Wunstorfer Auepost

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Das Schneewochenende hält Wunstorf fest im Griff. Die Straßen waren durchweg weiß, der Wochenmarkt lief auf Sparflamme und LKW-Fahrer aus halb Europa verloren in Wunstorf auf den letzten Metern die Nerven. Schlitten und Ski wurden gern genutzte Fortbewegungsmittel.

Am ersten Verkaufstag für Feuerwerk wurden die Geschäfte in Wunstorf schon am frühen Morgen belagert. Innerhalb kürzester Zeit waren die begehrtesten der Silvesterfeuerwerksartikel vergriffen. In manchen Läden gab es allerdings später Nachschub.

Wie sich ein taktischer Nachtflug anfühlt, wie der Blick durch ein Nachtsichtgerät wirklich ist und wie Wunstorf bei Nacht von oben aussieht, das erfahren normalerweise nur die Crews in den Militärflugzeugen, die über der Stadt kreisen. Dieses Mal war die Auepost mit an Bord.

An vielen Stellen in der Stadt wurde am 31. Oktober in der Nachbarschaft groß Halloween gefeiert: Mit Gruselgärten, skurriler Düsternis und ordentlich Kunstblut. An vielen Türen klingelten kleine Hexen und Gespenster. Die Auepost war mit unterwegs und hat sich vier der Spukzentren angesehen.

In Wunstorf gab es zum ersten Mal Hundeschwimmen: Das Freibad Bokeloh stand nach Saisonende einen Tag für die Vierbeiner zur Verfügung. Nun hoffen alle, dass es zum regelmäßigen Event wird.

Berufsorientierung mal anders: In Wunstorf sind in dieser Woche Jugendliche und junge Erwachsene aus halb Deutschland auf Entdeckertour zu Gast beim LTG 62. Das ist kein Spaziergang: Übernachtet wird im Zweimannzelt im Wald, mit Frühsport nach 5.30 Uhr. Aber wirklich alle sind engagiert dabei – und haben meist schon ganz konkrete Berufsziele bei der Bundeswehr.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr führte die Wunstorfer Polizei eine Motorrad-Schwerpunktkontrolle durch – in Steinhude wurden einen Tag lang sämtliche Biker am westlichen Ortsrand zur Überprüfung gebeten. Manche gleich mehrmals.

In Bokeloh gibt es klassisches Freibad-Feeling, die Wunstorfer gehen gern in dieses Schwimmbad. Aber es gibt einen Unterschied zu vergleichbaren Schwimmbädern. Es ist sein größter Vorteil, aber auch seine Achillesferse. Ein Blick hinter die Kulissen des Freibads am Kaliberg.

Die Marionetten der Welt hat eine Steinhuderin zusammengetragen, mit einem starken Schwerpunkt auf asiatischer Puppenspielkunst voller Poesie und Philosophie. Eine Reportage über altes Theater, schockierte Besucher und ein gelbes Unheil in der Ausstellung.

Wie genau sieht es im Wunstorfer Bikepark aus? 5 verschiedene Parcours lassen sich fahren – von ganz leicht bis richtig schwer.

Direkt neben der B441 zwischen Wunstorf und Steinhude steht ein Blumen-Freilandverkauf. Seit inzwischen 19 Jahren werden hier nicht nur Sonnenblumen angeboten. Bedienung gibt es nicht – die Kunden dürfen selber ran. Zu Besuch im SB-Blumenfeld.

Schwimmweste statt Feuerwehrhelm: Die Freiwillige Feuerwehr Steinhude ist rund um die Uhr erreichbar – ehrenamtlich auch auf dem Wasser. Wer auf dem Steinhuder Meer Hilfe braucht, bekommt sie von „Florentine“: Das Feuerwehrboot ist permanent am See stationiert.

Es war, als könnte man seinen Augen nicht trauen, als würde auf einmal ein überdimensionaler Eisenbahnwaggon durch Wunstorf fahren – aber auf den Straßen. Es war eine Bestellung des Fliegerhorstes, der neue Tanks beim LTG 62 einbauen möchte. Das bedeutet für Wunstorf: Spektakuläre Bilder im Straßenverkehr, auch ohne dass Ampeln im Spiel sind.

Am Triathlonsonntag verzweifelten auch Autofahrer mit Ortskenntnis an den Streckensperrungen in der Stadt. Manche fühlten sich wie im Irrgarten – mit fehlendem Ausgang. Die Streckenposten und Polizisten durften sich von genervten bis wütenden Fahrern einiges anhören.

Bekommt man die fünfstündige Kulturnacht in ein 10-Minuten-Video? Wir haben es versucht. Eindrücke von einem kulturellen Sommermärchen mitten in Wunstorf mit herausragenden großen und kleinen Momenten.