Wunstorfer Auepost

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Calvin und Robin in den ersten Reihen hatte er auf dem Kieker, und auch ein Fotograf machte Bekanntschaft mit der Improvisationsgeschwindigkeit des Comedian. Am Sonntagabend trat Matze Knop im Wunstorfer Stadttheater auf.

Mit der ersten gemeinsamen Sitzung Anfang Februar hat sich sowohl der neue Vorstand als auch der Beirat des Forum Stadtkirche e. V. gebildet. Beide Gremien werden den Wunstorfer Kulturverein bis zum Beginn des Jahres 2026 leiten. Das Forum will in den kommenden Jahren den begonnenen Kurs mit vielfältigeren Themen und Veranstaltungen fortsetzen.

Erstmals übernimmt mit Oliver Pohl aus Haste ein „Kulturmanager“ wesentliche Aufgaben beim Wunstorfer Kulturring. Die Arbeit des Vereins soll professionalisiert, das Angebot ausgeweitet werden – ohne auf Bewährtes zu verzichten. Der 61-jährige Pohl ist ein Multitalent: Bildhauer, Manager, Umwelt-, Klima- und Transformationsexperte, Werbe- und Internetfachmann.

Kindermalwettbewerb in Wunstorf: Wer in der Innenstadt essen geht, kann sich nun in vielen Lokalitäten zur Speisekarte auch ein Ausmalbild reichen lassen: Damit beginnt ein Malwettbewerb, der bis Anfang April läuft – und noch eine ganz besondere Idee steckt dahinter.

Er wütete, geiferte und schikanierte, dass das Publikum zwar lachte, sich aber zugleich immer fragte, ob das nun eigentlich lustig oder verurteilungswürdig war: Peter Bause verkörperte „Den Theatermacher“ par excellence.

Das Kulturnetzwerk hat sich etabliert und mit der Nacht der Kultur in der Innenstadt eine grandiose Leistungsschau organisiert. Der lose Verbund von Initiativen und Institutionen wird künftig von Heike Leitner geführt.

Berührend weihnachtlich – aber auch ein bisschen Advents-Gaudi: Die „Pfunds-Kerle“ aus Tirol brachten das Stadttheater zum Toben. Und das nicht erst, als sie über „den Eberhard“ sangen, während der namensverwandte Altbürgermeister in der ersten Reihe saß …

In Wunstorf kennt man sie als zünftige Stimmungsgaranten traditionell am 1. Mai – doch die Tiroler Musiker können auch Adventsstimmung zaubern: Am 10. Dezember kommen die „Pfunds-Kerle“ mit der Tiroler Bergweihnacht ins Stadttheater.

„Der Nussknacker“, das Märchen-Ballett zur Musik von Tschaikowsky, ist mehr als 130 Jahre alt. Es gilt überall als Klassiker, und es gibt eine unüberschaubare Zahl von Inszenierungen. Sylvia Hirsch bringt die Geschichte von Klara und ihrem Traum in der Vorweihnachtszeit mit ihrer Ballettschule im Stadttheater zur Aufführung. Das Publikum hat Grund zur Vorfreude: Professionalität bis ins Detail, Kostüme wie in der Staatsoper, tänzerisches Niveau und Perfektion erwarten die Zuschauer.

Gerät ein bemerkenswertes Projekt in Gefahr? Das Wunstorfer Lese- und Kulturfestival, das in den vergangenen drei Jahren große Beachtung und Anerkennung erfuhr und Wunstorf zu so etwas wie der Lesekulturhauptstadt in der Region gemacht hat, verliert die 1. Vorsitzende. Die übrigen Mitglieder wollen die Vereinsarbeit jedoch fortsetzen.

136 Jahre und kein bisschen leise ist es bei der Jubiläumsfeier im Stadttheater Wunstorf. Gefeiert hat am vergangenen Wochenende der Chor „AufTakt Luthe“ mit vielen Gastmusikern.

200 Exponate einer weitgereisten Künstlerin, eine anspruchsvolle Laudatio, musikalische Umrahmung vom Feinsten: Der Kunstverein Wunstorf hat mit der Dreyfus-Ausstellung „Köpfe und Masken“ seinen Saisonabschluss präsentiert. Die Vorbereitungen für ein Groß-Ereignis in 2024 laufen schon – 40 Jahre Vereinsgeschichte werden gefeiert.

Schreiben kann der Kabarettist Matthias Brodowy. Dennoch war das erste Buch Neuland für ihn. Das Deklamieren beherrscht er. Lesungen mit und ohne Musik hat er aber noch nicht lange im Programm. Dass er auch darin ein Meister ist, bewies er am Freitagabend in der Stadtkirche. Der Kirchenraum platzte aus allen Nähten.