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Open-Air-Rockkonzert, Klassik und prominente Gespräche in Idensen

19.03.2024 • Malte Süß • Aufrufe: 1838

Der Freundeskreis Sigwardskirche hat sein Jahresprogramm vorgestellt. Für 2024 hält man an Bewährtem fest wie den prominent besetzten Gesprächsformaten – aber geht auch neue Wege mit einem Rockkonzert.

19.03.2024
Malte Süß
Aufrufe: 1838
Sigwardskirche | Foto: privat

Idensen (ms). Im 21. Jahr seines Bestehens wird es beim Freundeskreis Sigwardskirche e. V. musikalisch. Klassik, Jazz, Swing, Tango und Bossa Nova werden im Programm sein. Freunde der Musik können sich zwischen März und Oktober auf Veranstaltungen in und vor der Kirche freuen. „In der Vergangenheit gab es bei uns viel Klassik“, so der Vorsitzende Jörg Mecke. Der Verein wolle sein Angebot nun über Klassik hinaus erweitern und hoffe, darüber weitere Besucher zu gewinnen.

Am 16. Juni ist ein Open-Air-Rockkonzert vor den Mauern der Sigwardskirche geplant. Bereits im letzten Jahr waren über 350 Besucher zum Konzert gekommen. Dieses Jahr hoffen die Veranstalter auf bis zu 500 Zuhörer.

Vortragsreihe: Krach und Altmaier kommen

Der Freundeskreis führt auch in diesem Jahr seine Vortragsreihe mit dem Titel „Die Kirche bleibt im Dorf“ weiter. Seit dem Jahr 2018 werden dazu unter anderem Politiker nach Idensen eingeladen, um über ein aktuelles Thema zu sprechen. Den Auftakt macht am 7. April Regionspräsident Steffen Krach. Am 2. Juni folgt Dr. Martin Stupperich mit dem Thema „Die Deutschen Christen – Kampf um die Gleichschaltung der deutschen Evangelischen Kirche während des Nationalsozialismus“. Der Höhepunkt der Reihe ist am 25. August. Dann wird der Bundeswirtschaftsminister a. D. Peter Altmaier nach Idensen kommen. „Es ist für uns eine große Ehre und Freude, dass wir immer wieder Prominente finden, die in das kleine Dorf kommen und nicht nur ein Thema referieren, sondern auch mit den Menschen vor Ort Gespräche führen“, so Mecke zur Auepost.

Blick auf eine Schwesterkirche im Sauerland

Besonderes Highlight für den Freundeskreis wird in diesem Jahr zudem eine Fahrt nach Arnsberg im Sauerland sein. Dort wurde bei Ausgrabungsarbeiten im Kloster Wedinghausen eine Vorgängerkirche gefunden, die laut dem dortigen Archäologen viel Ähnlichkeit zur Sigwardskirche hat. Aus Arnsberg war bereis eine Delegation in Idensen, jetzt geht es zum Gegenbesuch. Diese Fahrt findet in Kooperation mit dem Seniorenkreis Idensen/Mesmerode, dem DRK Idensen, der Kirchengemeinde Bergkirchen und der Wunstorfer Initiative Glauben.Bilden.Reisen statt. „Diese Fahrt zeigt, dass man vereinsübergreifend etwas auf die Beine stellen kann, und so freuen wir uns auf den interessanten Tag“, erklärt Mecke diese Zusammenarbeit. Mehr Informationen gibt es unter sigwardskirche.de.

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