
Anlässlich des 250. Todesjahres von Ludwig Christoph Heinrich Hölty widmet sich ab dem 13. September 2026 eine kleine Ausstellung im Kloster dem Leben und Werk von Mariensees berühmten Sohn. Entworfen und gestaltet wurde sie von Thorsten Keil aus Büren, der dazu aufwendig recherchiert hat.
Anhand verschiedener Tafeln und einiger Exponate erfahren die Besucher zahlreiche Details über den sehr jung verstorbenen „Dichter des Frühlings“, wie Hölty immer wieder genannt wird.
Chronologisch wird sein Werdegang als Dichter und Übersetzer sowie als Mitbegründer des Dichterbundes „Der Hain“ aufbereitet und einzelne Stationen seines Lebens näher beleuchtet. Der Blick geht dabei zurück
in die literarische Epoche der Empfindsamkeit, zu deren wichtigsten Vertretern Hölty zählt. Immer wieder wird hierbei Bezug genommen auf Zitate aus Briefen und Beschreibungen von Hölty und seinen Freunden, um ein möglichst umfangreiches und lebendiges Bild Höltys zu zeichnen.
Auch die Bedeutung von Höltys Gedichten für die Musik des 18. und 19. Jahrhunderts wird betrachtet, deren „Sangbarkeit“ schließlich über 300 Komponistinnen und Komponisten dazu brachte, sie musikalisch zu
untermalen. Nicht zuletzt wird den Besuchenden der Ausstellung auch die Möglichkeit gegeben, in aller Ruhe in Höltys Gedichten zu stöbern, und den Klang seiner Verse auf sich wirken zu lassen.
Am 13. September 2026 um 15.00 Uhr wird die Ausstellung mit einführenden Worten ihres Autors Thorsten Keil eröffnet.
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