Ehemalige Leuchtturm-Kita nun in Trägerschaft der Johanniter

Die Wunstorfer Johanniter betreiben nun die Kindertagesstätte an der Mindener Bahn und haben der Kita einen neuen Namen gegeben. In Nachbarschaft der alten „Zwergenwelt“ liegt nun das „Zwergenland“.

Die lange Frühstückstafel in der Zwergenwelt anlässlich der Begrüßung der Zwergenland-Kinder | Foto: Johanniter

Die „Zwergenwelt“ hat Zuwachs bekommen. Seit dem 1. Januar 2017 gehört die ehemalige Kindertagesstätte „Kleiner Leuchtturm“ an der Mindener Bahn zur Johanniter-Kindertagesstätte Zwergenwelt. Eine neue Namensgebung musste gefunden werden, da der alte Einrichtungsname rechtlich geschützt ist. Die Elterninitiative hatte den Namen nicht freigegeben, da man das bisherige Konzept nicht fortgeführt sah.

Info: Der kleine Leuchtturm
„Der kleine Leuchtturm“ war Wunstorfs einzige Kindertagesstätte in Trägerschaft einer christlichen Elterninitiative. Die Kita mit einem Betreuungsschlüssel von 2 zu 10 suchte nach einem neuen Träger, nachdem kein neuer Vorstand gebildet werden konnte. Die Initiative favorisierte das Diakoniewerk Kirchröder Turm, die Stadt Wunstorf gab jedoch der Johanniter Unfallhilfe den Zuschlag, die das günstigste Angebot abgegeben hatte.

Die neue alte Kindertagesstätte wurde nun auf den Namen „Zwergenland“ getauft und ist damit auch nach außen hin erkennbar eine Zweigstelle der Zwergenwelt in der Portlandstraße.

Gemeinsames Frühstück zum Neubeginn

Anfang Februar luden alle Zipfelmützen und Erzieherinnen der Zwergenwelt die Kinder und Erzieher aus dem Zwergenland zu einem Willkommensfrühstück ein. Mit dem Begrüßungslied „Hallo, hallo, schön, dass ihr da seid“ wurden sie herzlich willkommen geheißen. Jedes Kind aus dem Zwergenland bekam eine Zipfelmützenkette, diese soll symbolisch zeigen: ihr gehört zu uns. Danach gab es für alle ein gemeinsames leckeres Frühstück an einer großen Tafel. Im Anschluss wurde der Vormittag zum Kennenlernen, gemeinsamen Spielen, Forschen und Entdecken genutzt.

Von nun an werden Zwergenwelt und Zwergenland gemeinsame Wege gehen, lernen, forschen, experimentieren, sich gegenseitig besuchen, Vorschulprojekte angehen, Feste feiern, mit Eltern zusammenarbeiten und somit die Synergieeffekte nutzen, die sich die Stadtverwaltung von der Vergabe an die Johanniter auch versprochen hatte.

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