Unbe­kann­te stop­pen und über­fal­len Lebens­mit­tel­trans­port

Nach Ein­bruch der Dun­kel­heit ereig­ne­te sich ges­tern auf der Land­stra­ße in Rich­tung Kolen­feld ein nahe­zu film­rei­fer Raub­über­fall. Die Täter stopp­ten einen Lebens­mit­tel­fah­rer mit einem Trick auf offe­ner Stra­ße und raub­ten Wert­ge­gen­stän­de und Geld.

Symbolbild: Echter Beamter mit Anhaltekelle | Foto: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Sym­bol­bild: Ech­ter Beam­ter mit Anhal­tekel­le | Foto: Poli­zei­in­spek­ti­on Nienburg/Schaumburg

Am Don­ners­tag­abend gegen 22 Uhr über­fie­len drei unbe­kann­te Täter einen 29-jäh­ri­gen Ange­stell­ten einer Lebens­mit­tel­fir­ma an der L 392 bei Kolen­feld. Sie erbeu­te­ten Geld sowie Wert­ge­gen­stän­de und sind seit­dem auf der Flucht.

Der 29 Jah­re alte Mit­ar­bei­ter kam mit sei­nem Fiat-Lebens­mit­tel­trans­por­ter aus Rich­tung Kern­stadt und woll­te zur Auto­bahn­auf­fahrt Kolen­feld. Plötz­lich wur­de der Fah­rer von einem dunk­len Auto über­holt, aus dem ein rotes LIcht auf­leuch­te­te. Der Lebens­mit­tel­trans­por­teur hielt dar­auf­hin sein Fahr­zeug an, weil er eine Kon­trol­le durch ein zivi­les Poli­zei­au­to ver­mu­te­te.

Aus dem ver­meint­li­chen Poli­zei­fahr­zeug stie­gen zwei Män­ner aus, der drit­te blieb hin­ter dem Steu­er. Die fal­schen Poli­zis­ten näher­ten sich dem Gestopp­ten, zogen ihn aus dem Lie­fer­wa­gen und bedroh­ten ihn mit einer Waf­fe. Einer der Män­ner raub­te die auf dem Bei­fah­rer­sitz lie­gen­den Wert­sa­chen des Fah­rers und erbeu­te­te auch einen Geld­be­trag.

Die Poli­zei lei­te­te umge­hend eine Fahn­dung ein, konn­te die Stra­ßen­räu­ber jedoch nicht stel­len. Die Ermitt­ler bit­ten mög­li­che Zeu­gen um Mit­hil­fe. Einer der gesuch­ten Täter war kräf­tig, trug einen Kinn­bart und sprach akzent­frei­es Deutsch. Er hat­te ein weiß-gel­bes T-Shirt an. Hin­wei­se nimmt der Kri­mi­nal­dau­er­dienst Han­no­ver unter der Tele­fon­num­mer (0511) 109‑5555 ent­ge­gen.

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Andreas Balleier Fotografie

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