Neues Eltern-Kind-Angebot in der Innenstadt

Für die Allerjüngsten: Spiel, Spaß und Austausch bei PEKiP-Kursen in Wunstorf

Ab Februar gibt es PEKiP-Kurse auch in der Wunstorfer Kernstadt – Gruppenleiterin Dr. Melanie Lerch erklärt im exklusiven Auepost-Interview, was das Besondere an PEKiP ist.

Zen­tral in Wunstorf star­ten ab Febru­ar 2019 PEKiP-Kur­se für frisch­ge­ba­cke­ne Eltern und ihre Babys | Foto: PEKiP e.V.

Aue­post: Frau Dr. Lerch, was ist PEKiP über­haupt, und an wen rich­tet es sich?

Dr. Mela­nie Lerch: „PEKiP“ bedeu­tet „Pra­ger Eltern-Kind-Pro­gramm“. Es ist ein Grup­pen­an­ge­bot für Eltern mit Babys zur Ent­wick­lungs­be­glei­tung im ers­ten Lebens­jahr. In einer klei­nen Grup­pe fin­det ein wöchent­li­ches Tref­fen von 90 Minu­ten statt. Den Babys wer­den dabei indi­vi­du­ell und ent­wick­lungs­ge­recht Bewegungs‑, Sin­nes- und Spiel­an­re­gun­gen ange­bo­ten. Babys bekom­men in der PEKiP-Grup­pe die Mög­lich­keit, ande­re Babys „ihres For­mats“ zu erle­ben und ers­te Kon­tak­te auf­zu­neh­men, und es gibt Zeit für den Aus­tausch in der Grup­pe über den oft­mals anstren­gen­den Eltern­all­tag – und auch ich als Grup­pen­lei­te­rin beant­wor­te Fra­gen. Die teil­neh­men­den Babys sind alle in ähn­li­chem Alter, so dass sich sowohl ihr Ent­wick­lungs­stand als auch die Gesprächs­the­men der Eltern unter­ein­an­der ähneln. Alle Eltern mit Babys sind ange­spro­chen und im Kurs will­kom­men.

Man­che Eltern hal­ten PEKiP für eine Art Krab­bel- und Sing­grup­pe. Ande­re wie­der­um den­ken, es wäre ein Früh­för­der­pro­gramm. Kön­nen Sie das Miss­ver­ständ­nis auf­klä­ren?

PEKiP ist kein „Ent­wick­lungs­be­schleu­ni­ger“. Gera­de die moto­ri­sche Bewe­gungs­ent­wick­lung ist zu einem gro­ßen Teil gene­tisch vor­ge­ge­ben. PEKiP unter­stützt und beglei­tet die Ent­wick­lung, indem den Babys die opti­ma­le Umge­bung zur Bewe­gung und viel­fäl­ti­ge Anre­gun­gen gebo­ten wer­den, wäh­rend die Bin­dung zu den Eltern durch inten­si­ve Auf­merk­sam­keit, durch gemein­sa­me im Spiel und in Inter­ak­ti­on ver­brach­te Zeit sowie durch kör­per­li­che und gefühls­mä­ßi­ge Nähe gestärkt wird. Auf die­se Wei­se kann ein Baby die ihm gege­be­nen Mög­lich­kei­ten voll aus­schöp­fen, aber wir ver­fal­len in den Kur­sen ganz sicher nicht dem „höher, schnel­ler, weiter“-Frühförderwahn. Zudem ist PEKiP kei­ne Baby-Ani­ma­ti­on. Wir gehen immer von der Eigen­ak­ti­vi­tät des Babys aus; weder bespie­len wir es noch bewe­gen wir es, wenn es pas­siv bleibt. Die Babys sol­len immer nach Kräf­ten mit­ma­chen, und wenn sie das nicht tun, dann akzep­tie­ren wir das als Signal, dass die jewei­li­ge Anre­gung gera­de nicht das Rich­ti­ge für das Baby ist und schau­en noch­mal genau hin, was es gera­de braucht und pro­bie­ren etwas ande­res oder las­sen es aus­ru­hen. Das Spiel­zeug­an­ge­bot bleibt immer über­schau­bar; Babys brau­chen vie­le Wie­der­ho­lun­gen und Zeit, jeden ange­bo­te­nen Gegen­stand ken­nen­zu­ler­nen, denn für sie ist abso­lut alles neu! Eine Spiel­zeug­schlacht wird man beim PEKiP also auch nicht erle­ben.

Es gibt ziem­lich vie­le Eltern-Kind-Ange­bo­te. War­um soll­te man ins­be­son­de­re an einem PEKiP-Kurs teil­neh­men?

Eine PEKiP-Grup­pe | Foto: PEKiP e.V.

Natür­lich kann man auch jeden belie­bi­gen Eltern-Baby-Kurs besu­chen, wenn es einem ledig­lich dar­um geht, Kon­tak­te zu ande­ren Müt­tern zu fin­den, Zeit tot­zu­schla­gen und nicht tag­ein, tag­aus mit dem Baby allein zu sein. PEKiP bie­tet aber deut­lich mehr als das. Wäh­rend ande­re Ansät­ze in der Päd­ago­gik genau­so schnell ver­schwin­den, wie sie auf­ge­taucht sind, ist PEKiP schon seit über 40 Jah­ren erfolg­reich und beliebt: PEKiP ist also ein sehr bewähr­tes Kon­zept. Die sorg­fäl­ti­ge Aus­bil­dung der Grup­pen­lei­te­rin­nen sowie das wis­sen­schaft­li­che Fun­da­ment heben es von den zahl­rei­chen Nach­ah­mern ab. Das Wich­tigs­te ist aber, dass die Ver­wirk­li­chung der Zie­le der PEKiP-Arbeit in jeder Grup­pen­stun­de indi­vi­du­ell für jedes Baby und jeden Eltern­teil erfahr­bar wer­den. Das liegt zum einen an der gerin­gen Grup­pen­grö­ße, die mir Gele­gen­heit gibt, indi­vi­du­ell auf jedes Paar ein­zu­ge­hen. Mehr Per­so­nen und die damit ver­bun­de­ne Unru­he, wie etwa in belie­bi­gen Krab­bel­treffs üblich, sind für Babys eine Über­for­de­rung.

Ein High­light in der All­tags­wo­che“

Auch die fes­te Zusam­men­set­zung der Grup­pe ist eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung dafür, dass sich die Babys wohl­füh­len. Ein „Kaf­fee­treff mit Babys“, bei dem die Teil­neh­mer wöchent­lich wech­seln, kann des­halb eine PEKiP-Grup­pe nicht erset­zen. Auch das Ver­trau­en unter den erwach­se­nen Teil­neh­mern kann in einer sta­bi­len Grup­pe bes­ser wach­sen. Kon­tak­te, die in PEKiP-Grup­pen ent­ste­hen, hal­ten oft­mals jah­re­lang! Und nicht zuletzt zeigt die Erfah­rung, dass PEKiP-Grup­pen sowohl Eltern als auch Babys ein­fach Freu­de berei­ten und sehr schnell zu einem High­light der All­tags­wo­che wer­den.

Und was wird nun genau gemacht bei den Tref­fen?

Bewegungs‑, Sin­nes- und Spiel­an­re­gun­gen für die Babys, die mit dem Ent­wick­lungs­stand der Babys „mit­wach­sen“, sind zen­tral in den Grup­pen­stun­den. Zu Beginn der PEKiP-Zeit, wenn die Babys noch im ers­ten Vier­tel­jahr sind, ste­hen Anre­gun­gen mit engem, sicher­heits­spen­den­dem Kör­per­kon­takt zwi­schen Eltern­teil und Baby im Vor­der­grund, sowie Anre­gun­gen und Mate­ria­li­en, die die Kopf- und Blick­kon­trol­le för­dern. Bald danach geht es um die Unter­stüt­zung der Bauch­la­ge und das Dre­hen, und dann rückt immer mehr das Grei­fen in den Mit­tel­punkt, das wir mit ver­schie­dens­ten Gegen­stän­den und Mate­ria­li­en für die Babys span­nend gestal­ten kön­nen. Im zwei­ten Lebens­halb­jahr bie­ten Bäl­le, Schaum­stoff­ele­men­te, schie­fe Ebe­nen und Spros­sen Anre­gun­gen zur Ent­wick­lung der Grob­mo­to­rik – die Babys begin­nen, sich im Raum zu bewe­gen, krab­belnd, rob­bend oder rol­lend, und zie­hen sich bald hoch.

Die jun­gen Teil­neh­mer beim PEKiP | Foto: PEKiP e.V.

Auch die Sprach­ent­wick­lung kommt nun rich­tig in Fahrt, daher beglei­ten wir alles mit Wor­ten.
Für jede Ent­wick­lungs­pha­se gibt es außer­dem vie­le schö­ne Anre­gun­gen, die schon von Anfang an die Kon­tak­te zwi­schen den Babys unter­ein­an­der för­dern kön­nen – vom Anschau­en über ers­te Berüh­run­gen, schließ­lich das gemein­sa­me Inter­es­se an einem Spiel­ob­jekt bis hin zur gegen­sei­ti­gen Nach­ah­mung: Babys ler­nen im gemein­sa­men Spiel mit- und von­ein­an­der. Und natür­lich schau­en wir alle immer auf­merk­sam auf die Babys, um her­aus­zu­fin­den, was in ihrer Ent­wick­lung gera­de ansteht. Ich als Grup­pen­lei­te­rin zei­ge den Müt­tern, wel­che Spie­le sie in der ent­spre­chen­den Ent­wick­lungs­pha­se anbie­ten und wie sie Beweg­lich­keit und die Sin­ne ihres Babys anre­gen kön­nen. Sie ler­nen, die Signa­le ihres Babys genau wahr­zu­neh­men, noch siche­rer zu deu­ten und ihnen ein­fühl­sam zu ent­spre­chen.

Das klingt nach vol­lem Pro­gramm. Ist das nicht stres­sig für die Teil­neh­mer?

Nein – denn ganz, ganz wich­tig und cha­rak­te­ris­tisch für das PEKiP-Kon­zept ist: PEKiP-Kur­se haben einen offe­nen Anfang – in den ers­ten 15 Minu­ten der Kurs­zeit wer­den noch kei­ne Anre­gun­gen ange­bo­ten, die Teil­neh­mer kom­men erst­mal ganz in Ruhe an, stil­len bzw. füt­tern ihre Babys, zie­hen sie nach und nach aus und las­sen sie beob­ach­ten und in der Grup­pe ankom­men. Aber auch nach die­ser Vier­tel­stun­de darf jeder­zeit gekom­men und gegan­gen wer­den, und zwar je nach indi­vi­du­el­lem Bedürf­nis der Babys.

„Die Bedürf­nis­se der Babys gehen immer vor!“

Auf die­se Wei­se sol­len die Eltern ent­las­tet wer­den vom Zeit­druck und Stress, der sich auf ihre Babys über­trägt und die­se unru­hig und dünn­häu­tig macht, so dass ihre Offen­heit für die Ange­bo­te des PEKiP rapi­de sinkt. Auch darf und soll in den Grup­pen­stun­den jeder­zeit pau­siert, geku­schelt, gestillt/gefüttert und geschla­fen wer­den (Letz­te­res bezieht sich aber nur auf die Babys ;)) – die Bedürf­nis­se des Babys gehen immer vor – vor den Wün­schen der Eltern, aber auch vor den Pla­nun­gen der Grup­pen­lei­tung!

Stimmt es, dass die Babys beim Kurs nackt sind? War­um ist das so?

(schmun­zelt:) Es ist wohl der am wei­tes­ten ver­brei­te­te Fakt, dass die Babys beim PEKiP unbe­klei­det spie­len dür­fen. Selbst wenn jemand dar­über hin­aus nichts über das Kon­zept weiß – die Babys sind nackt, so viel ist jedem klar. Und ja, es stimmt, im Ide­al­fall spie­len die Babys wäh­rend eines gro­ßen Teils der Grup­pen­stun­den ohne ein­engen­de Klei­dung und dickes Win­del­pa­ket – bei unge­fähr 26 Grad Raum­tem­pe­ra­tur. Die aller­meis­ten Babys füh­len sich auf die­se Wei­se sehr wohl und bewe­gen sich viel spon­ta­ner und inten­si­ver. Es kommt des­we­gen sogar oft vor, dass Babys eine neue Bewe­gung das ers­te Mal in der PEKiP-Stun­de aus­pro­bie­ren. Außer­dem erschlie­ßen sich dem Baby über die Haut als größ­tes Sin­nes­or­gan vie­le ent­wick­lungs­an­re­gen­de Umwelt­in­for­ma­tio­nen: sie kön­nen über ihre Haut die Berüh­run­gen der Eltern und der ande­ren Babys emp­find­sa­mer wahr­neh­men, eben­so die Mate­ria­li­en, auf und mit denen sie spie­len. Den­noch ist es auch in die­sem Punkt ent­schei­dend, das indi­vi­du­el­le Wohl­be­fin­den der Babys zu berück­sich­ti­gen, denn es gibt durch­aus Babys, denen das Nackt­sein nicht sofort behagt, da ihnen die enge Kör­per­be­gren­zung, das Gehal­ten­füh­len, durch die Klei­dungs­schicht fehlt und sie so das Gefühl bekom­men „aus­ein­an­der­zu­fal­len“. Aber auch die­se Babys kön­nen wir behut­sam und Schritt für Schritt an die Beklei­dungs- und Bewe­gungs­frei­heit gewöh­nen.

INFO: Wer PEKiP anbie­ten darf
PEKiP-Grup­pen dür­fen unter die­sem Namen nur von zer­ti­fi­zier­ten Grup­pen­lei­ter/-innen ange­bo­ten wer­den. Auf deren sorg­fäl­ti­ge und fun­dier­te Aus­bil­dung legt der PEKiP-Ver­ein gro­ßen Wert. Teil­neh­mer der qua­li­fi­zie­ren­den Fort­bil­dung müs­sen eine päd­ago­gi­sche Grund­aus­bil­dung haben, min­des­tens also (berufs­er­fah­re­ne) Erzie­her/-innen sein – vie­le Grup­pen­lei­ter/-innen haben aller­dings eine Hoch­schul­aus­bil­dung in einem päd­ago­gi­schen Fach. In einer ins­ge­samt zwei­jäh­ri­gen Fort­bil­dung wer­den die Teil­neh­mer/-innen in Theo­rie und Metho­dik des PEKiP ein­ge­wie­sen, in der Gesprächs­füh­rung geschult und mit umfang­rei­chem Fach­wis­sen über die Ent­wick­lung im ers­ten Lebens­jahr aus­ge­stat­tet. In einer Super­vi­si­ons­spha­se wer­den die ers­ten PEKiP-Kur­se unter pro­fes­sio­nel­ler Beglei­tung und Nach­be­ar­bei­tung durch­ge­führt. Erst danach erhält der Teil­neh­men­de das PEKiP-Zer­ti­fi­kat, das das selb­stän­di­ge Anbie­ten und Durch­füh­ren von PEKiP-Kur­sen nach den Stan­dards erlaubt.

Sie haben PEKiP-Kur­se bis­lang in ande­ren Städ­ten ange­bo­ten. War­um star­ten Sie mit den PEKiP-Kur­sen nun in Wunstorf?

PEKiP gibt es inzwi­schen in bei­na­he jeder Stadt. Aller­dings sind die Kur­se auch oft hoff­nungs­los schnell aus­ge­bucht, daher kann ein zusätz­li­ches gutes Ange­bot nie scha­den. Zudem gibt es in Wunstorfs Kern­stadt bis­her kein PEKiP, so dass inter­es­sier­ten Eltern auf jeden Fall Anfahrts­we­ge ent­stan­den. Aus eige­ner Erfah­rung weiß ich, dass die Anrei­se zu Kur­sen ein Stress­fak­tor für Eltern mit Babys sein kann – man möch­te genü­gend Zeit ein­pla­nen, um pünkt­lich los­zu­kom­men, dann schläft das Baby gera­de dann, wenn man es eigent­lich anzie­hen müss­te, um im Zeit­plan zu blei­ben, man möch­te es aber auch nicht wecken, damit es mög­lichst in der Kurs­zeit aus­ge­schla­fen ist, dann muss es erst noch­mal trin­ken und gewi­ckelt wer­den, bevor es los­ge­hen kann … und so wei­ter und so fort. Wenn dann noch eine län­ge­re Fahrt nötig ist, kann das ganz schön auf Kos­ten der Kurs­zeit gehen – und auf die Ner­ven. Die Anspan­nung und Hek­tik ist den so ankom­men­den Teil­neh­mern, groß wie klein, dann auch deut­lich anzu­mer­ken, und Irri­ta­tio­nen des Babys sind eigent­lich vor­pro­gram­miert. Es ist für Fami­li­en güns­ti­ger, wenn PEKiP-Kur­se in Wohn­ort­nä­he ange­bo­ten wer­den. Ich hof­fe daher, dass mein PEKiP-Ange­bot in der Küs­ter­stra­ße ein Gewinn für Wunstorf sein wird.

War­um sind Sie PEKiP-Grup­pen­lei­te­rin gewor­den?

Dr. Mela­nie Lerch | Foto: pri­vat

Ich habe in Ber­lin Päd­ago­gik mit der Stu­di­en­rich­tung Klein­kind­päd­ago­gik stu­diert. Mein fach­li­cher Inter­es­sen­schwer­punkt lag also schon immer bei den ganz Klei­nen. Schon wäh­rend des Stu­di­ums wur­de ich erst­mals auf das PEKiP auf­merk­sam und hat­te mir vor­ge­nom­men, mich nach mei­nem Abschluss mit der Fort­bil­dung in die­sem Bereich der Fami­li­en­bil­dung zu befas­sen. Als es soweit war, absol­vier­te ich die zwei­jäh­ri­ge Fort­bil­dung zur PEKiP-Grup­pen­lei­te­rin. 2011, als mei­ne Toch­ter zwei Jah­re alt war, habe ich mei­nen ers­ten eige­nen PEKiP-Kurs in Ber­lin ange­bo­ten, es folg­ten vie­le wei­te­re. Da ich zwi­schen­zeit­lich mein zwei­tes Kind bekom­men und mei­ne Pro­mo­ti­on been­det habe, hat sich der Wie­der­ein­stieg in die Fami­li­en­bil­dung ver­zö­gert, aber jetzt ist es so weit, und ich bin froh, nun mei­nen ers­ten Wunstor­fer PEKiP-Kurs anbie­ten zu kön­nen. Ich bin nach wie vor vom PEKiP-Kon­zept über­zeugt und genie­ße die Mög­lich­keit, in mei­nen Kur­sen alle Facet­ten der fas­zi­nie­ren­den früh­kind­li­chen Ent­wick­lung und der Eltern-Kind-Bin­dung so zahl­reich beob­ach­ten und mit­ver­fol­gen zu kön­nen. Es kommt mir sehr ent­ge­gen, mei­ne Krea­ti­vi­tät bei der Pla­nung und Gestal­tung von Spiel­an­re­gun­gen und Mate­ria­li­en ein­brin­gen zu kön­nen und mein Fach­wis­sen mit den Eltern tei­len zu dür­fen. Ich freue mich schon dar­auf, nun wie­der Fami­li­en in der sehr beson­de­ren Zeit des ers­ten Lebens­jah­res ihres Kin­des im Rah­men mei­nes Kurs­an­ge­bots beglei­ten zu kön­nen!

Gibt es auch kri­ti­sche Stim­men zu PEKiP?

Wenn ich im Inter­net von Eltern lese, die PEKiP ableh­nen, dann sind das ent­we­der sol­che, die nie­mals selbst eine sol­che Grup­pe besucht haben und ein­fach nur Vor­ur­tei­len unter­lie­gen und die­se wei­ter­ver­brei­ten. Oder es wird von Kur­sen berich­tet, die tat­säch­lich nicht opti­mal gelei­tet wur­den und in ent­schei­den­den Punk­ten vom PEKiP-Kon­zept abwei­chen. Das ist sehr scha­de.
Es kann natür­lich auch sein, dass jemand mit Erwar­tun­gen in die PEKiP-Grup­pe kommt, die nicht ange­mes­sen sind. Eben etwa das ver­brei­te­te Vor­ur­teil, dass das Sin­gen von Kin­der- und Bewe­gungs­lie­dern typisch für eine PEKiP-Grup­pe sei. Das zum Bei­spiel ist grund­falsch. Im Gegen­teil, das Sin­gen gehört über­haupt nicht zum PEKiP-Kon­zept. Jede Grup­pen­lei­te­rin geht zwar damit anders um, bei mir aller­dings spielt es höchs­tens eine klei­ne Neben­rol­le.

Es gibt vie­le Grün­de, an einer PEKiP-Grup­pe teil­zu­neh­men, aber es gibt eigent­lich kei­ne, es nicht zu tun.“Dr. Mela­nie Lerch

Oder wenn jemand meint, der PEKiP-Raum sei voll­ge­stopft mit Spiel­zeug, noch dazu aus indus­tri­el­ler Her­stel­lung … der­je­ni­ge wird sich erst­mal ein neu­es Bild vom PEKiP und den dahin­ter­ste­hen­den Über­zeu­gun­gen machen müs­sen – in der Regel wird die ange­neh­me Grup­pen­at­mo­sphä­re und die posi­ti­ve Reak­ti­on der Babys ihn aber recht schnell vom ech­ten PEKiP über­zeu­gen. Erfah­rungs­ge­mäß nimmt jeder aus dem Kurs etwas Wert­vol­les für sich und das Baby mit – für die eine ist es eher der Aus­tausch und die blei­ben­den Kon­tak­te zu den ande­ren Müt­tern, für den ande­ren sind es eher die neu­en Spiel­ide­en, für eine wei­te­re die Infor­ma­tio­nen der Grup­pen­lei­tung über die kind­li­che Ent­wick­lung, und für eine Mehr­fach­mut­ter ist es viel­leicht ein­fach die exklu­si­ve Zeit mit ihrem Baby, für ande­re ist es wie­der etwas ganz ande­res. Daher mei­ne kla­re Emp­feh­lung: ein­fach neu­gie­rig sein, mit­ma­chen! PEKiP tut prak­tisch jedem Baby und sei­nen Eltern gut.

Über wel­chen Zeit­raum läuft der Kurs, wer kann teil­neh­men, und wann genau geht es los?

Es gibt zunächst 10 Tref­fen im wöchent­li­chen Rhyth­mus, poten­ti­ell kön­nen wei­te­re Run­den fol­gen, bis die Babys etwa ein Jahr alt sind. Ein Tref­fen dau­ert 90 Minu­ten. Die Grup­pe bleibt wäh­rend der Kurs­dau­er sta­bil, das heißt es gibt kein „Kom­men und Gehen“ unter­schied­li­cher Teil­neh­mer, son­dern man bil­det eine ver­trau­te Grup­pe. 6 bis 8 Paa­re, bestehend aus Vater oder Mut­ter plus Kind, kön­nen pro Kurs teil­neh­men. Mein PEKiP-Kurs star­tet am Diens­tag, den 5. Febru­ar 2019 um 10.45 Uhr. Ange­mel­det wer­den kön­nen Babys, die zwi­schen Mit­te Okto­ber und Mit­te Dezem­ber 2018 gebo­ren wur­den.

Wie vie­le Plät­ze sind noch frei?

Es sind noch eini­ge weni­ge Plät­ze frei. Inter­es­sen­ten schau­en am bes­ten auf mei­ne Home­page www.pekip.knetfeder.de, die vie­le Infos rund um das Kurs­kon­zept und die Anmel­dung bie­tet, oder schrei­ben direkt eine Mail an pekip@arcor.de. Ich freue mich auf Eure Anmel­dun­gen!

Ter­mi­n­in­fo
Ab 5. Febru­ar 2019
jeweils 10.45 Uhr
100 Euro pro Kurs
Küs­ter­stra­ße 18, Wunstorf
www.pekip.knetfeder.de
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