Bei Luthe gestoppt

Fahrradfahrer fährt betrunken auf der Autobahn

Am Sonnabend versuchte ein Fahrradfahrer über die A2 Richtung Dortmund zu kommen. Die Autobahnpolizei zog den Betrunkenen kurz vor der Abfahrt Luthe aus dem Verkehr.

Autobahn-Hinweisschild
Hin­weis­schild auf die A2 in Wunstorf (Sym­bol­bild)

Wunstorf (red). Die Lokal­po­li­tik über­legt gera­de, wie sie die Infra­struk­tur für Rad­fah­rer ver­bes­sern kann. So lan­ge woll­te ein Mann jedoch offen­bar nicht war­ten und nahm die Ange­le­gen­heit selbst in die Hand. Statt sich über schlecht gepfleg­te Rad­we­ge zu quä­len, nutz­te er kur­zer­hand den Stand­strei­fen der A2, um vor­an­zu­kom­men. Mög­lich erscheint aber auch, dass er den Stand­strei­fen schlicht mit einem Fahr­rad­schutz­strei­fen ver­wech­sel­te. Denn der Rad­fah­rer war nicht ganz nüch­tern unter­wegs.

Polizei stoppt Radfahrer kurz vor Luthe

Am Sams­tag gin­gen kurz nach 13 Uhr meh­re­re Not­ru­fe bei der Poli­zei ein. Die Anru­fer mel­de­ten einen Rad­fah­rer, der auf dem Stand­strei­fen der A2 zwi­schen Garb­sen und Luthe fah­ren wür­de. Beam­te der Auto­bahn­po­li­zei tra­fen dann kurz vor der Abfahrt Luthe auf den Fahr­rad­fah­rer. Sie stopp­ten den 34-Jäh­ri­gen und gelei­te­ten ihn von der Auto­bahn her­ab.

Es blieb nicht bei der Eskor­tie­rung von der Auto­bahn. Anschlie­ßend durf­te der Mann noch mit zur Dienst­stel­le, wo ihm eine Blut­pro­be abge­nom­men wur­de. Der zuvor noch an der Auto­bahn durch­ge­führ­te Atem­al­ko­hol­test hat­te einen Wert von knapp 1,8 Pro­mil­le erge­ben.

1,8 Promille

Statt dem theo­re­ti­schen Punkt im Ver­kehrs­sün­der­re­gis­ter wegen Befah­rens eines Stand­strei­fens erwar­tet den Rad­fah­rer nun ein Straf­ver­fah­ren wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr. Ggf. Ent­zie­hung des Füh­rer­scheins, Geld- oder Haft­stra­fe sind die mög­li­chen Kon­se­quen­zen.

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3 Kommentare
  1. Jennifer Bergmann sagt

    Sabri­na Hei­ne ich wars nicht!

  2. Grit Decker sagt

    Wie gut, dass ich „vom Trip run­ter“ bin, alles und jede*n ver­ste­hen zu wol­len:
    denn DAS hier ist beim bes­ten Wol­len nicht mehr nach­voll­zie­hen ‑und hat nichts mit einem begrenz­ten Begriffs­ver­mö­gen zu tun; hof­fe ich mal so…
    *zweck­op­ti­mi­schisch guck*

  3. Marc sagt

    Ist mir auch abso­lut unver­ständ­lich, zumal man doch von Garb­sen sehr gut mit dem Fahr­rad über Schlo­Ri und Luthe nach Wunstorf kommt und von da aus auch wei­ter nach Kolen­feld, Has­te, Bad Nenn­dorf,… ist mir abso­lut unbe­greif­lich, aber mit 1,8 Pro­mil­le, da kann da eigent­lich nur noch Blöd­sinn bei raus­kom­men.

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