Lebensgefährliche Kopfverletzungen

81-jäh­ri­ger Rad­fah­rer stürzt in Lie­the

Am Don­ners­tag­abend gegen 18.50 Uhr stürz­te ein Rad­fah­rer auf der Lein­echaus­see und zog sich schwe­re Ver­let­zun­gen zu. Sein Zustand ist lebens­be­droh­lich.

Ret­tungs­wa­gen der Regi­on Han­no­ver vor einer Not­auf­nah­me (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Am Don­ners­tag­abend war der 81 Jah­re alte Mann auf sei­nem Fahr­rad auf dem gemein­sa­men Fuß- und Rad­weg der Lein­echaus­see in Lie­the in Rich­tung Bor­denau unter­wegs. Kurz hin­ter der Von-Dem-Bus­sche-Allee stürz­te der Rad­fah­rer aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che auf die Fahr­bahn, wobei er sich lebens­ge­fähr­li­che Kopf­ver­let­zun­gen zuzog. Einen Helm hat­te er nicht getra­gen.

Eine zufäl­lig vor­bei­fah­ren­de Ret­tungs­wa­gen-Besat­zung leis­te­te Ers­te Hil­fe, bevor der Seni­or unter not­ärzt­li­cher Behand­lung zur inten­siv­me­di­zi­ni­schen Auf­nah­me in eine Kli­nik trans­por­tiert wur­de. Sein Zustand ist kri­tisch.

Hel­fen­der Rad­fah­rer gesucht

Kurz zuvor war der Ver­un­glück­te von einem ande­ren Rad­fah­rer mit einem dunk­len Her­ren­rad über­holt wor­den, der dann ange­hal­ten und bei der Erst­ver­sor­gung gehol­fen hat­te – sich aber spä­ter ent­fern­te. Die Poli­zei sucht nun die­sen Rad­fah­rer für eine Zeu­gen­aus­sa­ge. Er und auch ande­re mög­li­che Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich unter Tel. (0511) 109‑1888 beim Ver­kehrs­un­fall­dienst Han­no­ver zu mel­den.

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1 Kommentar
  1. Grit Decker meint

    Der tra­gi­sche Unfall des alten Herrn führt wie­der ein­mal vor Augen wie wich­tig doch das Tra­gen eines Fahr­rad-Hellm ist:
    unab­hän­gig davon, ob Kind, Jugend­li­cher oder Erwach­se­ner.

    Und Ja:
    Auch ich gehör­te in den Zei­ten, in denen mir Fahr­rad zu fah­ren noch mög­lich war (erkran­kungs­be­dingt wei­test­ge­hend nicht mehr) und zu mir liebs­ten Fort­be­we­gung gehör­te, zu den­je­ni­gen, die die­se Not­wen­dig­keit für sich nicht gese­hen hat.

    Das lag mit Sicher­heit größ­ten­teils dar­an, dass die vie­len „gebau­ten“ und mit­un­ter hef­ti­gen Stür­ze ohne ernst­haf­te Fol­gen blie­ben.
    Ich hat­te letzt­end­lich mehr als einen Schutz­en­gel in mei­nem Sturz-Situa­tio­nen.

    Doch darf ich mich immer auf den ver­las­sen dür­fen, wenn ich denn noch Rad­fah­ren wür­de?
    Wohl eher nicht…

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