SPD legt Konzept vor

5-Punk­te-Plan zum bes­se­ren Fahr­rad­fah­ren in Wunstorf

Die Wunstor­fer SPD hat einen Akti­ons­plan fürs Rad­fah­ren erstellt, um die Aue­stadt als fahr­rad­freund­li­che Stadt „ganz nach vor­ne zu brin­gen.“

Fahrradkonzept SPD Wunstorf
SPD-Abtei­lungs­vor­sit­zen­der Sören Thoms (links) und Orts­bür­ger­meis­ter Tho­mas Sil­ber­mann möch­ten das Fahr­rad­fah­ren in Wunstorf attrak­ti­ver machen. | Foto: pri­vat

Die Men­schen in Wunstorf sei­en ger­ne auf dem Rad unter­wegs. Laut der SPD Wunstorf zei­gen das unter ande­rem die hohe Betei­li­gung beim jähr­li­chen Stadt­ra­deln und die vie­len Fahr­rä­der jeden Tag am Bahn­hof und in der Innen­stadt. Um die Attrak­ti­vi­tät und Sicher­heit für Fahr­rad­fah­rer zu erhö­hen, stellt die SPD Wunstorf nun ein Kon­zept vor:

1. Mehr Fahr­rad­stell­plät­ze am Bahn­hof und in der Innen­stadt

Die aktu­el­le Situa­ti­on am Bahn­hof zeigt, dass gera­de in den Som­mer­mo­na­ten die zur Ver­fü­gung gestell­ten Stell­plät­ze für Fahr­rä­der nicht aus­rei­chen. Es ist nötig, bei der nur noch begrenzt zur Ver­fü­gung ste­hen­den Flä­che über krea­ti­ve Lösun­gen nach­zu­den­ken. Dies kön­nen zwei­ge­schos­si­ge Bau­ten sein oder auch auto­ma­ti­sier­te Mög­lich­kei­ten in Form von Rad­tür­men. Auch in der Innen­stadt soll­ten die­se Lösun­gen geprüft wer­den, um das Besu­chen der Innen­stadt auch mit dem Fahr­rad attrak­ti­ver zu machen.

2. Direk­te und schnel­le Wege zum Bahn­hof und in die Innen­stadt

Fahr­rad­fah­re­rIn­nen, die in die Innen­stadt oder zum Bahn­hof wol­len, kön­nen bei­de Zie­le nicht ohne ein häu­fi­ges Anhal­ten unter oft­mals kri­ti­schen Ver­kehrs­si­tua­tio­nen errei­chen. Hier­zu ist es nötig, direk­te siche­re Wege als Schnell­ver­bin­dun­gen zwi­schen und zu bei­den Orten zu schaf­fen. Dazu müs­sen Wege über­prüft wer­den und ggf. neue Rege­lun­gen getrof­fen wer­den. Zum Bei­spiel: Hin­den­burg­stra­ße.

3. Siche­re Fahr­rad­we­ge und auf Rad­fah­rer aus­ge­rich­te­te Ver­kehrs­füh­rung

Ein Teil der der­zei­ti­gen Rad­we­ge füh­ren auf Haupt­ver­kehrs­stra­ßen par­al­lel zum Auto­ver­kehr und schafft so kri­ti­sche Situa­tio­nen für die Betei­lig­ten im Stra­ßen­ver­kehr. Auch Kreu­zun­gen, Ein­mün­dun­gen von Rad­we­gen auf Ver­kehrs­stra­ßen, feh­len­de oder miss­ver­ständ­li­che Mar­kie­run­gen und Ver­kehrs­füh­run­gen, aber auch zu enge Fuß- und Rad­we­ge erzeu­gen poten­ti­ell gefähr­li­che Situa­tio­nen. Sol­che kri­ti­schen Ver­kehrs­punk­te müs­sen über­prüft und besei­tigt wer­den. Siche­re Rad­spu­ren, brei­te­re Fuß- und Rad­we­ge sind dabei nur klei­ne Lösungs­mög­lich­kei­ten. Auch hier müs­sen siche­re und krea­ti­ve Lösun­gen gefun­den wer­den. Zum Bei­spiel: Indus­trie­stra­ße, Kreis­ver­kehr.

4. Fahr­rad­ser­vice- und Ver­leih­sta­tio­nen

Auf siche­ren Wegen soll­ten siche­re Fahr­rä­der fah­ren. Für klei­ne­re und schnel­le Repa­ra­tu­ren könn­ten an zen­tra­len und gut erreich­ba­ren Stel­len Fahr­rad­ser­vice­sta­tio­nen auf­ge­baut wer­den, an denen Pump­sta­tio­nen und Auto­ma­ten mit Mate­ri­al vor­han­den sind. Die­se könn­ten von der Stadt in Zusam­men­ar­beit mit loka­len Fahr­rad­be­trie­ben geschaf­fen wer­den. Ein attrak­ti­ves Fahr­rad­ver­lei­h­an­ge­bot, auch für die Nut­zung von eMo­bi­li­tät und Las­ten­rä­dern in ver­schie­de­nen Aus­füh­run­gen, schafft auch ein kurz­fris­ti­ges Alter­na­tiv­an­ge­bot zur zweck­mä­ßi­gen Mobi­li­tät und zur Erhö­hung der Attrak­ti­vi­tät als Tou­ris­mus­stand­ort.

5. Akti­ons­plan für mehr Fahr­rad­nut­zung

Die bis­he­ri­gen guten Aktio­nen der Stadt, wie zum Bei­spiel das jähr­li­che Stadt­ra­deln, soll­ten unbe­dingt fort­ge­setzt wer­den. Die­se müs­sen in einen Gesamt­plan ein­ge­ar­bei­tet wer­den, um mehr Men­schen in Wunstorf auf das Fahr­rad zu brin­gen. Die Aktio­nen „Mit dem Rad zur Arbeit/Schule“ sind dabei gute Mög­lich­kei­ten. Hier ist ein Plan zu erstel­len, der ins­ge­samt das Fahr­rad­fah­ren in der Stadt attrak­ti­ver macht. Bei der Ent­wick­lung sol­len Grup­pen, die im Bereich Fahr­rad aktiv sind, mit ein­be­zo­gen wer­den.
Die Betei­li­gung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unter dem Stich­wort „Wunstorf – dei­ne Fahr­rad­stadt“ ermög­licht die­sen in einem lau­fen­den Pro­zess, ihre Ide­en, Anre­gun­gen und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge ein­zu­brin­gen und dass die­se in den sich lau­fend wei­ter­zu­ent­wi­ckeln­den Akti­ons­plan Berück­sich­ti­gung fin­den kön­nen. Bei­spiel: Ansprech­part­ner bei der Stadt oder Fahr­rad­pa­ten ADFC.

Quelle SPD Wunstorf
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Andreas Balleier Fotografie
1 Kommentar
  1. Horst Koschinsky
    Horst Koschinsky meint

    Ach, die fah­ren doch nur so viel Rad, damit se nicht stän­dig im Stau ste­hen.

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