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Patientenschutz

Krankenhäuser verbieten Besuche

Um Patienten zu schützen, werden in den Kliniken der Region bis auf weiteres keine Krankenbesuche mehr erlaubt.

Krankenhaus Gehrden
Rettungswagen vor dem Robert-Koch-Krankenhaus Gehrden (Archivbild) | Foto: Daniel Schneider

Region (red). Angesichts der steigenden Fallzahlen erhöhen die Kliniken in der Region ihre Präventivmaßnahmen. Bereits vor einigen Tagen waren Veranstaltungen auf dem Gelände von Kliniken abgesagt worden und Angehörige und Freunde von Patienten aufgerufen worden, auf Besuche zu verzichten.

Keine Besuche mehr erlaubt

Am gestrigen Donnerstag nun haben die Leitungen des Klinikums Region Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover, von Diakovere, des Vinzenzkrankenhauses, des Clementinenhauses und der Paracelsus-Kliniken während einer gemeinsamen Sitzung im Regionshaus beschlossen, bis auf weiteres keine Besuche mehr in den Krankenhäusern zuzulassen.

Hintergrund ist die steigende Anzahl an Covid-19-Erkrankungen in der Region Hannover. Das Besuchsverbot dient dem Schutz der Patienten sowie der Mitarbeiter in den Kliniken. Soweit medizinische oder palliativmedizinische Gründe eine Ausnahme notwendig machen, wird die jeweilige Klinik Kontakt mit den Angehörigen aufnehmen.

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Auepost Redaktion

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1 Kommentar

  1. Dass auch bezüglich Krankenbesuche in so ziemlich allen Klinken “verschärfte Gangart” umgesetzt werden wird, ist für niemanden erfreulich.
    Covid-19-Erkrankungen werden -davon ist angesichts der dynamischen Entwicklung auszugehen- auch in unserer Region weiter steigen.
    Ob es uns “in den Kram” passt oder nicht:
    Wir werden nicht umhin kommen, zunehmende Einschränkungen in unser Leben zu akzeptieren.

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