Wunstorfer Auepost

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Wie läuft es beim neuen Bürgerinfo-Format bei der SPD? Am vergangenen Donnerstagabend wurde heiß diskutiert: Über Barneplatz, Autoverkehr und das Tempo der Verwaltung.

Unter Budenbetreibern und in der Werbegemeinschaft fragt man sich: Was passiert mit dem Wunstorfer Weihnachtsmarkt, wenn die Innenstadt groß umgebaut wird?

Wunstorfs CDU-Chef Martin Pavel will im kommenden Jahr Bürgermeister Piellusch herausfordern – und zur Bürgermeisterwahl 2026 antreten.

Die Sparkasse in Wunstorf ist nun in der Südstraße zu finden – eine Ersatzfiliale wurde in Betrieb genommen und wird bleiben, bis das neue Sparkassengebäude am Marktplatz entstanden ist. Seit Donnerstag werden die Kunden am neuen Ort bedient.

Die Werbegemeinschaft Wunstorf hat den traditionsreichen Wunstorfer Weihnachtsmarkt wieder für die Innenstadt organisiert – und protestiert dagegen, nun als städtisches Angebot „verkauft“ zu werden. Erstmals sollen Betonpoller zur Weihnachtsmarktsicherung zum Einsatz kommen.

Ein Wunstorfer Konzeptschuhgeschäft wurde über die Kampagne „Deutschland Kauf Lokal“ zum beliebtesten Laden Niedersachsens gewählt. Ein Schuhladen, der eigentlich gar nicht wie ein typisches Schuhgeschäft aussieht.

Wofür Wunstorf in den nächsten Jahren Geld ausgibt, darüber hat der Stadtrat das letzte Wort. Nun klärten CDU und SPD mit der Verwaltung, wo es noch Einsparpotential geben könnte. Der Fußgängerzonenumbau wurde auch hier Thema.

Die Regionsversammlung hat grünes Licht für drei neue Dezernenten gegeben: An der Spitze einer der Regionsverwaltungs-Abteilungen steht damit bald auch ein Wunstorfer. Große Kritik gab es nicht seinetwegen.

Die Grünen starten einen Frontalangriff auf Bürgermeister Carsten Piellusch (SPD) und seine parteilose Vertreterin Wiebke Nickel: Die „Stadtspitze hat den Ganztag verschlafen“ und liefere Flickwerk, heißt es in einer Erklärung. Eine aktuelle Drucksache zur Situation nennen die Grünen „Schönfärberei“. Von der SPD kommt Lob, verhaltene Kritik von der CDU.

Die Kritik am weitreichenden Umbau der Fußgängerzone wächst. Werbegemeinschaft und Heimatverein wenden sich nun gemeinsam mit den „Freunden der Innenstadt“ öffentlich gegen Positionen, die der Bürgermeister vertreten hat. Carsten Piellusch gebe Umfrageergebnisse nicht korrekt wieder, hält ihm das Bündnis vor.

Die Freien Wähler wollen die Entwicklungen rund um die Sparkasse „leider kritisch begleiten“ und halten einen Saal für den Rat der Stadt für wichtig. Während also aus der Kommunalpolitik eine weitere Stellungnahme vorliegt, hat die Stadtverwaltung zu Bauantrag und ersten Festlegungen des hannoverschen Bankhauses eine eigene Sichtweise.

In der neuen Sparkasse am Marktplatz soll es keinen Saal für den Rat der Stadt geben. Außerdem setzt das Institut für das 20-Millionen-Projekt auf Wärmepumpen, nicht auf Fernwärme. Entsprechende Informationen der Auepost-Redaktion hat die Sparkasse bestätigt. Die Pläne der Bank stoßen auf ein geteiltes Echo.

Das Wohnprojekt „Viertel vorm Meer“ in Steinhude liegt auf Eis. Die Investoren haben erst lange gezögert und nun Teilflächen verkauft. Auch die dort geplante Kindertagesstätte wird nicht gebaut. Die Stadt übernimmt das Grundstück. Das Millionen-Geschäft wirft viele Fragen auf.