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Fußgängerzonenfreestyle: Inspired by Ü lässt den City Beach tanzen

21.08.2025 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 0

Hätten Seismographen gemessen, sie hätten ein Erdbeben in der Wunstorfer Innenstadt registriert. Auf der nach oben offenen „IBÜ“-Skala beim City Beach.

21.08.2025
Redaktion
2 Min.
Inspired by Ü beim City Beach | Fotos: Daniel Schneider

Die Sommerferienzeit ist zu Ende, und mit ihr zu Ende gegangen ist auch der Veranstaltungszeitraum des Wunstorfer „City Beach“. Zum zweiten Mal hatte das städtische Citymanagement gemeinsam mit Partnern die Veranstaltungsreihe rund um den künstlich aufgeschütteten Sandstrand mitten in der Fußgängerzone ausgerichtet.

Über die vergangenen Wochen hinweg fanden immer wieder große und kleine Veranstaltungen statt am „Beach“. Vor allem die musikalischen Termine waren es dabei, die die abendliche Besucherzahl sprunghaft ansteigen ließ. Gemütlich konnte man dabei in einem der Liegestühle den Tag ausklingen lassen und sich Getränke mitbringen oder direkt vor Ort bestellen.

Video: Inspired by Ü

Nur nicht am allerersten Tag. Da wurde der Beach zum Bütsch – mit höherem Ü-Anteil. Schuld war der Start-Act, der in Form der Formation „Inspired by Ü“ anrückte und mit vollem Einsatz eine Show ablieferte, in die auch das Publikum eingebaut wurde.

Von den Balkonen gefeiert

Sogar auf den Balkonen in der Südstraße wirkte der Act ansteckend. Bürgermeister und Ortsbürgermeister klatschten im Takt. In der Südstraße blieben Passanten ebenfalls staunend stehen.

Seit acht Jahren existiert die Formation. Klein angefangen, hat sie sich mittlerweile einen festen Platz in der städtischen Kulturszene erobert – man kennt die Gruppe. Nun verfolgte der City Beach, wie die Tänzerinnen um Burak Özkardes wirbelten.

Weggetanzt

In Wunstorf kennt man ihn als Verwaltungsmitarbeiter im Jugendbereich und Schulsozialarbeiter. In Wirklichkeit ist er jedoch auch Entertainer – und Frontmann der von ihm gegründeten Formation, die sich auch „IBÜ“ abkürzt. Das beweist jeder Auftritt mit seiner Gruppe aufs Neue.

Auf der Seite gab’s die Getränke
Kein Gruppenmitglied, aber ebenso inspiriert bei der Sache: der OrtsbÜrgermeister

Nur Gesang traut man ihm nicht zu, jedenfalls beim City-Beach-Publikum: „Oh, das ist schlimm“, murmelte jemand, als Özkardes etwas selbstironisch ankündigte, dass er nun auch singen werde.

Derlei Kritik wurde schlicht weggefreestylt. Mit Kraft und Eleganz wurde gezeigt, was mit hartem Training aus Choreographie und Rhythmus werden kann.

Jeder, der wollte, durfte mittanzen, doch am Ende trauten sich nur die Jüngeren und Jüngsten – vor Publikum in der Innenstadt wurden die Mutigen für einen Moment zum Teil der Show.

Nein, geregnet hat’s nicht zur Citybeacheröffnung
Tanzende Verabschiedung
Dü-J
Vorm Publikum geht man auch in die Knie …
… denn das macht schließlich mit

Besondere Aufmerksamkeit bekam ein Gruppenmitglied, für das der Auftritt beim City Beach auch gleichzeitig den letzten eigenen Auftritt mit der Gruppe bedeutete: Der Start in ein Auslandsjahr in den USA stand bevor. Nicht, ohne zuvor gemeinsam mit Özkardes synchron zu choreographieren.

Sollte der Wunstorfer Freestyle nun auch in Übersee Verbreitung finden – die nächsten Ausschläge auf der Erdbebenskala wären garantiert.

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