Bei den Lebens­ret­tern vom Stein­hu­der Meer

Die DLRG bot am ver­gan­ge­nen Sams­tag, den 18.6., einen inter­es­san­ten Ein­blick in die Arbeit der Was­ser­ret­tung. Die Besu­cher konn­ten sich anschau­lich über die Tätig­kei­ten der Ret­ter infor­mie­ren und auch ein­mal selbst hin­ter dem Steu­er der Ret­tungs­fahr­zeu­ge Platz neh­men oder Ret­tungs­ge­rä­te aus­pro­bie­ren.

Nein, der Kranlastwagen im Hintergrund wurde nicht für die Ente, sondern für den Tauchturm benötigt | Foto: Daniel Schneider
Nein, der Kran­last­wa­gen im Hin­ter­grund wur­de nicht für die Ente, son­dern für den Tauch­turm benö­tigt | Foto: Dani­el Schnei­der

Das Ambi­en­te pass­te: im still­ge­leg­ten Wunstor­fer Frei­bad hat­te man den Rasen gemäht, um Info­stän­de und Fahr­zeug­flot­te zu arran­gie­ren. Vom Motor­boot bis zum LKW-Kran war alles zu sehen, womit die DLRG zu Lan­de und zu Was­ser unter­wegs ist. Mit Unter­stüt­zung der Kol­le­gen z. B. aus Neu­stadt und Hor­ne­burg prä­sen­tier­ten die Wunstor­fer Was­ser­le­bens­ret­ter einen impo­san­ten Fuhr­park und das tech­ni­sche Equip­ment, das sie für ihre ehren­amt­li­che Arbeit benö­ti­gen. Auch ein Tauch­turm war auf­ge­stellt.

Die DLRG kommt mit dem Fahrrad, dem Boot - oder dem LKW | Foto: Daniel Schneider
Die DLRG kommt mit dem Fahr­rad, dem Boot – oder dem LKW | Foto: Dani­el Schnei­der

Vor allem für die Kleins­ten war es span­nend und auf­re­gend. Der Anwoh­ner Leid war der Besu­cher Freud: Im Motor­boot, das sonst auf dem Stein­hu­der Meer patrouil­liert, wur­de flei­ßig „Pro­be gefah­ren“ – wobei sich die Hupe am Steu­er­rad beson­de­rer Beliebt­heit erfreu­te. Dass auch der DLRG-Truck ein nicht ganz lei­ses Horn sein eigen nennt, bewies die DLRG-Jugend bei Gele­gen­heit anschau­lich.

Die Ret­ter in Rot erklär­ten auch den jüngs­ten Besu­chern gedul­dig mit viel Enga­ge­ment und Wis­sen die Aus­rüs­tung, nah­men sich viel Zeit für die Beant­wor­tung von Fra­gen und zeig­ten den Inter­es­sier­ten z. B. am Modell, wie man geret­te­te Schwim­mer wie­der­be­lebt.

Lebensrettungsmaßnahmen zum Selberausprobieren | Foto: Daniel Schneider
Lebens­ret­tungs­maß­nah­men zum Sel­be­r­aus­pro­bie­ren | Foto: Dani­el Schnei­der

Für Essen und Trin­ken sowie für Spiel und Spaß war natür­lich auch gesorgt. Hüpf­bur­gen funk­tio­nie­ren immer super an Offe­ne-Tür-Tagen – und auch das übri­ge Spie­le­an­ge­bot lock­te man­che Fami­lie aufs Gelän­de. Die Kin­der konn­ten sich bei Geschick­lich­keits- oder Ball­spie­len bewei­sen oder sich schmin­ken las­sen. Ob dazu was­ser­fes­te Far­be ver­wen­det wur­de, war bis Redak­ti­ons­schluss nicht in Erfah­rung zu brin­gen.

Immer ein wachsames Auge | Foto: Daniel Schneider
Immer ein wach­sa­mes Auge | Foto: Dani­el Schnei­der

Mit dem Wet­ter hat­te die DLRG aller­dings etwas Pech, Regen und Son­nen­schein wech­sel­ten sich ein­ver­nehm­lich ab. Angst vor dem Nass­wer­den muss­te ange­sichts der geball­ten Ret­tungs­schwim­mer-Power jedoch kei­ner der Besu­cher haben.

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