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Unter Pandemiebedingungen

Freibad Bokeloh öffnet ab der letzten Maiwoche

Das Freibad Bokeloh öffnet ab dem 25. Mai für täglich maximal 600 Badegäste. Der Freibadbesuch wird dabei über Zeitfenster geregelt, die sich über den Tag verteilen.

Eingang Freibad Bokeloh
Eingang zum Freibad Bokeloh | Foto: Daniel Schneider

Wunstorf (red). Gegen Ende Mai dürfen auch Freibäder in Niedersachsen wieder öffnen, wenn ein Schutzkonzept ausgearbeitet wurde. Die Bäderbetriebe Wunstorf haben dies getan und nun angekündigt, mit dem Freibad Bokeloh zum 25. Mai in die Saison zu starten. Begrenzte Personenzahl, Abstand und erhöhte Hygienemaßnahmen sind die Folge. Eintrittskarten sind zudem nur online erhältlich.

Hygienepausen und Zeitfenster

Zum Sicherheitskonzept zählt die Einschränkung der Anzahl der gleichzeitigen Nutzer des Freibades. Um aber trotzdem einer hohen Anzahl von Gästen den Freibadbesuch zu ermöglichen, werden einzelne Zeitabschnitte gebildet. Der erste Abschnitt ist von 9 Uhr bis 11 Uhr, in der bis zu 200 Gäste den Badbereich nutzen dürfen. Danach wird das Bad geräumt, gereinigt und desinfiziert. Die nächste Nutzungszeit ist von 12 Uhr bis 14 Uhr. Danach erfolgt noch einmal eine Hygienepause von einer Stunde. Im letzten und längsten Zeitabschnitt von 15 Uhr bis 19 Uhr können noch einmal bis zu 200 Personen das Freibad nutzen. Hier liegt ein besonderes Augenmerk auf den Familien mit Kindern. Weiter sieht das Hygienekonzept vor, dass die Anzahl der nutzbaren Duschen auf zwei Stück begrenzt werden sollen und auch nur maximal zwei Personen den Sanitärbereich aufsuchen dürfen. Des Weiteren sind die Sammelumkleiden und die Wärmehalle gesperrt. Grundsätzlich wird der komplette Sanitär- und Umkleidetrakt regelmäßig gereinigt und desinfiziert.

Nur mit Online-Registrierung

Freibad Bokeloh
Das Freibad wird auf die Saison vorbereitet (Archivbild) | Foto: Daniel Schneider

Um eine Verlässlichkeit zu erreichen und zusätzliche Warteschlangen zu vermeiden, werden Eintrittskarten zu den einzelnen Zeitabschnitten nur noch über das Internet verkauft. Dazu müssen sich alle Kunden registrieren, auch Kinder unter sechs mit kostenlosem Eintritt, damit bei einer eventuellen Infektion eines Besuchers entsprechende Daten für die Gesundheitsämter vorhanden sind. Außerdem kann über dieses Verfahren garantiert werden, dass die Besucherzahlen innerhalb des Bades nicht überschritten werden. Zum Ende eines jeden Zeitabschnitts wird das komplette Bad geräumt. Sollte ein Gast einen Eintritt für den nachfolgenden Zeitabschnitt gebucht haben, muss er zunächst trotzdem das Bad verlassen. Die Eintrittskartenkontingente werden im Internet immer nur kurzfristig freigeschaltet, da es möglich ist, dass die Lockerungen für Freibäder durch das Land oder die Region zurückgenommen werden können.

Eintrittspreise werden wie geplant erhöht

Solange das Freibad Bokeloh unter diesen Pandemiebedingungen öffnet, wird es aus technischen und organisatorischen Gründen keine Berechtigungsausweise geben. Auch der Einsatz der ElementsCard sowie der Geldwertkarten ist nicht möglich. Die im vergangenen Jahr durch den Aufsichtsrat bestätigten neuen Eintrittspreise für das Freibad Bokeloh werden wie geplant umgesetzt, auch aufgrund der zu erwartenden niedrigeren Besucherzahlen durch die Reglementierung und dem erhöhten Personal- und Reinigungsaufwand. Die Eintrittspreise betragen für einen Erwachsenen 4 Euro und für ein Kind 2 Euro.

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2 Kommentare

  1. Ich selbst gehöre nicht zu den “Wasserratten “, somit nicht zu denen, die so “heiß” auf das Bokeloher Bad sind, dass die neuen Regeln für ‘den Sprung ins kühle Nass’ vermutlich nicht das Vergnügen beeinträchtigen werden.

    Was mich hingegen als “Trocken-Baderin” etwas (!) übellaunig macht ist ausschließlich die Anmeldung online:
    es mögen zwar nicht mehr allzu viele Menschen ohne Internet-Zugang sein, doch dass die wenigen ohne diese Möglichkeit “Nase machen” müssen, kann nicht im Sinne der Bad-Betreibenden sein.
    *leicht grimmig guck*

  2. Ich frage, warum die Öffnungsstunden in diesem Jahr erneut um 20 % gekürzt wurden? Ohne Überstunden des Personals hätten von 6:00 Uhr bis 8:00 Uhr Schwimmzeiten, wie früher, angeboten werden können und bis zu 200 zahlende Gäste täglich mehr erfreuen können.
    Warum werden keine Saisonkarten angeboten?
    Wenn ich 30 mal zum Schwimmen gehe, bezahle ich 50 % mehr als im letzten Jahr.
    Im Herbst des letzten Jahres, so war zu lesen, wurden die Preissteigerungen für Eintrittsgelder schon beschlossen. Kinder zahlen jetzt 33,33 % mehr als im letzten Jahr. Der Aufsichtsrat der BBW wird von einer SPD-Mehrheitsgruppe angeführt.

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