Wunstorf modernisiert den Großteil seiner Parkscheinautomaten und macht damit wieder Kartenzahlungen möglich. In Steinhude verdoppeln sich bei dieser Gelegenheit vielerorts die Parkgebühren.
Wunstorf modernisiert den Großteil seiner Parkscheinautomaten und macht damit wieder Kartenzahlungen möglich. In Steinhude verdoppeln sich bei dieser Gelegenheit vielerorts die Parkgebühren.
Auf der Straße „Am Hasenpfahl“ geht es nun weiter mit dem Umbau der alten Y-Kreuzungen in zeitgemäßere Einmündungen. Bis Jahresende kommt es zu Voll- und Teilsperrungen im Bereich Ludwig-Richter-Straße.
Mit einem fein strukturierten, detailreichen Plan will die Wunstorfer SPD Steinhude und das Meer fit für die Zukunft machen. Seit Februar hat die Partei unter Federführung von Nils Hoffmann einen Leitfaden für die nächsten zehn Jahre diskutiert und erarbeitet. Erste Priorität: eine Fußgängerzone. Grundgedanke der Autoren: „Wunstorf ist nix ohne Steinhude!“
Die Videoaufzeichnungen des Fitnessstudios zeigen: Was zunächst wie ein Fehler wirkte, der nicht passieren darf, stellt sich als schlichter Hausordnungsverstoß heraus – garniert mit etwas Unschlüssigkeit seitens der Kundschaft. Das geschah wirklich beim Training mit „hybriden Öffnungszeiten“ …
Die neue Notgemeinschaft Innenstadt Wunstorf legt nach. Sie fragt: Ist es richtig, das Bundesbaugesetz „in dieser Intensität“ für das Sanierungsprojekt anzuwenden? Dabei geht es um die sogenannten Ausgleichsbeträge. Viele Fragen und Kommentare löst die Nachricht aus, dass die Stadt die Kosten des gerichtlichen Verfahrens um den Planungsauftrag tragen muss.
Der Gegenwind nimmt weiter zu: 15 Eigner aus der Innenstadt haben sich zur „Notgemeinschaft Innenstadt Wunstorf“ zusammengeschlossen. Sie werfen Stadt und Bürgermeister vor, mit der Sanierungssatzung eine „stille Enteignung“ auf den Weg zu bringen, und wehren sich gegen Eingriffe in ihr Eigentum und die Vertragsfreiheit.
Die weiteren Weichen zur Fußgängerzonen-Sanierung werden nicht mehr vom amtierenden Rat gestellt: Die Stadtverwaltung werde die Auftragsvergabe im September nicht „auf Biegen und Brechen“ verfolgen. Während dort alles auf Umdenken hindeutet, erweitert eine „Notgemeinschaft“ den Kreis der Kritiker und Gegner.
Mit Fragen, Kritik und Forderungen meldet sich die Bürgerinitiative „Freunde der Innenstadt“ wieder zu Wort: Sie verlangt, dass auch der Ausschreibungstext zum Innenstadtwettbewerb neu formuliert wird. Die bisherige Vorgabe der Stadt sei eindeutig gewesen: „Tabula rasa“. „Wer ist dafür verantwortlich?“, fragt BI-Sprecher Dr. Jochen Brüning.
Das Projekt Innenstadtsanierung stockt: Wesentliche Festlegungen müssen revidiert, neu diskutiert und erneut getroffen werden. Die politische Szene bietet ein diffuses Bild, und der Wahlkampf wirft Schatten voraus. In einer ständig wechselnden Gemengelage sucht das Rathaus konzentriert nach Lösungen. Plötzlich taucht im Katalog offener Fragen eine neue auf: Welcher Rat legt das neue Gesicht der Innenstadt fest? Der alte oder der neue?
Werbegemeinschaft, Bürgerinitiative und Heimatverein haben unabhängig voneinander einen „echten Neuanfang“ bei der Neugestaltung der Innenstadt vorgeschlagen. Dazu seien „Mut und Aufrichtigkeit“ erforderlich. Die Grünen verlangen ein „Innehalten“.
Die Sanierung der Innenstadt nimmt Fahrt auf. Am 29. Juni sollen Betroffene in der Abtei detailliert informiert werden. Das Schreiben der Stadt dazu schlägt seit dem Wochenende hohe Wellen. Von Enteignung und sozialistischen Eingriffen ist die Rede.
Ist der Auftrag zur Planung der neuen Wunstorfer Innenstadt korrekt zustande gekommen? Die Entscheidung soll nun erst am 9. Juni fallen – viel später als erwartet. Die „Freunde der Innenstadt“ ziehen nicht vor Gericht.
Das Hallenbad im Sommer bleibt auch in Zukunft zu: Es sei eine strategische Entscheidung, das Elements während der Freibadsaison nicht mehr für alle zu öffnen, betonen die Bäderbetriebe Wunstorf – und treten Gerüchten entgegen, es gebe schon wieder Personalprobleme. Beschwerden über die Einschränkung des Saunaangebotes soll es kaum geben.
Es wirkt wie das Ei des Kolumbus in einer vertrackten Situation: Der einst geplante, aber umstrittene riesige Lärmschutzwall am Viongelände wird nicht gebaut. Stattdessen sollen weitere Gebäude selbst den Lärm abhalten.
Die Innenstadt bleibt das Thema der Wunstorfer Kommunalpolitik – vor und hinter den Kulissen. Mit Spannung warten Protagonisten, Kritiker und Bürger darauf, wie es mit dem Millionen-Projekt weitergeht. Die CDU sieht sich im Zweifeln und Zögern bestätigt, und die „Freunde der Innenstadt“ drängen, das unfreiwillige Moratorium zu nutzen. Im Rathaus werden die Erwartungen gebremst.
Die Umgestaltung der Innenstadt gerät ins Stocken, bevor sie Fahrt aufnimmt: Das Berliner Büro Planorama hat zwar den Wettbewerb gewonnen, der Rat aber den zweitplatzierten Entwurf bevorzugt. Nun prüft die Vergabekammer den Fall. Ähnlich ist die Lage bei der Albert-Schweitzer-Schule: 2024 beschlossen, liegt das Projekt auf Eis. Nach einer Rüge hat die Kammer die Auftragsvergabe verworfen. Im Rathaus läuft die Suche nach einer Lösung.
Wachsendes Misstrauen gegenüber Bürgermeister Carsten Piellusch (SPD) – verbunden mit heftiger Kritik an seiner Amtsführung – nennen Grüne und FDP als Grund dafür, dass sie bei den Wahlen im September CDU-Mann Martin Pavel unterstützen. Die Grünen betonen, sie forderten zur Wahl von Pavel auf. Die CDU werde „explizit“ nicht unterstützt.
Keine Koalition, keine Gruppe, keine „Ehe“, aber: CDU, Grüne und FDP agieren nun gemeinsam. Martin Pavel soll Bürgermeister, Carsten Piellusch abgelöst werden. Dem SPD-Mann und seiner Partei werfen sie Arroganz und undemokratisches Verhalten vor. Von Jamaika möchten sie nicht sprechen, aber von vielen gemeinsamen Zielen, komprimiert in der „Steinhuder Vereinbarung“.