Fahr­rad­klau in Wunstorf

Fahr­rad­dieb­stahl ist ver­mut­lich so alt wie das Fahr­rad selbst – doch wen es trifft, der ver­liert nicht nur ein Fort­be­we­gungs­mit­tel oder Sport­ge­rät, son­dern oft auch ein lieb­ge­won­ne­nes, indi­vi­du­ell aus­ge­stat­te­tes Gefährt. Die­se Erfah­rung müs­sen im Moment wie­der vie­le Wunstor­fer machen.

wunstorf-fahrradwegweiser

Nicht nur Woh­nungs­ein­brü­che und Auto­dieb­stäh­le – auch ver­schwun­de­ne Fahr­rä­der ver­set­zen die Wunstor­fer in Auf­re­gung. In den letz­ten Wochen scheint es dabei zu einer beson­de­ren Häu­fung von Dieb­stäh­len in der Auestadt und umit­tel­ba­ren Umge­bung gekom­men zu sein.

Wunstorf gehört wie vie­le ande­re Städ­te zu den Orten, an denen die Gefahr sta­tis­tisch beson­ders groß ist, dass das Fahr­rad ver­schwin­det: am häu­figs­ten wer­den Fahr­rad­dieb­stäh­le in Mit­tel­städ­ten ab 20.000 Ein­woh­nern ver­übt. Aktu­ell schei­nen Dieb­stäh­le auch in Wunstorf wie­der gehäuft vor­zu­kom­men, der Juli ent­wi­ckelt sich zum Fahr­rad­klau-Monat. Unter ande­rem kam es zu die­sen Fäl­len:

7. April 2016: Vor einem Haus in der Bar­n­e­st­ra­ße wird ein lie­gen gelas­se­nes Kin­der-Lauf­rad gestoh­len.
13. Juni 2016: Ein ange­schlos­se­nes Cross­rad der Mar­ke „Cube“ wird in Wunstorf ent­wen­det.
28. Juni 2016: Ein in einem Innen­hof in der Wunstor­fer Alt­stadt abge­stell­tes Damen­fahr­rad ver­schwin­det.
1. Juli 2016: Am Bahn­hof wird ein an den Fahr­rad­stän­dern der Süd­sei­te ange­ket­te­tes Damen­rad gestoh­len.
4. Juli 2016: Ein Kin­der-Moun­tain­bike der Mar­ke „Prince“ im Wert von 400 Euro wird in der Stra­ße „Am Hasen­pfahl“ gestoh­len. Es war vor einem Hoch­haus ange­schlos­sen.
4. Juli 2016: Eben­falls am 4. 6. wird in Pog­gen­ha­gen ein vor einem Klein­gar­ten abge­stell­tes Cross­rad der Mar­ke „Bulls“ geklaut.

Die Die­be schei­nen dabei eine Prä­fe­renz für neu­wer­ti­ge Sport­rä­der und klas­si­sche, gebrauch­te Damen­fahr­rä­der sowie Kin­der­fahr­rä­der zu zei­gen. Regio­na­le Schwer­punk­te scheint es nicht zu geben, gestoh­len wird quer über das gesam­te Stadt­ge­biet ver­teilt – und dar­über hin­aus.

Den Die­ben wur­de es dabei mal ein­fa­cher, mal schwe­rer gemacht. Teil­wei­se wur­den unver­schlos­sen abge­stell­te Räder gestoh­len, aber auch mit star­ken Schlös­sern an fes­ten Gegen­stän­den ange­ket­te­te Fahr­rä­der waren vor Dieb­stahl nicht sicher.

Nur in einem der oben genann­ten Fäl­le tauch­te das gestoh­le­ne Rad bis­lang wie­der auf – unter mys­te­riö­sen Umstän­den: Das am 28. Juni gestoh­le­ne Fahr­rad stand am nächs­ten Tag wie­der an der Stel­le, von der es zuvor ver­schwun­den war – der Dieb hat­te es offen­sicht­lich zurück­ge­bracht.

In den ande­ren Fäl­len brach­ten selbst öffent­li­che Such­auf­ru­fe kei­nen Erfolg. Viel Hoff­nung dür­fen sich die Besit­zer auch nach einer Anzei­ge bei der Poli­zei nicht machen – die Auf­klä­rungs­quo­te bei Fahr­rad­dieb­stäh­len lag in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bun­des­weit unter 10 Pro­zent.

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