Heute entscheidet sich in Wunstorf, wer für die nächsten 8 Jahre Bürgermeister sein wird. In einer Stichwahl treten Amtsinhaber Carsten Piellusch und Martin Pavel, der Gewinner des ersten Wahlgangs, gegeneinander an.
Heute entscheidet sich in Wunstorf, wer für die nächsten 8 Jahre Bürgermeister sein wird. In einer Stichwahl treten Amtsinhaber Carsten Piellusch und Martin Pavel, der Gewinner des ersten Wahlgangs, gegeneinander an.
Erfolg und Niederlage liegen bei Wahlen nah beieinander. So hat das Stühlerücken in den Gremien begonnen – trotz der weitgehenden Unklarheit, welche Mehrheiten sich finden. In der CDU gibt es einen Stabwechsel in der Ratsfraktion: Bernd Heidorn löst Christiane Schweer ab. Die neue Fraktion wählte ihn am Montagabend einstimmig zum Vorsitzenden.
Martin Pavel und Carsten Piellusch müssen sich am 27. September einer Stichwahl stellen. Die absolute Mehrheit konnte am Sonntag keiner der beiden erringen. Der Wahlkampf wird fortgesetzt für ein Duell ums Rathaus. Eine Analyse zu Chancen und Risiken.
Die AfD ist bei der Stadtratswahl in Wunstorf erstarkt, theoretisch gibt es aber trotzdem eine linke Mehrheit. Praktisch jedoch droht Chaos in der Stadtpolitik. Wir zeigen den Wunstorfer Koalitionsrechner.
Sieben Männer treffen sich in der „Wir(k)stätte“ der CDU an der Südstraße. Die Kandidaten Pavel, Heidorn und Zotzmann stellen im Wahlkampfquartier Lokaljournalisten ihre Pläne vor. Zwei alte Hasen und ein Frischling. Martin Pavel will in ein paar Tagen zum Bürgermeister gewählt werden und an diesem Morgen zehn Ideen für die ersten 100 Tage vorstellen. Teil 2 mit Beobachtungen vom Wahlkampftermin.
Carsten Piellusch ist seit 2021 Bürgermeister. Er will den Sieg gegen Martin Pavel von der CDU wiederholen und in seiner Heimatstadt seine Amtszeit um acht Jahre verlängern. Der 60-jährige Verwaltungsjurist hat für die Jahre bis 2034 ein 80-Punkte-Programm vorgestellt. Einiges, so meint er, könne trotz des Erreichten noch „draufgelegt“ werden. Sein erklärtes Ziel: das starke, sichere Wunstorf. Teil 2 mit Eindrücken vom Wahlkampftermin.
Wunstorf modernisiert den Großteil seiner Parkscheinautomaten und macht damit wieder Kartenzahlungen möglich. In Steinhude verdoppeln sich bei dieser Gelegenheit vielerorts die Parkgebühren.
Auf der Straße „Am Hasenpfahl“ geht es nun weiter mit dem Umbau der alten Y-Kreuzungen in zeitgemäßere Einmündungen. Bis Jahresende kommt es zu Voll- und Teilsperrungen im Bereich Ludwig-Richter-Straße.
Mit einem fein strukturierten, detailreichen Plan will die Wunstorfer SPD Steinhude und das Meer fit für die Zukunft machen. Seit Februar hat die Partei unter Federführung von Nils Hoffmann einen Leitfaden für die nächsten zehn Jahre diskutiert und erarbeitet. Erste Priorität: eine Fußgängerzone. Grundgedanke der Autoren: „Wunstorf ist nix ohne Steinhude!“
Die Videoaufzeichnungen des Fitnessstudios zeigen: Was zunächst wie ein Fehler wirkte, der nicht passieren darf, stellt sich als schlichter Hausordnungsverstoß heraus – garniert mit etwas Unschlüssigkeit seitens der Kundschaft. Das geschah wirklich beim Training mit „hybriden Öffnungszeiten“ …
Die neue Notgemeinschaft Innenstadt Wunstorf legt nach. Sie fragt: Ist es richtig, das Bundesbaugesetz „in dieser Intensität“ für das Sanierungsprojekt anzuwenden? Dabei geht es um die sogenannten Ausgleichsbeträge. Viele Fragen und Kommentare löst die Nachricht aus, dass die Stadt die Kosten des gerichtlichen Verfahrens um den Planungsauftrag tragen muss.
Der Gegenwind nimmt weiter zu: 15 Eigner aus der Innenstadt haben sich zur „Notgemeinschaft Innenstadt Wunstorf“ zusammengeschlossen. Sie werfen Stadt und Bürgermeister vor, mit der Sanierungssatzung eine „stille Enteignung“ auf den Weg zu bringen, und wehren sich gegen Eingriffe in ihr Eigentum und die Vertragsfreiheit.
Die weiteren Weichen zur Fußgängerzonen-Sanierung werden nicht mehr vom amtierenden Rat gestellt: Die Stadtverwaltung werde die Auftragsvergabe im September nicht „auf Biegen und Brechen“ verfolgen. Während dort alles auf Umdenken hindeutet, erweitert eine „Notgemeinschaft“ den Kreis der Kritiker und Gegner.
Mit Fragen, Kritik und Forderungen meldet sich die Bürgerinitiative „Freunde der Innenstadt“ wieder zu Wort: Sie verlangt, dass auch der Ausschreibungstext zum Innenstadtwettbewerb neu formuliert wird. Die bisherige Vorgabe der Stadt sei eindeutig gewesen: „Tabula rasa“. „Wer ist dafür verantwortlich?“, fragt BI-Sprecher Dr. Jochen Brüning.
Das Projekt Innenstadtsanierung stockt: Wesentliche Festlegungen müssen revidiert, neu diskutiert und erneut getroffen werden. Die politische Szene bietet ein diffuses Bild, und der Wahlkampf wirft Schatten voraus. In einer ständig wechselnden Gemengelage sucht das Rathaus konzentriert nach Lösungen. Plötzlich taucht im Katalog offener Fragen eine neue auf: Welcher Rat legt das neue Gesicht der Innenstadt fest? Der alte oder der neue?
Werbegemeinschaft, Bürgerinitiative und Heimatverein haben unabhängig voneinander einen „echten Neuanfang“ bei der Neugestaltung der Innenstadt vorgeschlagen. Dazu seien „Mut und Aufrichtigkeit“ erforderlich. Die Grünen verlangen ein „Innehalten“.
Die Sanierung der Innenstadt nimmt Fahrt auf. Am 29. Juni sollen Betroffene in der Abtei detailliert informiert werden. Das Schreiben der Stadt dazu schlägt seit dem Wochenende hohe Wellen. Von Enteignung und sozialistischen Eingriffen ist die Rede.