Wunstorfer Auepost

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Es herrscht wieder Hochspannung in der Ballettschule Hirsch: Im Studio an der Wasserzucht läuft die intensive Probenphase für „Dornröschen“. Am 1., 2. und 9. November steht das große Ballett mit der Musik von Tschaikowski im Stadttheater auf dem Programm.

Es gibt Kirchen. Es gibt Burgen. Es gibt auch Kirchenburgen – in Siebenbürgen oder Transsilvanien in Rumänien. Das Forum Stadtkirche widmet diesen historischen Bauwerken von Sonntag, dem 12. Oktober an eine Ausstellung.

Das Stadttheater fast ausverkauft, viel Applaus vom überwiegend jungen Publikum für einen alten Klassiker, der Kulturring zufrieden: Das ist die Bilanz der Aufführung von „Der zerbrochne Krug“.

Wenige Wochen nach dem großen Erfolg von „Romantic Rebellion“-Ausstellung und Tokunbo-Konzert in der Stadtkirche hat das Forum erneut mit einem Doppel-Termin Zeichen gesetzt: Mit Ovationen endet die Lesung des Nordener Erfolgsautors Klaus-Peter Wolf im ausverkauften Stadttheater, und nicht weniger Applaus erntet seine Partnerin Bettina Göschl einen Tag später mit ihrer musikalischen Lesung.

Hätten Seismographen gemessen, sie hätten ein Erdbeben in der Wunstorfer Innenstadt registriert. Auf der nach oben offenen „IBÜ“-Skala beim City Beach.

Auepost-Autor Jesper Schwarzer bereist das Land der aufgehenden Sonne – und nimmt die Wunstorfer literarisch wie bildlich mit in den fernsten Osten: In seinem Japan-Tagebuch.

Der Kulturring setzt seine Bemühungen um Modernisierung fort – mit Erfolg: Die Abonnentenzahlen steigen und die Mitgliederzahlen ebenso. Das Programm für die 75. Spielzeit bietet erneut Besonderheiten. Allerdings ist die Saison deutlich kürzer als üblich: Wegen des Umbaus von Foyer und Toiletten schließt das Stadttheater. Die Karten kosten künftig einen Euro mehr.

Die Grotjohann-Ausstelllung in der Abtei wurde eröffnet – und das „Lagerfeld-Bild“ ist jetzt schon Stadtgespräch. Das neue Führungsduo des Kunstvereins rückt einen Künstler ins Licht, der weitere Blicke verdient.

Vergleichbares hat die Stadtkirche in jüngster Vergangenheit nicht geboten: Vor der außergewöhnlichen Dekoration des Kirchenschiffs mit Arbeiten des Streetart-Künstlers Patrick Wolters präsentiert die hannoversche Sängerin Tokunbo Songs aus ihren Alben. Besucherinnen und Besucher sind begeistert – das Forum Stadtkirche stolz und zufrieden.

Klaus-Walter Grotjohann ist zu Lebzeiten als Maler stets im Verborgenen geblieben. Eine Ausstellung in der Abtei holt sein Schaffen nun erstmals in die Öffentlichkeit.

Da ist Graffiti in der Stadtkirche … die Dokumentation einer in Wunstorf so noch nie gesehenen Form einer Kunstausstellung.

Alle Spielorte, Bühnen und Uhrzeiten zur 2. Wunstorfer Nacht der Kultur in der Übersicht.

Wer es vor zwei Jahren verpasst hat, hat nun eine neue Chance: Die Nacht der Kultur in Wunstorf ist zurück. Der heutige Freitag wird ganz groß in der Innenstadt – und verwandelt Orte, die man bislang nicht als Kulturstätten gekannt hat, in Bühnen.

Die Laienspielgruppe Großenheidorn hatte Jahreshauptversammlung und gibt einen Ausblick auf 2026. Schon in dieser Woche ist sie aber während der Nacht der Kultur in Wunstorf zu sehen.

In der Dorfkirche Luthe war Mitte April eine besondere Band zu Gast. Popkantor brachte Rockmusik vor den Altar.

In der Stadtkirche ist derzeit die Ausstellung von Werken „unbekannter Künstler“ zu sehen – Gemälde, die Teilnehmer von Ex und Job geschaffen haben. Die Vernissage rief ein großes Echo hervor.

Stadtkirche, Forum und ein Autor aus dem Verlagshaus Madsack – das ist offenbar ein harmonischer Dreiklang: Nach Simon Benne füllt auch Meisterschreiber Imre Grimm mit seinem Solo-Programm das Kirchenschiff. 120 Besucher lachen Tränen, wenn Grimm von sich und seinem Alltag erzählt und die Welt zwischen Arztrezept, Alexa und Songcontest seziert und erklärt.

Ex und Job: Der griffige Name steht für vielfältige Hilfe für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen. Das innovative Sozialunternehmen – seit 1982 Vorreiter in der Betreuung von Rehabilitanden – tritt erstmals mit einer Ausstellung in der Stadtkirche an die Öffentlichkeit: „Die Welt der unentdeckten Künstler“ startet am Sonntag, den 6. April.

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