Moder­ner Bau­zug

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Bau­zü­ge sehen für Otto Nor­mal­bahn­kun­de meist etwas kuri­os aus, sind alt, und ihr gel­ber Anstrich ist meist schon etwas ver­blasst. Doch die­ses Fahr­zeug, das gera­de im Wunstor­fer Bahn­hof auf sei­ne nächs­te Fahrt war­tet, macht rich­tig was her und sieht auf den ers­ten Blick gar nicht aus wie eine Bau­stel­len­lok. Nur die Far­be und der zwei­te Blick ver­ra­ten, dass es sich hier um ein Bau­fahr­zeug han­delt.

Das Gefährt, eine Son­der­kon­struk­ti­on, die extra zu die­sem Zweck gebaut wur­de, wird zur Instand­hal­tung der Ober­lei­tun­gen ein­ge­setzt. Ent­spre­chen­de Vor­rich­tun­gen befin­den sich auf dem Dach des Wagens. Wer den Zug steu­ern möch­te, braucht eine halb­jäh­ri­ge kom­pak­te Spe­zi­al­aus­bil­dung.

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So sieht ein Triebwagenführer den Wunstorfer Bahnhof
So sieht ein Trieb­wa­gen­füh­rer den Wunstor­fer Bahn­hof

Der Zug ist kom­plett begeh­bar, im Mit­tel­teil sieht es aus wie in einer gewöhn­li­chen Werk­statt, mit Lamel­len­de­cke, Arbeits­bank und Mate­ri­al­la­ger. Dass man sich in einem Zug befin­det, merkt man nur an den typi­schen Bahn­fens­tern. Für den Auf­ent­halt haben die Arbei­ter im Zug ein Pau­sen­ab­teil – und sogar eine klei­ne Küche.

Alles an Bord, was man für den Einsatz auf offener Strecke braucht
Alles an Bord, was man für den Ein­satz auf offe­ner Stre­cke braucht
Pausenabteil für die Mitarbeiter
Pau­sen­ab­teil für die Mit­ar­bei­ter
Für ein Baustellenfahrzeug ein absolut bequemer Führerstand
Für ein Bau­stel­len­fahr­zeug ein abso­lut beque­mer Füh­rer­stand

Der Zug war an die­sem Tag zur Aus­bil­dung ein­ge­setzt und war­te­te im Wunstor­fer Bahn­hof auf sei­ne Wei­ter­fahrt Rich­tung Han­no­ver. Den Ober­lei­tun­gen geht’s gut.

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