjahr wieder mit dabei sind“, so Rüther.
Dementsprechend vertraut wirkt der Wunstorfer Weihnachtsmarkt wieder: Am Budenaufbau, an den jeweiligen Standplätzen, wurde ebenso nur geringfügig etwas geändert. Die Neuerungen stecken im Detail: So kommt der Pizzastand diesmal in einem ganz neuen Gewand, und manche neue Beleuchtungen an den Hütten haben in diesem Jahr Premiere. Feuerkorb und gemütliche Ecken sind wie eh und je am Platz.



Auch der zusätzliche Stehbereich, der im vergangenen Jahr neu hinzugekommen war, ist wieder aufgebaut und bietet eine zusätzliche Aufenthaltsinsel im Weihnachtsmarktbereich. Das Gerüst dafür wurde übrigens nicht extra für diesen Zweck angeschafft – es ist eigentlich der Messestand von Christoph Rüther.
Erstmals musste die Werbegemeinschaft in diesem Jahr auch ein neues Sicherheitskonzept erfüllen, das für den Weihnachtsmarkt ausgearbeitet wurde. Auf vielen Seiten ist festgehalten, was bei Zwischen- und Notfällen zu tun ist: Wo genau befinden sich die Feuerlöscher und wer übernimmt im Fall der Fälle die Krisenkommunikation? Die liegt nun klar geregelt bei der Polizei, was auch dem Aufkommen von Gerüchten vorbeugen soll: Wenn etwa einmal einfach nur ein Rettungswagen auf dem Weihnachtsmarkt benötigt werden sollte, dann sollen sich Falschmeldungen nicht durch unklare Zuständigkeiten verbreiten können, nennt Schaer ein Beispiel.

Sperren mittels Fahrzeugen, wie sie bei vergangenen Festen in der Fußgängerzone bereits eingesetzt wurden, kamen aber nicht in Frage. Ein mulmiges Gefühl soll sich nicht über den Weihnachtsmarkt legen. Stattdessen sollen nun mobile Betonpoller – scherzhaft „Legosteine“ genannt – den Weihnachtsmarkt an den Eingängen absichern.
Während der Weihnachtsmarktaufbau weiter voranschreitet, wurden am gestrigen Samstag schließlich auch die bereitgelegten Weihnachtsbäume in der übrigen Fußgängerzone verteilt. Auch sie sind keine direkte Maßnahme der Stadt, sondern wurden über Spenden von Enercity und den Stadtwerken Wunstorf von der Werbegemeinschaft organisiert und aufgestellt. In Langer Straße, Südstraße und Nordstraße ergänzen sie jetzt die Weihnachtsbeleuchtung und sorgen ebenso pünktlich zum Beginn der Weihnachtssaison für das entsprechende Flair.
Ich find es auch absolut kleinlich, was die Werbegemeinschaft da abzieht.
Wenn es wirklich so ist, dass der Bauhof der Stadt den Aufbau mit unterstützt, würde ich in Rolle der Stadt das künftig lassen und den Weihnachtsmarkt auch nicht mehr auf den Kanälen der Stadt bekannt geben.
Ich denke bei der Auflistung auf der Homepage geht es eher um eine Gesamtauflistung aller Weihnachtsmärkte im Stadtgebiet. Das der Weihnachtsmarkt als städtische Veranstaltung verkauft werden soll, lese ich da nicht raus. Oder sieht sich die Werbegemeinschaft nicht als Teil des Stadtgebietes Wunstorf….?
Man kann es nicht mehr ertragen, es wird sich um jeden sch… gestritten, jedes Wort dreimal diskutiert und geblendet wo das Zeug hällt. Kümmert euch endlich um das wichtige!
Alles wie jedes Jahr. Wirklich?
Die Preise sind nicht wie jedes Jahr. Schmalzkuchen kostet 5/8/12 €.
Stimmt nicht ganz.
Der Schmalzkuchen kostet 5 bzw. 7 bzw. 12 €.
Also bei der mittleren Portion sogar noch 1 € gespart.
Wohl bekommt’s!
Also, ich habe die Tage immer wieder den Bauhof am Aufbau gesehen. Der gehört ja wohl zur Stadt,
Dass sich die Werbegemeinschaft nun beklagt, dass die Formulierung „Unsere Weihnachtsmärkte‘ gewählt wurde, zeigt, dass die Werbegemeinschaft immer wieder das berühmte Haar in der Suppe sucht.
Es handelt sich doch nur um eine Auflistung aller Märkte im gesamten Stadtgebiet.
Meine Gü!