Filialschließungen in Bokeloh und Kolenfeld

Volksbank-Geldautomaten bleiben nicht

Auch die „Minimalforderung“ der von den Filialschließungen betroffenen Kunden der Volksbank Nienburg wird nicht erfüllt werden – die Geldautomaten in Bokeloh und Kolenfeld werden ebenso demnächst verschwinden.

Volksbankfiliale in Wunstorf
Für diverse Geldautomaten der Volksbank ist es gerade 5 vor 12 (Symbolbild) | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Vergangene Woche durften Volksbankkunden in Bokeloh und Kolenfeld theoretisch noch hoffen, dass wenigstens die Geldautomaten weiterbetrieben werden, wenn demnächst – Ende Mai – die Volksbank-Zweigstellen in den Ortsteilen geschlossen werden. Doch auch diese Hoffnung hat sich nun zerschlagen. Wie Matthias Buchholz, Bereichsleiter Privatkunden bei der Volksbank Nienburg, im Gespräch mit der Auepost sagte, ist die Sache entschieden: Die Geldautomaten werden nicht bleiben, wenn die jeweiligen Zweigstellen aufgegeben sind.

Weitere Automaten auf der Kippe

Schon vergangene Woche hatte sich abgezeichnet, dass die Automaten wohl nicht erhalten werden können – denn die durch die Automaten-Bargeldversorgung entstehenden Kosten sind ein nicht zu unterschätzender Faktor für Geldinstitute. Nun ist die Entscheidung aber bestätigt: der Abbau der Geldautomaten ist definitiv beschlossen.

Aber auch die anderen Automatenstandorte stehen permanent „auf dem Prüfstand“: Neben den Automaten in Kolenfeld und Bokeloh wird außerdem auch der SB-Automat in Großenheidorn entfallen. Ungewiss ist auch die Zukunft der Volksbank-Geldautomaten in Hagenburg und im Edeka-Kappe-Supermarkt in der Kernstadt, bislang ist hier aber noch nichts entschieden.

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17 Kommentare
  1. Sabrina Reh meint

    Einzig richtige Konsequenz als Kunde wäre für mich, entsprechend dann eben auch woanders meine Konten zu eröffnen.
    Zum Glück sind wir eh schon lange nicht mehr bei der Volksbank.

  2. Stephanie Hölzer meint

    Karsten Mucki Schneider

    1. Basti g. meint

      ? Was soll dieser Name?

  3. Gisela Feuer meint

    Das ist für ältere Menschen unzumutbar, sehr kundenunfreundlich, onlinebanking können die auch nicht, also wie kommen sie an ihr Geld?

  4. Katharina Stander meint

    Die Versorgung in und um Wunstorf wird tatsächlich zur Zumutung… zukünftig kommt man dann vermutlich nur noch in der Innenstadt an Geld?!

    Gleichzeitig beschweren sich die ansässigen Banken über den Vormarsch der Onlinebanken… Gleichzeitig bietet man aber kaum noch Service & hat horrende Kontoführungsgebühren … Ich versteh die Logik dahinter leider so gar nicht!

  5. Marco Krüger meint

    Gabriele Krüger

  6. Clarissa Krause meint

    Annette Hartmann-Lange

  7. Annette Hartmann-Lange meint

    Na toll….. Da muss ich überlegen die Bank zu wechseln…..

  8. Friedlies Reschke PR meint

    Und das als Genossenschaft…. Bank wechseln, scheint die einzige Alternative.

  9. Manuel Läßing meint

    Willkommen in der Zukunft. Jeder hat dazu seine Meinung.

  10. Marc Schaper meint

    Das nennt man Service im Jahr 2019. Hauptsache immer schön die Gebühren erhöhen.. Drecksläden!!

  11. Christian Urbeteit meint

    Traurig einfach nur traurig und Katharina Stander hat recht in Zukunft Geld nur Innenstadt.

  12. Frank Dahnke meint

    Unmöglich sowas

  13. Franzi Snb meint

    Monic Schönebaum

  14. Basti g. meint

    Sollte das wirklich so kommen werde ich auch die Bank wechseln

  15. Sascha Behnsen meint

    Wann war ich das letzte mal am Geldautomaten? Keine Ahnung. Ewig her.
    Kontogebühren? Hab ich (für Privatkonten) noch nie gezahlt.

    Es gibt genügend Alternativen für Privatkunden, kostenloses Banking zu betreiben und trotzdem einfach an Bargeld zu kommen.
    Sei es über die Kasse bei Rewe oder diverse Tankstellen bieten das an, Diba und co können alle Automaten nutzen, etc.

    Es scheint sich für die Voba / Sparkasse eben betriebswirtschaftlich nicht zu rechnen. Kontogebühren will aber auch keiner zahlen. Die Rechnung geht halt nicht mehr auf, bei jahrelanger Nullzinspolitik.

  16. Max Zander meint

    Um Garbsen alles zu schon länger.

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