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Eimerfestspiele Mesmerode

24.08.2023 • Deppe/Dombrowski • Aufrufe: 1689

Jedes Jahr im Spätsommer werden in Mesmerode die Schläuche ausgerollt – ohne, dass es brennt. Wenn Feuerwehren von Nah und Nicht-ganz-so-Nah um eine Trophäe mit Henkel und Holzgriff wetteifern, dann heißt es: Eimerfestspiele Mesmerode. Eine Foto-Reportage über ein ganz besonderes Feuerwehrfest.

24.08.2023
Deppe/Dombrowski
Aufrufe: 1689

„3, 2, 1 … Wasser marsch!“ Gruppenführer, Melder, Maschinisten, Wasser-, Angriffs- und Schlauchtrupp – während diese Begriffe meist klingen wie bei einem Feuerwehreinsatz im Ernstfall, steht in Mesmerode vor allem eines im Vordergrund: Der Spaß! Zwölf Mannschaften zu je neun Feuerwehrmännern und -frauen waren zu den bereits 8. Eimerfestspielen am 26. August 2022, ausgerichtet von der Ortsfeuerwehr Mesmerode, angerückt, die zum ersten Mal seit 2019 wieder stattfinden konnten. „Hierbei stehen für die Teilnehmenden vor allem die Kameradschaft und der Spaß an der Sache im Vordergrund, deshalb nennen wir es Festspiele, nicht Wettkämpfe“, betont Florian Rust von der Ortswehr Mesmerode, der mit seiner Moderation durch den Abend führt.

Was als ein Wettkampf unter inaktiven Kameradinnen und Kameraden begann, hat sich mittlerweile als eine beliebte Veranstaltung unter sowohl inaktiven als auch aktiven Mitgliedern in der Region und darüber hinaus etabliert. Das Ziel ist es, als Gruppe möglichst schnell die Schläuche vom Verteiler aus gekonnt zu kuppeln, um die am Ende stehenden „Eimer“ zu treffen. Gekommen waren unter anderem Ortswehren aus den Nachbarorten Steinhude, Blumenau und Idensen, aber auch aus Söhlde und Dudensen kamen Kameraden, um sich miteinander zu messen. Selbstverständlich ließen es sich auch die Titelverteidiger (Klasse ohne Alterspunkte) aus Bokeloh nicht nehmen, mit gleich zwei Mannschaften anzutreten.

Diese Reportage stammt aus dem Auepost-Magazin Nr. 24 (12/2022) und wurde dort zuerst veröffentlicht.

Für das leibliche Wohl sorgte ebenfalls die Ortsfeuerwehr Mesmerode rund um das Gerätehaus. Der Grill war angeheizt, das Bier gewohnt kalt und die Zuschauerplätze Auf der Worth waren gut gefüllt, als um kurz vor 17 Uhr die Bokeloher Eimerstürmer als erste Mannschaft des Abends die Eimerfestspiele eröffneten. Neben dem doch strengen Reglement nach Heimberg Fuchs, das neben Abzügen durch Anschluss- und Kupplungsfehler auch Altersplus- oder Minuspunkte vorsieht, wurde jeder Wertungslauf traditionell mit einem gemeinschaftlichen „Gut Wehr“ begonnen, bevor es auf die Jagd zum heiß umkämpften Eimerpokal sowie den Christoph-Striene-Gedächtnispokal ging.

zuerst erschienen in Auepost-Magazin Nr. 24

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Kommentare


  • SA sagt:

    Das sind Bilder von Anno Danzig. Nix aktuelles…

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