
Am 1. September vor 250 Jahren starb Ludwig Christoph Heinrich Hölty. Der große Dichter der
„Empfindsamkeit“ und der frühen Romantik wurde 1748 in Mariensee geboren, wo er aufwuchs und sich auch später stets gerne aufhielt und Inspiration suchte. Am 13. September 2026 gedenken wir im Kloster Mariensee in besonderer Weise dieses großen deutschen Dichters.
Nach der Eröffnung einer Ausstellung zu Höltys Leben und Wirken um 15.00 Uhr folgt um 16.00 Uhr ein Liederabend in der Klosterkirche. Viele Komponisten vertonten Höltys Texte in Form von Kunstliedern, einige darunter gehören zu den bekanntesten überhaupt, wie etwa Wolfgang Amadeus Mozarts „Traumbild“, Franz Schuberts „An den Mond“ oder Johannes Brahms „Die Mainacht“. Mit Benjamin Bruns konnte dazu einer der derzeit bekanntesten Tenorstimmen gewonnen werden. Der gebürtige Hannoveraner singt auf den großen Opern- und Konzertbühnen dieser Welt, wie etwa in Wien, Berlin, Mailand, Tokio, Amsterdam oder Paris. Erst jüngst im Sommer dieses Jahres feierte er größte Erfolge als „Erik“ im „Fliegenden Holländer“ bei den Wagner-Festspielen Bayreuth. Wir freuen uns, dass er zwischen seinen vielfältigen Reisen und Verpflichtungen die Zeit gefunden hat, mit uns des großen Dichters aus Mariensee würdig zu gedenken. Am Klavier begleitet wird er vom Neustädter Organisten und Dirigenten Jan Katzschke; die beiden kennen sich bereits seit der Zeit, als Benjamin Bruns als Mitglied des Knabenchores Hannover seine musikalische Laufbahn begann, und arbeiteten seitdem immer wieder mit großem Vergnügen zusammen.
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