Fahrer mit fast 2,5 Promille kontrolliert

LKW-Fah­rer fährt in Schlan­gen­li­ni­en auf der A 2

Am Don­ners­tag­abend eskor­tier­te die Auto­bahn­po­li­zei einen betrun­ke­nen LKW-Fah­rer von der A 2, nach­dem ein nach­fol­gen­der Auto­fah­rer den Not­ruf gewählt hat­te.

Auto­bahn A 2 nach Wunstorf (Sym­bol­bild) | Foto: Dani­el Schnei­der

Bad Nenn­dorf (red). Ges­tern Abend gegen 21 Uhr wähl­te ein Auto­fah­rer am Drei­eck Han­no­ver-West den Not­ruf, nach­dem er einen Last­wa­gen beob­ach­tet hat­te, der in Schlan­gen­li­ni­en auf der A 2 in Rich­tung Dort­mund fuhr.

In Schlan­gen­li­ni­en an Wunstorf vor­bei

Die Auto­bahn­po­li­zei Han­no­ver ent­deck­te das beschrie­be­ne Fahr­zeug kurz dar­auf auf Höhe der Rast­stät­te Garb­sen-Nord. Auch den Ein­satz­be­am­ten fiel die insta­bi­le Fahr­wei­se des Iveco-Fah­rers auf, der an Wunstorf vor­bei wei­ter Schlan­gen­li­ni­en fuhr.

Die Poli­zei setz­te sich vor den Last­wa­gen und wink­te ihn schließ­lich kurz nach 21 Uhr auf den Auto­hof Bad Nenn­dorf her­aus. Beim Fah­rer, einem 41-jäh­ri­gen Osna­brü­cker, der erheb­li­chen Alko­hol­ge­ruch ver­ström­te, wur­de ein Atem­al­ko­hol­test durch­ge­führt. Die­ser zeig­te rund 2,5 Pro­mil­le an.

Ein Arzt ent­nahm dar­auf­hin eine Blut­pro­be. Der Füh­rer­schein wur­de beschlag­nahmt.

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2 Kommentare
  1. Basti g. meint

    Ich möch­te nicht wis­sen Wie vie­le lkw unent­deckt alko­ho­li­siert fah­ren ! Ein­fach viel zu wenig kon­trol­len

  2. Grit Decker meint

    Ansich habe ich ein Pro­blem damit, wenn ein Mensch einen ande­ren „anschwärzt“.
    Hier jedoch hat der Auto­fah­rer das ein­zig Rich­ti­ge getan:
    es waren schließ­lich Men­schen­le­ben in Gefahr.

    So erfreu­lich es auch ist, dass durch die Auf­merk­sam­keit des PKW-Füh­rers die­ser Brum­mi-Fah­rer im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes „aus dem Ver­kehr gezo­gen“ wur­de, so ist es erschre­cken­der Fakt, dass tag­täg­lich Hun­der­te unter­wegs sind, die betrun­ken, bekifft oder ander­wei­tig „berauscht“ auf den Stra­ßen unter­wegs sind und NICHT erwischt wer­den!
    Etwas, was mir mehr als Bauch­schmer­zen ver­ur­sacht.

    Ver­mehr­te Poli­zei­kon­trol­len sind mit Sicher­heit not­wen­dig, doch im not­wen­di­gen Umfang nicht zu leis­ten, allei­ne die per­so­nel­le Situa­ti­on in den Kom­mis­sa­ria­ten spre­chen eine ein­deu­ti­ge Spra­che.

    Da sind wir ALLE gefor­dert:
    dahin­ge­hend, die Augen auf­zu­hal­ten und zu han­deln. Punkt.

    Dass da Men­schen, die den Auf­merk­sa­men „Denun­zi­an­ten­tum“ vor­wer­fen -und zwar ohne zu dif­fe­ren­zie­ren- nicht lan­ge auf sich war­ten las­sen wer­den, ist lei­der Rea­li­tät.

    Soll­te uns das davon abhal­ten, Verkehrsteilnehmer*innen, die da mei­nen, im vol­len Bewusst­sein -die­ses Bewusst­sein set­ze ich vor­aus- die Gesund­hait und Exis­tenz ande­rer in Gefahr zu brin­gen, zu mel­den?
    Ich sage ganz klar und ent­schie­den NEIN!!

    Nach mei­nem Dafür­hal­ten darf jeder mit sei­nem eige­nen Leben tun, was ihm beliebt, doch sich der­art in das Leben eines ande­ren Men­schen „rein­zu­ste­cken“ wie die­ser LKW-Fah­rer geht gar nicht.

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