Kolenfelder Straße

Fußgängerin auf Zebrastreifen angefahren

Am Freitagmittag übersah eine Autofahrerin eine Fußgängerin auf dem Zebrastreifen. Trotz Vollbremsung kam es zum Zusammenstoß.

Feuerwehr und Polizei vor Zebrastreifen
Zebra­strei­fen auf der Kolen­fel­der Stra­ße bei einem Feu­er­wehr­ein­satz (Archiv­bild) | Foto Dani­el Schnei­der

Wunstorf (red). Am 21.12. gegen 12 Uhr war eine 74 Jah­re alte Auto­fah­re­rin auf der Kolen­fel­der Stra­ße in Rich­tung Innen­stadt unter­wegs. Zur sel­ben Zeit über­quer­te gera­de eine 18-Jäh­ri­ge einen dor­ti­gen Fuß­gän­ger­über­weg. Sie hat­te ein Fahr­rad dabei, fuhr jedoch nicht damit, son­dern schob es über den Zebra­strei­fen.

Vollbremsung kommt zu spät

Die Auto­fah­re­rin über­sah jedoch zunächst die Pas­san­tin samt Fahr­rad und lei­te­te zu spät eine Voll­brem­sung ein. Ein Zusam­men­stoß ließ sich nicht mehr ver­hin­dern. Die 18-Jäh­ri­ge wur­de durch die Kol­li­si­on leicht ver­letzt; an Auto und Fahr­rad ent­stand Sach­scha­den in bis­lang unbe­kann­ter Höhe.

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8 Kommentare
  1. Tom Beule sagt

    Nen Blit­zer auf der Kolen­fel­der und auf der Bar­n­estr.. Tem­po 30 im gesam­ten Stadt­ge­biet wäre toll. 🙂 viel schnel­ler gehts eh meist net voran.die Zwi­schen­spurts die vie­le hin­le­gen sind voll über..und meist gefähr­lich.

  2. Marius Ahlborn sagt

    Ich den­ke ein­fach, dass man jeder­zeit ver­su­chen soll­te auf­merk­sam zu sein, das dies nicht immer klappt, wie bei dem Vor­fall, ist klar, nun ja.
    Tem­po 30 muss nicht über­all sein.….. Ab 74 soll­te man schon zu tests gehen, ob die Reak­ti­on­fä­hig­keit aus­rei­chend ist.
    Gene­rell bin ich dafür, das Auto­fah­rer alle 3 Jah­re zur prak­ti­schen- und theo­re­ti­schen Kon­trol­le soll­ten.

  3. Grit Decker sagt

    Zum Teil möch­te ich mich der Mei­nung von #Mari­us anschlie­ßen:
    Regel­mä­ßi­ge Über­prü­fun­gen der Eig­nung, ein Fahr­zeug zu füh­ren, hal­te ich per­sön­lich für grund­sätz­lich sinn­voll. Und wenn sich die­sen im not­wen­di­gen Fall Schu­lun­gen anschlie­ßen, umso bes­ser ‑für alle:
    für den Fahr­zeug­füh­ren­den UND für die ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mer.

    Einer Alters­gren­ze hier­für hin­ge­gen möch­te ich mich nicht anschlie­ßen wol­len:
    Ich bin noch 20 Jah­re von den Mit­te-Sieb­zig ent­fernt und mei­ne Reak­ti­ons­fä­hig­keit ist ‑so wird mir zumin­dest immer wie­der rück­ge­mel­det- her­vor­ra­gend.
    Den­noch lau­fe ich bis­wei­len „leicht schnarch­na­sig“ durch die Gegend-wie jeder halt.

    Ob sich Über­prü­fun­gen der Eig­nung zum Fahr­zeug­füh­ren auf frei­wil­li­ger Basis durch­set­zen werden/können, wage ich stark zu bezwei­feln, denn schließ­lich wird es die nicht „für lau“ geben.
    Und wenn’s an des Deut­schen Liebs­ten geht, ist meis­tens Schluss mit der Ein­sicht…

  4. Wojtek sagt

    Man soll­te gene­rell über eine medi­zi­ni­sche Unter­su­chung der Fahr­taug­lich­keit ab 60 Jah­ren ein­füh­ren. Ich woh­ne an der Koh­len­fel­der Str. und bemer­ke immer wie­der als Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer die alten Men­schen im Ver­kehr das die total über­for­dert sind und kei­ne vol­le Auf­merk­sam­keit dem Ver­kehr wit­men kön­nen.

  5. doktorhulk sagt

    ? Über­sah? Konn­te nicht brem­sen? Schob ein Fahr­rad? Was macht den der Schrei­ber die­ser Zei­len beruf­lich?

    1. Grit Decker sagt

      Eine Fra­ge, die zumin­dest ich nicht wer­de beant­wor­ten kön­nen: ich ken­ne den Ver­fas­ser schließ­lich nicht per­sön­lich und weiß ergo nicht, was er haupt­be­ruf­lich „so treibt“.

      Mir ist ledig­lich bekannt, dass die Autorin­nen und Autoren die­ser Online-Zei­tung das Gan­ze „neben­bei“ machen.

      Weil hier zumeist Pres­se­mit­tei­lun­gen (oft ohne wei­te­re Recher­che) an uns Leser­schaft „wei­ter­ge­reicht“ wer­den, ist die deut­li­che Ver­är­ge­rung von #Dok­tor­hulk hier an den ver­kehr­ten Emp­fän­ger gerich­tet wor­den.

      (P.S.: Ich bin nicht Mit­ar­bei­te­rin der „Wunstor­fer Aue­post“ und somit neu­tral [und durch­aus kri­tisch gegen­über dem Online-Blatt].)

  6. Michael Lau sagt

    Erlebt man immer wie­der. Auf der Hin­den­burg­str. Ging ich über den Zebra­strei­fen als laut hupend ein Auto her­an ras­te.…..

  7. Grit Decker sagt

    Wo #Micha­el Recht hat, da hat er Recht *grim­mig guck*:
    ein auch mir bes­tens bekann­tes Gesche­hen!

    Jedoch auch an unzäh­li­gen ande­ren Orten pas­siert das Geschil­der­te:
    spe­zi­ell an der Fußgängerquerung/Ampel Düen­dor­fer Weg/Alte Bahn­hof­stra­ße wie an der „Licht­zei­chen­an­la­ge“ gegen­über der hie­si­gen Kli­nik hat­te ich etli­che Erleb­nis­se, auf die ich als „Per­son per pedes“ all­zu ger­ne ver­zich­tet.
    Und das völ­lig unab­hän­gig von mei­nen Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen:
    Eher nie­mand wird Lust auf ’nen Hecht­sprung oder gar ‑fuss­ball­li­ke- Fall­rück­zie­her haben…

    Man­ches braucht wahr­lich nie­mand *knurr*!

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