
Wunstorf (ds). Der Wunstorfer Sommerstadtstrand geht in die zweite Runde. Während die Touristen in der Ferienzeit das Steinhuder Meer mit Strand an der Badeinsel ansteuern werden, bekommen die Kernstädter wieder ihre eigene Sandkiste. Das Citymanagement hat gemeinsam mit seinen Partnern für 2025 erneut den „City Beach“ ausgerufen – zur Belebung der Innenstadt in der Sommerferienzeit. Bis zum 13. August soll Strandoasengefühl entstehen in der Fußgängerzone.
Am Mittwochabend liefen die letzten Vorbereitungen, denn am Donnerstag ging er schon offiziell in Betrieb mit einem vielfältigen Programm. Bürgermeister, Ortsbürgermeister, Citymanagerin und Wirtschaftsförderer waren unter den Eröffnungsgästen – und sahen sich gemeinsam mit dem ersten Strandpublikum die einstündige Eröffnungsshow von „Inspired by Ü“ an, die bereits im Vorjahr zur City-Beach-Eröffnung aufgetreten waren.
Im vergangenen Jahr, 2024, war die Idee eines Sommerstrandes in der Fußgängerzone zum ersten Mal umgesetzt worden. Der Baubetriebshof hatte Sand auf dem Stadtkirchenvorplatz verteilt, Catering war organisiert worden mit Ständen direkt am „Beach“.
Doch der Start war holprig gewesen. Die Marktleute waren nicht sonderlich begeistert über die Einschränkungen, die die Marktplatzverkleinerung mit sich brachte – deshalb war der Strand viel kleiner ausgefallen als ursprünglich geplant. Im Laufe der Zeit sprangen dann auch noch die Gastronomen ab – es war nicht möglich, am verkleinerten Strand den ganzen Tag Personal abzustellen für Pommes- und Getränkewagen. Schließlich sprang das nahe Martino ein und übernahm zur Halbzeit die Versorgung der Strandbesucher mit einem extra dafür geschaffenen Angebot – der City Beach wirkte damit faktisch nun aber etwas wie der verlängerte Außenbereich des Lokals.
In diesem Jahr hat man das Konzept verändert: Der City Beach ist vom Marktplatz in die Südstraße gewandert, direkt vor die Rathausmauern. Das Catering kommt nicht aus Imbisswagen, sondern aus zwei Holzhütten, die auch nicht mehr direkt auf dem Strand stehen, sondern gegenüber auf der anderen Straßenseite unter dem Vordach des Stadttheaters. Die Hütten passen zufällig genau unter die Kante des Außenbalkons. Die beiden Buden stören dort auch nicht weiter, da das Theater in den Sommermonaten Spielpause hat.




Der Strand sei etwas kleiner als im letzten Jahr, verrät Citymanagerin Tanja Berg. Tatsächlich wirkt er jedoch sogar größer, da eben die Buden keinen Platz mehr beanspruchen. Ein Sonnenschirm soll noch ergänzt werden. Man habe eine Stelle gesucht, wo der Strand möglichst wenig störe – und sei dann auf die Lösung rund um die Sitzgruppen entlang des Rathauses gekommen.
Damit stehen nun nicht nur Liegestühle am City Beach, sondern auch die vorhandenen Bänke und Holzliegen fügen sich direkt ein in die Strandatmosphäre. Die aufgestellten Liegestühle waren zuvor von den beteiligten Geschäften der Innenstadt geordert worden – versehen mit eigenem Aufdruck als Werbemaßnahme beim City Beach. Dabei haben so viele Interessenten mitgemacht, dass nun gar nicht alle Liegestühle gleichzeitig auf den Strand passen.
Sunset-Feeling wird in diesem Jahr allerdings schwierig werden – denn ab ca. 17.30 Uhr liegt der Bereich des City Beach vollständig im Schatten. Die Häuserzeilen der Südstraße lassen keine Sonne mehr vorbei.



Für sonnige Momente zum „After Work“ müssen also die auftretenden Interpreten selbst sorgen: Jeden Mittwoch zwischen 19 und 21 Uhr gibt es Live-Musik mit regionalen Gruppen und Künstlern. Jeden Freitag zwischen 14 und 16 Uhr ist Kinderprogramm angesagt.
Stimmt, weil der Bürgermeister und die City-Managerin ja auch bekannterweise im Blaumann an der Fertigstellung des Barne-Kreisels arbeiten…. wohl eher „Der dumme Hase“ ;)
Der Citybeach liegt ab 17 im Schatten, das wäre mir so peinlich das ich nicht auf einem Foto sein möchte, spiegelt aber das geschehen der letzten Jahre wieder.
Was soll eien junge Familie denken, wenn die Kinderbetreuungspreise stark angehoben werden und sie jeden Monat sehen müssen wie sie durch die Preissteigerungen klarkommen? Vergesst bei euerer Politik nicht die Familen. Sie sind die Stütze der Gesellschaft, sie arbeiten, sorgen für Nachwuchs und erwarten eien gute Zukunkt. Das Leben besteht nicht nur aus Kaffeetrinken und tägliches rumsitzen und bildlichen dargestellungen einer heilen Welt.
Drei Vertreter der Stadtverwaltung feiern einen Stadtstrand.
Die Wohngeldstelle ist dagegen nicht besetzt. Leute, die sich die Miete nicht leisten können, müssen warten. Leute, hier ist was los.
Anstatt eine City- Beach Eröffnung zu feiern und sich mal wieder in der Presse darzustellen wäre eine zügige Fertigstellung vom Barnekreisel sinnvoller gewesen (wozu überhaupt dort ein Kreisel, an anderer Stelle wäre sowas angebrachter gewesen). Das Hallenbad ist wieder zu, auf maroden Radwegen fällt einem fast das Gebiss raus (Radfahrerstadt lach) und viele öffentliche Bereiche in der Stadt können sich an der Mülldeponie orientieren.